Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus

3 Liter Haus

Wie hoch sind die Baukosten für 3 Liter Haus pro qm ?
Bzw. um wie viel höher als herkömmliche Bauweise ?
Lohnt es sich überhaupt soviel zu investieren, wann amortisiert sich die Kosten ?

  1. wat ist ein 3Liter-Haus?...

    ... ein Marketing-Gag? Bestimmt. Demzufolge kann man den entweder recht hochpreisig bezahlen oder man baut die KFWA-Serie. Nennt sich dann leider nur Effizienzhaus, ist dafuer aber eindeutig definiert...

  2. Ein 3 lieter Haus ist ein Haus,

    oder besser gesagt ein Niedrigenergiegebäude, welches nur so viel Primärenergie pro Quadratmeter und Jahr verbraucht, wie in 3 Litern Heizöl enthalten sind, also cirka 30 kWh Energie pro Quadratmeter und Jahr. Der Strom für Pumpen, Regelung und Brenner ist ebenfalls schon mit einbezogen. Das Fraunhofer IBP hat Ende der 90er Jahre diesen Standard kreiert und den Namen "3-Liter-Haus" markenrechtlich schützen lassen.

    Zur Frage, das kommt darauf an, wenn Sie fragen ob sich das lohnt, dann meinen Sie wohl ob es sich für Sie lohnt und das wiederum kommt darauf an, wie alt Sie denn sind, wie alt Sie denn werden können und welche Zeit der Zeit, die Sie denn dann noch zur Verfügung haben, Ihnen zur Verfügung steht, dass 3 liter Haus nutzen zu können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  3. Amortisationszeit ist der völlig falsche Ansatz

    ...oder wollen Sie Ihr Haus einmal als EnEVA-Referenzgebäude und einmal als 3-Liter-Haus durchrechnen und anschließend 30-40 Jahre Energieeinsparung (ihre persönliche Nutzungsdauer des Objektes) den Mehrkosten des Neubaus gegenüber stellen?

    Amortisationsberechnungen sind immer spekulativ. Baukostensteigerung 1-2-oder-doch-4-5%?
    Jährliche Energiepreissteigerung 6-8-10-oder-12%?
    Letztlich ist die Amortisation nur ein Rechenspiel.

    Beim Hausbau ist es wie mit dem Autokauf. Fragen Sie sich beim Autokauf auch nach dem Preis pro Kilometer oder kaufen Sie da nicht auch eher eine Überzeugung (oder die Achtung ihrer Kinder und der Nachbarn?) *breitgrins* Mir fehlen echt die smilies!!!

    Nachteil: Am Auto sieht man die Marke von außen, dem Haus sieht man sein Energiesiegel oft nicht gleich an.

  4. Genau so Herr Tilgner, würde ich das auch sehen,

    so wie Sie das sehen. So einfach ist die gestellte Frage nicht zu beantworten. Allerdings würde ich heute noch einmal für mich bauen (hab schon ein paar mal gebaut), würde ich schon den Blick dahin gerichtet aufbauen wollen, was sich denn für meine Restlebenszeit noch lohnt oder aber eben vielleicht auch nicht, wobei dies natürlich im Hinblick auf die dieversen Variabelen natürlich auch mit ein wenig Glück verbunden ist, dies richtig zu werten und zu bewerten, was sich lohnt oder aber ggf. auch nicht.

  5. aha..

    ... 3 Liter pro qm. Was für qm .?
    Qm nach DINA (solls auch noch geben)
    Qm nach II.BVA
    Qm nach WohnflVO
    ???
    Manche rechnen sogar komplett auf Brutto-Fläche.

    Lustig :-)

    Das soll denn aussagekräftig sein...

  6. @Rüdiger

    In NRW gab/gibt es sog. "Solarsiedlungen", in denen die Häuser bestimmte Kriterien erfüllen müssen. Eins davon ist das "3-Liter" Haus. Was darunter verstanden wird, ergibt sich aus den Förderbestimmungen für diese Gebiete.

  7. ja, und?...

    ?.. was sagt das aus? Nüscht! Oder meinst Du ich erstarre deswegen in Ehrfurcht? :-) Es gibt, im Vergleich zum Passivhaus keinerlei Aussagen zur Qualität der Gebäudehülle bei denen. Rein theopraktisch muss ich nur Technik mit einer guten Anlagenaufwandzahl einbauen und schon hab ichs. Einfach ausgedrückt: Onkel Toms Hütte, Pelletsanlage rein, fertig ist mein 3.Dingsbums Haus. Irrtum 2: ipb zielt auf Nutzfläche ab. Daraus folgt: 1,5 geschossig aufgrund des hohen Nutzflachenanteils recht einfach darzustellen, 1- geschossig recht schwierig, egal wie gut die Qualitat meiner gedämmten Hülle ist.

  8. Die Sinnhaftigkeit

    solcher Festlegungen (3-L-Haus) brauchen wir nicht diskutieren.

  9. Es geht doch hier ganz und gar nicht darum, was dass aussagt?!

    Deswegen Herr Berg, kann ich die von Ihnen wieder mal los getretene Debatte gar nicht verstehen. Die Vorgaben waren doch klar, was gefragt wurde. Sie und mich interessiert sicherlich sehr wohl aber doch, auf welche Fläche auch immer die Werte bezogen sind, dass ist doch klar. Und wenn es darum geht möglichst günstig zu heizen, sollten halt eben alle Flächen mit umfasst werden und in die Berechnung einfließen. Wenn Sie ein 3 Liter Haus haben udn alle Flächen drinne sind und berücksichtigt wurde und sodann die Garage -ich übertreibe bewusst- und der Schuppen im Garten auch noch, na um so besser. Der Fragesteller hatte danach aber nicht gefragt Herr Berg und Ihre Antwort -sodann man weiß, was Sie damit meinen- ist ja korrekt aber hilfreich für den Laien ist Sie leider nicht. Helfen Sie dem Fragesteller und geben Sie Ihm eine verständliche Erläuterung statt hier zu poltern und dann auch noch so zu poltern, dass der Fragesteler als Laie daraus keinerlei Nutzen ziehen kann.

    Ich hatte angegeben, wo die Aussagen zu finden sind und unter welchen Voraussetzungen dort die 3 Liter gelten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  10. siehste Manfred...

    ... sind wir uns doch einig :-) Fakten sind eine Sache Werbegewäsch eine ganz andere...


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