Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus

Kostenvergleich bei Energiesparendem Bauen

Hallo,
Wir spielen mit dem Gedanken ein Passivhaus zu bauen.
Ich bin mir jedoch zur Zeit noch nicht ganz sicher, ob die Entscheidung für ein Passivhaus die wirtschaftlichste ist (was jedoch letztlich nicht den Ausschlag geben muss, denn es bleibt der ökologische Aspekt).
Dazu folgende Überlegung:
Die Zahl 15 kWh/m²a für ein Passivhaus stammt ja aus der Überlegung, dass nur diese Wärmemenge über die Lüftungsanlage eingebracht werden kann.
Dies mach Sinn, wenn man rein elektrisch heizen möchte, um Investitionskosten zu sparen. Hat man jedoch z.B. einen Pelletofen oder eine Wärmepumpe (für Warmwasser), so sind die Mehrkosten für eine Fußbodenheizung ca. 2500 €. Somit entfällt diese 'magische' Grenze von 15 kWh/m²a.
Mich interessiert, wo wirtschaftlich das Optimum liegt.
Ein Haus nach EnEVA ist sicherlich nicht das Optimum (zu hohe Energiekosten). Ein Passivhaus ist es möglicherweise auch nicht (zu hohe Investitionskosten). Aber niemand hindert mich, etwas dazwischen zu bauen.
Hat jemand im Rahmen seiner Planungen einmal den Vergleich angestellt, welchen Einfluss die ‚nächst schlechteren‘
a) Fenster
b) Dämmung
auf
1) Die Baukosten
2) Die Energiekosten
haben?
Wie hoch liegen z.B. die Baukosten für ein Haus mit einem Heizenergiebedarf von 15 kWh/m²a und beispielsweise 40 kWh/m²a?
Gruß,
Hendrik

Name:

  • Hendrik
  1. richtig!

    es kommt auf das "wie" drauf an.

    • wie wird wärme erzeugt
    • wie wird wärme verteilt
    • wie wird der grundgedanke "luftheizung" betrachtet
    • wie ist die energiekostenentwicklung
    • wie (ultra)passiv-ambitioniert sind die bauherren
    • wie..viel darf/soll man energetisch hinlügen
    • wie teuer ist der switch zum nächsten level
    • wie hoch (oder niedrig) wird bauliche qualität bewertet
    • wie stark fliessen subjektive kriterien ein

    und noch einige andere.
    vermutlich hat fast jeder planer mal angefangen, diese "wie" objektivieren zu
    wollen, es gibt auch versuche in relativ professionellen umfeld .. aber am ende fehlen
    immer einige komponenten - und verallgemeinern geht eh nicht.
    die kosten für den "switch" sind extrem stark von bauweise und baukörper abhängig.
    für "echte 40" (ohne haustechnische bewertung, also etwa in analogie zu 4 l öl/m2/a)
    braucht man meist schon (u.a.) gute (teilw. 3-fach-) fenster, sorgfältig eingebaut,
    da gibts keine zwingenden grossen kosten-extravaganzen um auf "20" zu kommen - ganz
    anders bei wand-/dachkonstruktion, möglichst günstiger gebäudegeometrie usw.
    beim EFHA-rohbau dreht sich´s u.u. nicht mal um einen 5-steller.
    sowiesoparamter (orientierung, verschattung) aussen vor .. und: es kommt
    immer (!) auf den einzelfall an.

  2. Hallo, das ist mir jetzt ein wenig zu ...

    Hallo,
    das ist mir jetzt ein wenig zu unkonkret.
    Hinlügen etc. lassen wir -wie von dir vorgeschlagen- mal weg.
    Ich habe also ein Passivhaus. Dafür muss ich 'alles' machen, was geht um den Energiebedarf hinzubekommen.
    Jetzt lasse ich die 'teuerste' Komponente (im Sinne von Kosten/Energieeinsparung) weg. Welche Komponente ist das? Die Fenster?
    Was spare ich, und wie stark steig der Energieverbrauch?
    Nächster Schritt: Dachkonstruktion --> Nächst einfachere
    Was spare ich, und wie stark steig der Energieverbrauch?
    Nächster Schritt: Dämmung --> Nächst einfachere
    Was spare ich, und wie stark steig der Energieverbrauch?
    Alle anderen Parameter bleiben gleich. Die Kontrollierte Be/Entlüftung benötige ich ohnehin, wenn ich ein sparsames Haus habe. Ausrichtung ist auch unabhängig etc.
    Auch von der Heizungsanlage ist all dies unabhängig.
    Gruß,
    Hendrik

  3. Ergänzung dazu...

    ... rein kalkulatorisch:
    Ein Haus besteht aus Material und Arbeit. Demzufolge kann man sagen, die ersten qm sind die teuersten. Bei einem Putzsystem z.B.: ob er jetzt 30 mm anbaut, oder 80 mm ist vom Arbeitsaufwand her egal. Das bedeutet, für 50 mm sinds nur noch die Materialkosten (wird aber sehr gerne anders dargestellt..-)) ).
    Bessere Dämmung wirkt sich natürlich auf die Technik aus. Ich brauch ganz einfach weniger "Energie". Dadurch werden auch schon wieder Minderkosten erzielt.
    Aber: eigentlich stellt sich die Frage gar nicht mehr, da in absehbarer Zeit das Passivhaus zum Standard wird. Ob es jetzt das "Hardcore-PH" wird oder ph-Standard, ist zweitrangig, wobei im ersteren Fall der Planungsaufwand immens ist (na ja, und Profchen will ja auch leben..:-))

  4. Hallo, macht es bitte nicht zu kompliziert :o ...

    Hallo,
    macht es bitte nicht zu kompliziert :o
    Sobald ich mehr als 15kwh/m²a benötige, kann ich nicht mehr nur über die Lüftung heizen. Klar. (ob ich das überhaupt will etc, steht nicht zur Debatte). Dies verursacht Mehrkosten für die Heizungsanlage von X€ (hier auch nicht Thema).
    Aber danach, ist es ziemlich egal, ob ich, 20, 40 oder 60 kWh benötige. Die Heizungsanlage bleibt gleich/ähnlich.
    Zurück zu meiner Frage:
    Jetzt lasse ich die 'teuerste' Komponente (im Sinne von Kosten/Energieeinsparung) weg. Welche Komponente ist das? Die Fenster?
    Was spare ich, und wie stark steig der Energieverbrauch?
    Nächster Schritt: Dachkonstruktion --> Nächst einfachere
    Was spare ich, und wie stark steig der Energieverbrauch?
    Nächster Schritt: Dämmung --> Nächst einfachere
    Was spare ich, und wie stark steig der Energieverbrauch?
    Diese Fragen müssen wir beantworten für eine Bewertung.
    Danach können wir uns den 'aber' widmen (wie z.B.: 'Bleibt die Heizung wirklich gleich'). Ohne eine Antwort auf diese Fragen, brauchen wir uns um die 'aber' garnicht kümmern.
    Gruß,
    Hendrik

  5. Es ist kompliziert...

    ... das mußt Du einsehen. Oder suchst Du nur jemanden der die elektrisch betriebenen Nachheizregister gesundbetet?? :p
    Nochn Beispiel: 30 cm Ständerwerk zu 36 cm Ständerwerk macht materialmäßig einen Unterschied von 5 Euro pro qm aus. Bei einer Fläche von jetzt mal gegriffen 200 qm also 1.000 Euro, die Du mehr ausgeben mußt. Mußt Du deswegen auch nur ein Teil dieser elektrischen Dinger weniger einbauen, ist es fast ein Nullsummenspiel.

  6. Hallo, warum unterstellst du mir denn, dass ich ...

    Hallo,
    warum unterstellst du mir denn, dass ich etwas schönrechnen möchte? Was gibt dir Anlass, dies zu denken?
    Der Rest deiner Antwort geht jedoch schon in die richtige Richtung. Bleibt die Frage, wie hoch die Energieeinsparung durch 36 statt 30 cm ist.
    Danach kann man einfach ausrechnen, was sich lohnt. Und dies unter Annahme verschiedener Heizungsoptionen.
    Es ist nicht so, als würde ich das Thema Heizung nicht betrachten. Die Themen kann man jedoch in erster Ordnung trennen.
    Und das muss man auch, denn sonst kommt man nie zu einem Ergebnis, da zu komplex.
    Gruß,
    Hendrik

  7. Das sind doch alles Fragen....

    ...die Sie mit Ihrem Planer besprechen müssen. Das geht im Forum nicht. Und bei einem Haus geht es nicht nur um den energetischen Standard, sondern erstmal um den Entwurf, das Einfügen in das Grundstück, baurechtliche und bauplanungsrechtliche Anforderungen.
    Suchen Sie sich einen im energetisch optimierten Bauen bewanderten Planer. Der kann in seiner Entwurfsarbeit den Enwturf schon zum gewünschten energetischen Standard hin optimieren. Wenn der Entwurf steht hat man als Nachweisersteller überhaupt erstmal eine Grundlage, um mit energetischen Vergleichsrechnungen zu beginnen. Ihre ganzen Fragen erledigen sich dann, wenn ihr Planer mit den energetischen Berechnungen durch ist. Dann läßt sich vom EnEVA-Neubaustandard (der schon einiges an Dämmung und Technik verlangt) über die KFWA-Effizienzhäuser 70 und 50 bis hin zum Passivhaus alles durchrechnen und es lassen sich diverse Kostenschätzungen zu den einzelnen Standards durchführen.
    Hier über gehobene, nächst einfache, usw. Dachkonstruktionen zu reden bringt nichts.
    Ich will mal nur einen Aspekt erklären:
    Wenn Sie stark gegliederte Fassaden und eine ungünstige Bauform planen können Sie u. U. das doppelte an Dämmung benötigen, um einen bestimmten Standard zu erreichen, als bei einem Kubus mit gleichen Kantenlängen. Und so gibt es viele weitere Grundlagen, die erstmal von der Planung geschaffen werden, die auf die energetischen Berechnungen Einfluß nehmen.
    Bei welchem Planungsstand sind Sie denn eigentlich und mit wem (freiberufl. Archi, GUA/GÜ oder Bauträger) beabsichtigen Sie die Planung durchzuführen?

  8. genau das ..

    .. "Energieeinsparung durch 36 statt 30 cm" hab ich schon vorab indirekt beantwortet.
    genauer und konkreter könnte man das mit mehr feedback beantworten, aber selbst
    dann bestehen bei foren-ferndiagnostik noch erhebliche unsicherheiten und, wie vom kollegen
    schon angedeutet, jetzt mal tacheles: ich mach doch keine zum scheitern bestimmte
    individualberatung per forum, wenn dafür in der praxis lockere 50 bis 200 h nötig sind ;)
    da bin ich jetzt energiesparer :D

  9. Na ja, es ist ja nicht so...

    ... daß ich die Gedanken nicht nachvollziehen kann... (das ist halt der Unterschied zwischen einem Bleistiftler und nem Kalkulator :D )
    Die Frage, die hier ganz offen im Raum steht ist doch: wie gehts billiger (günstiger). Nimmt man in Haus von der Stange und "pimpt" das auf oder sucht man sich alles zusammen? Und da liegt der Hase im Pfeffer. Es geht um ein Konzept. Und dieses Konzept ist nicht vorhanden, außer 3 Seiten Pamphlet übers Passivhaus. Und nu muß man sich entscheiden, was man will.
    Und, wenn ich mir noch ne Bemerkung erlauben darf: ich finde diese elektrischen Nachheizregister ganz einfach Kac...
    Aba billich sind se...

  10. <<Wenn Sie stark gegliederte Fassaden und eine ungünstige ...

    <<Wenn Sie stark gegliederte Fassaden und eine ungünstige Bauform planen können Sie u. U. das doppelte an Dämmung benötigen, um einen bestimmten Standard zu erreichen, als bei einem Kubus mit gleichen Kantenlängen. Und so gibt es viele weitere Grundlagen, die erstmal von der Planung geschaffen werden, die auf die energetischen Berechnungen Einfluß nehmen.>>
    Genau aus diesem Grunde, beginne ich ja mit einem 'gegebenen' Passivhaus, welches ich anschließend weniger energiesparen mache.
    Ich ändere einen Parameter, der Rest bleibt gleich.
    <<Bei welchem Planungsstand sind Sie denn eigentlich und mit wem (freiberufl. Archi, GUA/GÜ oder Bauträger) beabsichtigen Sie die Planung durchzuführen?>>
    Hier bin ich noch offen. Momentan tendiere ich zu einem freiberuflichen Architekt.
    <<schon angedeutet, jetzt mal tacheles: ich mach doch keine zum scheitern bestimmte
    individualberatung per forum, wenn dafür in der praxis lockere 50 bis 200 h nötig sind ;)>>
    Nun, erstens denke ich, dass es sich hier um das genaue Gegenteil von 'individualberatung handelt. Zweitens, könnte man mit dieser Begründung jede Teilnahme in diesem Forum einstellen.
    Ich verstehe auch nicht, warum hierfür 50h nötig sein sollten. (ich nehme an, Sie sind Architekt). Nehmen Sie doch ein geplantes Passivhaus aus Ihrem Bestand und nehmen die günstigeren Fenster.
    Klingt nicht nach 50h.
    Nicht falsch verstehen: Ich erwarte hier nicht, dass mich jemand hier auf lau berät. Es geht mir einfach nur um eine allgemeine Diskussion zu o.g. Thema. Das ist möglich, wenn man nicht gleich jeden Parameter gleichzeitig anpackt.
    Gruß,
    Hendrik

  11. Hallo nochmal, <<Die Frage, die hier ganz offen ...

    Hallo nochmal,
    <<Die Frage, die hier ganz offen im Raum steht ist doch: wie gehts billiger (günstiger). Nimmt man in Haus von der Stange und "pimpt" das auf oder sucht man sich alles zusammen? Und da liegt der Hase im Pfeffer. Es geht um ein Konzept. Und dieses Konzept ist nicht vorhanden, außer 3 Seiten Pamphlet übers Passivhaus. Und nu muß man sich entscheiden, was man will.>>
    Genau dies ist hier nicht das Thema.
    Man nehme ein fertiges "Konzept", meinentwegen aus Ihrem Fundus und streiche die Dämmung/die Fenster zusammen und beobachte, was hinsichtlich des Energiebedarfs passiert. Darum geht's.
    <<diese elektrischen Nachheizregister ganz einfach Kac...>>
    Das sehe ich ganz ähnlich. Gleiches gilt für Wärmepumpen.
    Aber: Das ist hier doch garnicht das Thema!
    Gruß,
    Hendrik

  12. nö.

    ich bin kein architekt .. und milchmädchen erst recht nicht :)
    ausgehend von einem gegebenen passivhaus downsizing betreiben .. da ist der grundlegende
    denkfehler betr. planungskalkulation doch offenkundig?

  13. Warum? ...

    Warum?

  14. Hendrik, was Sie suchen...

    Hallo Hendrik, was Sie suchen haben tausende Energieberater, Architekten, Energiesparnachweisersteller auf Ihren Rechnern und können die Parameter per Mausklick ändern. Davon hab ich auch einige Nachweise aufm Rechner. So ähnlich wie Sie sich das vorstellen wird auch in der Energieberatung vorgegangen. Machen Sie einen Termin bei so jemandem und lassen Sie sich 1-2 Objekte im EnEVA-Bauphysik-Programm vorführen und ein paar Stellschrauben verändern, dann bekommen Sie eine Ahnung, welche Stellschrauben wieviel bewirken.
    Nur ob ein fertig geplantes Passivhaus auch auf Ihr Grundstück paßt, ob es zum Bebauungsplan paßt, zu Ihrem Geldbeutel paßt, ob Ihr Planer den Entwurf überhaupt verwenden kann und darf, das steht alles in den Sternen.

  15. Hallo Herr Lott, vielen Dank für den Tipp. ...

    Hallo Herr Lott,
    vielen Dank für den Tipp. Könnten Sie nicht ausgehend von Ihren vorhandenen Nachweisen die entspr. Mausklicks machen und so Licht in diese Diskussion bringen?
    Viele Grüße,
    Hendrik Friedel

  16. Jo Herr Lott, dat mach doch mal...

    ... so ne online-Planung mitn paar Mausklicks...*rotfl*

  17. Herr Friedel...

    wenn Sie im Gegenzug ein paar Mausklicks bei Ihrer on-line Bank machen, wird Herr Lott sicher gern klicken :-)

  18. Hallo Herr oder Frau Berg, Si tacuisses, philosophus ...

    Hallo Herr oder Frau Berg,
    Si tacuisses, philosophus manisses. - Hättest du geschwiegen, wärest du Philosoph geblieben.
    Man muss ja nicht reden, wenn man nix zu sagen hat.
    Gruß,
    Hendrik

  19. Warum? weil ich die Schweine...

    ... am Gang erkannt habe? Mal ne Online-Planung für Umme?

  20. Ich bitte Sie. Machen Sie mal einen Punkt. ...

    Ich bitte Sie.
    Machen Sie mal einen Punkt. Dies ist ein Bauforum, in dem es um die Vor und Nachteile einiger Bauweisen geht.
    Wenn es hier Personen gibt, die 'mit wenigen Mausklicks' Licht ins Dunkel bringen können, dann ist das doch super. Es ist jedem selbst überlassen, wie weit er hilft, oder eben nicht.
    In anderen Foren, in denen ich aktiv bin verwenden viele Mitglieder enorme Mengen Zeit damit, anderen zu helfen. Ich (versuche) mich hierfür auf gleiche Weise zu revangieren. Das funktioniert auch gut....
    Sorry, ich weiß nicht, warum Sie in diesem Thread überhaupt schreiben. Wirklich zur Sache tragen Sie nicht bei. Deshalb die Bitte zu schweigen. Zumindest, wenn Sie zur Sache nichts beitragen können oder wollen.
    Gruß,
    Hendrik

  21. Enweder wolln Sies nicht begreifen...

    ... oder Sie könnens ned. Oder Sie sind beratungsresistent. Es haben hier ein Dipl-Ing und noch Ing, ein Archi Ihnen was von Planung erzählt und das man noch weitere Parameter wissen muß. Ein doofer GUA hat versucht, das Ganze durch Beispiele zu belegen.
    Das einzige was Sie wollen: Zitat: meine Lüftungsanlage ich muß beheizen blablabla.
    Wenn Sie nicht einsehen können oder wollen, daß das Planungsarbeit ist (oder man hat ein schlüssiges Konzept) dann tun Sie mir leid. Dann müssen Sie halt ins Bastlwastl-Forum wechseln.
    Denn!! Planungsarbeitet kostet. Das ist nu mal so. Ein Haus, gerade ein PH ist ein Prototyp, der muß entwickelt werden. Das ist für den Laien schwer zu begreifen, seh ich ein.

  22. @ #3:

    ist doch klar:
    die startposition kostet...
    vermutlich immer noch unklar?
    um überhaupt von einem fiktiven ph abspecken zu können, muss ich erstmal das
    fiktive ph designen. und dafür gilt -natürlich- das, was ich oben geschrieben hab :p

  23. Andersrum ...

    Man darf davon ausgehen, dass bei einem solchen Haus die einzelnen Komponenten baulich und preislich aufeniander abgestimmt sind.
    Will heissen, wenn Sie die hochpreisigen Dämmfenster gegen schlechtere, aber billigere austauschen, verlieren Sie mehr an Wirkung, als sie an den Fenstern einsparen.
    Das Ganze ist eben mehr als die Summe der einzelnen Teile.
    Ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Ein Rennfahrrad mit sauteurem, ultraleichten Karbonfaserrahmen hernehmen, und dadrauf dann gewöhnliche Reifen auf billigen Stahlfelgen montieren.
    Macht keinen Sinn.

  24. Hallo, <<Das einzige was Sie wollen: Zitat: meine ...

    Hallo,
    <<Das einzige was Sie wollen: Zitat: meine Lüftungsanlage ich muß beheizen blablabla.>>
    Das ist vollkommener Uninn. Ich habe nicht unbedingt vor mit der Lüftungsanlage zu heizen. Wie kommst du darauf?
    Im Gegenteil: Ich sage: Der einzige Grund für 15kwh/m²a ist, dass die Lüftungsanlage heizen muss. Rückt man von dieser Forderung ab, steckt man zwar 2-3000 € in eine z.B. Fussbodenheizung, doch man kann vielleicht gleichzeitig mit zweifachverglasten Fenstern leben.
    <<um überhaupt von einem fiktiven ph abspecken zu können, muss ich erstmal das fiktive ph designen. und dafür gilt -natürlich- das, was ich oben geschrieben hab >>
    Ich verstehe, dass dies aufwendig ist. Ich hoffte, dass jemand schoneinmal ein Passivhaus entwurfen hat, und diese Vereinfachungen leicht vornehmen kann.
    Dass dieses abgespeckte PH nicht ideal ist, ist klar. Aber als Ingeneur -und das bin ich auch- muss man wenn man nicht alle Informationen hat Vereinfachungen/Annahmen treffen. Das Ergebnis dessen ist nicht nur besser als nix, sondern meist recht gut. Abschätzung erster/nullter Ordnung eben.
    Und nochmal: Dafür benötigt man keine 'detaillierte neue Planung individuell für mich'. Dafür benötigt man 'nur' ein bereits geplantes PH, welches man dann abspeckt. Auch wenn es nicht-ideal ist.
    Gruß,
    Hendrik

  25. Hallo, das hier kommt meiner Idee schon sehr ...

    Hallo,
    das hier kommt meiner Idee schon sehr nahe:
    http://www.passivhau...keit_Passivhaus.html
    Zitat:
    -----------
    Dazu müssten folgende Details besser ausgeführt werden:

    • Die Außenwanddämmung ist auf 300 mm zu erhöhen; dabei wird das Mauerwerk auf 115 mm Kalksandstein reduziert; damit wird die Außenwand insgesamt nur geringfügig (um 25 mm) dicker als sie es vorher war
    • Im Dach wird die Dämmung unter den Sparren und auf der obersten Geschossdecke jeweils von 100 auf 225 mm erhöht; zwischen den Sparren und in der Decke bleiben nach wie vor 140 mm mit Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/(mK).
    • Auf der Bodenplatte werden statt insg. 150 mm nun 250 mm PS-Platten mit Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/(mK) verwendet.
    • Die Fenster werden anstelle der ursprünglichen 2-Scheiben-Verglasungen mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasungen in einem Passivhaus geeigneten Rahmen ausgeführt. Dadurch reduziert sich der Fenster-U-Wert auf im Mittel 0,75 W/(m²K) inkl. der Einbauwärmebrücke. Der mittlere g-Wert der Verglasungen beträgt 0,54.
    • Es wird eine moderne Passivhaus geeignete Lüftungs-Anlage mit effektivem Wärmebereitstellungsgrad von 92% eingesetzt. Die Luftverteilung wurde neu konzipiert.

    -------------
    Die Planung wurde uns also schon abgenommen *puh* ;-)
    Zu den Kosten:
    -------------

    1. Mehrinvestition Wärmedämmung Wand, Dach, Bodenplatte

    4.800 €

    1. Mehrinvestition Passivhausfenster 5.400 €
    2. Mehrinvestition Lüftung mit Wärmerückgewinnung 5.200 €
    3. Minderinvestition kleinerer Öltank, Kessel; Heizkörper und Verteilleitungen entfallen, stattdessen Nachheizregister: -1.400 €

    (den zusätzlichen nutzbaren Raum rechnen wir nicht)
    -------------
    Auch die Kosten haben wir.
    Jetzt bitte nicht den Pfad der Tugend verlieren... Keine Diskussion über die o.g. Annahmen, es sei den, es werden Alternativen geboten.
    Die o.g. Änderungen machen aus einem Haus mit einem Verbrauch von ca. 60 kWh/m²a eines mit 15 kWh/m²a.
    Was mir jetzt Fehlt ist ein Split der Ersparniss von 45 kWh in die einzelnen Änderungen:
    Wärmedemmung
    Fenster
    Lüftung
    Kann hier hemand weiterhelfen?
    Konstruktive Kritik an oben geschribenen gerne erwünscht. Aber nur konstruktive.
    Gruß,
    Hendrik

  26. Hallo, kann wirklich niemand weiterhelfen? Gruß, Hendrik ...

    Hallo,
    kann wirklich niemand weiterhelfen?
    Gruß,
    Hendrik

  27. PH

    Hallo Hendirk,
    dann sollten sie Sich einen Passivhausanbieter suchen, dort gibt es sicher etwas Fertiges, dass man dann abspecken kann.
    Mit freundlichen Grüßen

  28. Hallo HendiK, die Disskussionen habe ich vor 8 Jahren schon bis zum

    Exzess geführt und diese laufen immer nach dem selben Muster ab. Jemand hört oder liesst den Begriff Passivhaus und versucht als erstes mit Wirtschaftlichkeitsrechnungen an die Sache heran zu gehen.
    Beschäftigen Sie sich bitte erst einmal selbstmit der Sache. Heutzutage gibt es im WWW Millionen Infos über gebaute Objekte (im Gegensatz zu der Zeit, als ich gebaut habe).
    Inzwischen kann man sogar schon in Passivhaäusern probewohnen (http://www.dw-world.de/dw/article/0
    Und bevor Sie mich in die falsche Ecke schieben sei gesagt, dass ich selber in einem "Passivhaus" wohne und jeden Tag bereue, wo ich nicht hierin übernachten kann.

  29. Hallo, durchaus habe ich mich mit dem Thema ...

    Hallo,
    durchaus habe ich mich mit dem Thema bereits (sehr ausführlich) auseinandergesetzt.
    Das bessere Raumklima, das du andeutest, habe ich sobald ich eine kontrollierte Be und Entlüftung habe.
    Die wärmeren Wände habe ich auch schon, wenn ich z.B. 30 kWh/m²/a erreiche.
    Ich fürchte eben, dass ich für die letzten paar kWh/m²/a überproportional viel ausgebe (wie immer im leben).
    Ich suche nach dem Optimum. Ist es 15, 20, 30, 40 kWh/m²/a?
    Das Eigentliche Argument für die 15 kWh/m²/a (dann kann ich über die Luft heizen) zählt nicht. Wenn ich 20 kWh/m²/a erreiche, reicht eine sehr simple Fußbodenheizung: 2000 €.
    Gruß,
    Hendrik

  30. Habe ich was angedeutet?

    Jeder liesst, was er lesen will, nicht was er soll

  31. Nun, Sie schreiben, dass sie jeden Tag bereuen, ...

    Nun, Sie schreiben, dass sie jeden Tag bereuen, wo sie nicht hierin übernachten können.
    Ich nehme an, dass der Grund hierfür das Raumklima sein muss. ökonomische/ökologische Aspekte können es ja nicht sein, wenn es um das hierin schlafen geht.
    Deshalb bin ich auf das Raumklima eingegangen. War das falsch?
    Was hätte ich denn "lesen sollen"?
    Viele Grüße,
    Hendrik

  32. Schauen Sie, was mich stutzig macht ist bereits Ihre

    Ausgangsfrage
    "Wir <b>spielen mit dem Gedanken ein Passivhaus zu bauen.
    Ich bin mir jedoch zur Zeit noch nicht ganz sicher, ob die Entscheidung für ein Passivhaus die wirtschaftlichste ist (was jedoch letztlich nicht den Ausschlag geben muss, denn es bleibt der ökologische Aspekt).
    Dazu folgende Überlegung:
    Die Zahl 15 kWh/m²a für ein Passivhaus stammt ja aus der Überlegung, dass nur diese Wärmemenge über die Lüftungsanlage eingebracht werden kann.
    Dies mach Sinn, wenn man rein elektrisch heizen möchte, um Investitionskosten zu sparen. "
    Zitat Ende. Solange es ein Gedankenspiel ist, setzt man sich noch nicht damit auseinander. Es fehlt der feste Entschluss, es fehlt die Begeisterung, es fehlt das Ziel.
    Dann schreiben Sie, dass Ihre Überlegung aufgrund der 15kwh/a Heizenergie beruhen die Sie sparsam mit Stromdirektheizungen einbringen können.
    Ein Passivhaus definiert sich aber im Detail etwas anders: Hier meine Übersicht: http://www.bauweise.net/grundlagen/bau-typen/esh40/esh40.htm
    Mein Passivhaus ist eben nicht nur ein Passivhaus mit einem guten Klima, sondern ein Haus, das einen sehr hohen Qualitätsstandard beim Bau erziehlt hat und durch diverse Einbauten oder Unterlassung von Standardeinbauten mir Wohnqualität bringt. Leider kann ich nicht jeden tag hierin verbringen, da ich (zum Glück) einer Arbeit nach gehe, bei der ich die "Hauptzeit" des Tages ausser Haus verbringe (n darf).


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