Fertighaus

Streif Haus modriger Geruch -

Hallo - ich hab ein Streif Haus 1976 und hab Probleme mit dem modrigen Geruch - Wer hat da die gleiche Erfahrung gemacht und kann mir sagen ob sich eine Renovierung des Hauses lohnt oder kommt nach ein paar Jahren das Problem mit der Geruchsbelästigung wieder auf. Das Haus steht in der nähe von Ingolstadt - gibt es in dieser Gegend einen Fachbetrieb der sich mit der Sanierung solcher
Fertigteilhäuser auskennt und an den man sich wenden kann. Sollte es sich erfahrungsgemäß lohnen eine Renovierung/ Sanierung durchzuführen , wie muß ich dann vorgehen um nicht etwas wichtiges zu vergessen oder falsch zu machen. Für Ihre Antwort - schon mal recht vielen Dank

Anhang:

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Name:

  • Heiner
  1. Modrig = feucht...

    ... wenns auszuschließen ist, dass die Feuchtigkeit nicht aus dem Keller kommt, tja, dann schubs den Kotten um. Bis man den energetisch allein schon so auf Stand gebracht hat, da biste mit nem Neubau drei Mal schneller und besser dran.

    Ansonsten: Ingenieur für Holzbau oder dergl. suchen, der sich das ansieht.

  2. Chloranisole

    verbreiten auch einen Geruch, der als modrig beschrieben wird. Einfach mal die Suche bemühen, da wurde schon drüber diskutiert. Einfacher wird die Sache dadurch aber auch nicht.

  3. Fertighaussanierung

    Hallo Heiner

    Der muffige, mödrige Geruch kann aus der isolierung der Außenwand kommen, "Chloranisole".

    Es gibt die möglichkeit der Fassadensanierung bei Fertighäusern.

    Ingolstadt ist etwas weit, aber bitte teilen Sie mir via Mail Ihre Tel.Nummer mit.

  4. Nachhaltige Sanierung

    "Geruchssanierungen" solcher "chloransisolbelasteter Häuser" (vermutete Ursache: biologischer Abbau des seinerzeit verwendeten Holzschutzmittels PCP) werden seit Jahren mit meist erheblichen Kosten angeboten; Anfragen unsererseits nach Referenzen - Garantien für erfolgreiche Langzeit-Erfolge (zuletzt durchgeführt im April 2012) bei zahlreichen Firmen blieben aber bisher unbeantwortet.

    Natürlich kann durch den
    Einbau neuer, noch unbelasteter Dämmstoffe und Vliese, Absperren der belastenden Holzkonstruktionen mittels diverser Lacke, Behandlung mit alkalischen Laugen (nicht alle Oberflächen können dabei auf Grund der Konstruktion erreicht werden)
    über mehrere Jahre ein neuer "Pufferspeicher" geschaffen werden. Mit vielen dieser Produkte können aber auch zusätzlich neue VOC Belastungen in das Gebäude eingebracht werden (auch hier verweigern leider die Hersteller von Absperrlacken bisher! umfassende "Eigenemissionsnachweise".)
    Anbieter wirklich erfolgreicher Saniermethoden sind unsererseits (Sentinel-Haus Stiftung e.V.) noch immer gesucht! (Stand Mai 2012!)

    Auch der Einsatz von Schafwolle (hat sich bei Formaldehydsanierungen vielfach bewährt:
    http://www.öbag.de/index.php?id=37 ) ist bei Chloranisolbelastungen leider nicht unumstritten. Uns fehlen bis heute wissenschaftliche Nachweise einer ähnlichen "Abbaufunktion" von Chloranisolen in der Schafwolle wie wir sie für Formaldehyd besitzen; ein reines "Aufnehmen" dieser Stoffe als "Speicher" erschöpft sich aber natürlich ebenfalls nach einer gewissen Zeit.

    Konkret sicherste Empfehlung:
    a) Anforderung von Langzeitreferenzen erfolgreicher Chloranisolsanierungen beim Sanier-Anbieter b) Gewährleistungsgarantie bzgl. Chloranisolbelastungen "neu" für mindestens 15 Jahre. Ansonsten ist das Geld besser für einen "Neubau" angelegt....


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