Immobilienangebote prüfen: Worauf Käufer bei Preis, Makler & Objekten achten müssen?
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Meine Frage ist zwar leicht Off-topic, aber ich will es trotzdem versuchen.
Unsere Familie hat nun schon seit einiger Zeit den Wunsch eine eigene Immobilie zu erwerben. Wir sehen uns deshalb schon seit sicherlich 12-18 Monaten von Woche zu Woche nach Inseraten um.
Merkwürdigerweise erschienen in dieser doch langen Zeitspanne enorm viele Angebote mehrmals oder gar dauerhaft. Oft auch ein und dasselbe Objekt nur von verschiedenen Maklern.
Die meisten dieser Angebote waren wir nicht bereit zu zahlen, weswegen wir uns nicht weiter dafür interessierten. Nun frage ich mich aber, wie solche Objekte 1-2 Jahre so "hartnäckig beworben" werden, ohne das sich A) ein Käufer findet und B) der Preis stabil oder gar erhöht wird?
Offenbar denken also andere Kaufinteressenten ähnlich, denn sonst wären die Objekte wohl schon verkauft.
Sind die Verkäufer zu stolz Ihre Preisvorstellungen anzupassen oder wartet man einfach nur auf einen "Dummen", der dann doch anbeißt?
Gruß
Christian
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor Vertragsabschluss stets eine unabhängige, zertifizierte Baugutachter- und Rechtsprüfung beauftragen – inkl. Grundbuchanalyse, Baugenehmigungsunterlagen, Schadensgutachten und Energieausweis-Validierung.
🔴 KRITISCH: Keine Kaufentscheidung ohne dokumentierte, persönliche Besichtigung mit fachkundiger Begleitung – bei mehrfacher Maklervertretung besteht erhöhtes Risiko für versteckte Mängel oder Rechtsunsicherheiten.
⚠️ WICHTIG: Preisverhandlungen dürfen niemals als Ersatz für technische und rechtliche Due-Diligence dienen – langfristig unverkaufte Objekte sind systematische Warnsignale, nicht Verhandlungsvorteile.
⚠️ WICHTIG: Prüfen Sie die Maklervertragslage explizit – bei mehrfacher Vermittlung besteht Risiko unklarer Provisionserhebung oder versteckter Alleinaufträge mit rechtlichen Folgen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle Ihnen, bei der Prüfung von Immobilienangeboten besonders auf folgende Aspekte zu achten:
- Preis: Vergleichen Sie ähnliche Objekte in der Lage, um eine realistische Einschätzung zu erhalten. Hinterfragen Sie, ob der Angebotspreis gerechtfertigt ist.
- Makler: Prüfen Sie die Qualifikation und Erfahrung des Maklers. Achten Sie auf eine transparente Kommunikation und umfassende Beratung.
- Objekt: Nehmen Sie das Objekt genau unter die Lupe. Achten Sie auf Bausubstanz, Zustand von Dach, Fassade, Heizung und Sanitäranlagen.
Es ist ratsam, einen unabhängigen Gutachter hinzuzuziehen, um versteckte Mängel aufzudecken. 🔴 Eine unsachgemäße Prüfung kann zu erheblichen finanziellen Belastungen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen blenden und nehmen Sie sich ausreichend Zeit für eine gründliche Prüfung.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der geschilderte Sachverhalt beschreibt ein typisches Phänomen auf dem Immobilienmarkt, bei dem Angebote über lange Zeiträume inseriert bleiben. Dies deutet oft auf eine Diskrepanz zwischen den Preisvorstellungen der Verkäufer und der tatsächlichen Marktlage hin. Die Beobachtung, dass Objekte von verschiedenen Maklern angeboten werden, ist ein Indiz für sogenannte Mehrfachaufträge, bei denen Verkäufer mehrere Makler parallel beauftragen.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass eine mangelnde Preisanpassung durch Verkäufer eine Hauptursache ist, ist korrekt. Emotionale Bindung an die Immobilie oder überhöhte Erwartungen führen häufig zu unrealistischen Preisvorstellungen.
➕ Ergänzung: Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Marktstrategie. Manche Verkäufer setzen bewusst auf einen überhöhten Einstiegspreis, um Verhandlungsspielraum zu haben oder in der Hoffnung auf einen uninformierten Käufer. Dieses Vorgehen kann jedoch nach hinten losgehen, da das Objekt durch die lange Laufzeit als "schwer verkäuflich" stigmatisiert wird.
➕ Ergänzung: Auch die Objektqualität spielt eine Rolle. Mängel in der Bausubstanz, eine ungünstige Lage oder hohe Sanierungskosten können potenzielle Käufer abschrecken, selbst wenn der Preis marktgerecht erscheint. Eine professionelle Bewertung durch einen Gutachter ist hier unerlässlich.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich nicht von der langen Angebotsdauer verunsichern. Nutzen Sie diese Situation als Verhandlungsvorteil. Beauftragen Sie einen unabhängigen Immobiliensachverständigen mit einer Verkehrswertermittlung. Dieser kann den realistischen Marktwert ermitteln und Sie bei Preisverhandlungen unterstützen. Prüfen Sie zudem die Bausubstanz durch einen Bausachverständigen, um spätere Überraschungen zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein wiederholtes, langfristiges Auftauchen derselben Immobilienangebote über 12–18 Monate hinweg – oft bei unverändertem Preis und durch verschiedene Makler vermittelt. Dies ist kein bloßes Phänomen der Marktdynamik, sondern ein Indikator für strukturelle Unstimmigkeiten im Vermarktungsprozess und potenzielle Risiken für Käufer.
🔴 Gefahr: Langfristig unverkaufte Objekte mit starrem Preis können auf versteckte Mängel hindeuten – etwa baurechtliche Einschränkungen, Sanierungsstau, Schimmel, Asbest, statische Probleme oder unklare Eigentumsverhältnisse, die nicht offengelegt werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Objekt 'nur' wegen zu hoher Preise nicht verkauft wird, ist unzureichend – ein dauerhaft unverkauftes Angebot ist in der Regel ein Warnsignal, das tiefergehende fachliche Prüfung erfordert, nicht bloß eine Preisverhandlung.
➕ Ergänzung: Maklerwechsel ohne Preisanpassung oder Objektaktualisierung deutet häufig auf fehlende Vermarktungsstrategie, unzureichende Objektbewertung oder mangelnde Transparenz gegenüber Käufern hin – insbesondere bei fehlenden Energieausweisen, Grundbuchauszügen oder Baubeginn-Dokumenten.
🔴 Gefahr: Die wiederholte Ausschreibung desselben Objekts kann auch auf unklare Verkaufsabsichten des Eigentümers hindeuten – etwa bei Erbengemeinschaften, Zwangsversteigerungen oder Sanierungsstopp aufgrund behördlicher Auflagen, die nicht kommuniziert werden.
✅ Zustimmung: Die Beobachtung, dass viele Interessenten ähnliche Preisvorstellungen teilen, ist sachlich nachvollziehbar und spiegelt realistische Marktverhältnisse wider – doch sie ersetzt keine fachliche Due-Diligence.
🔴 Gefahr: Bei Objekten mit mehrfacher Maklervertretung besteht erhöhtes Risiko einer unklaren Maklerprovision – etwa bei versteckten Alleinaufträgen oder unklaren Vertragsverhältnissen, die später zu Rechtsstreitigkeiten führen können.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor ein Kaufinteresse konkret wird, ist stets eine unabhängige, zertifizierte Baugutachter- und Rechtsprüfung einzuleiten – inkl. Grundbuchanalyse, Energieausweis-Validierung, Schadensgutachten und Prüfung der Baugenehmigungsunterlagen; verzichten Sie niemals auf eine persönliche, dokumentierte Besichtigung mit Fachbegleitung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit einer unabhängigen fachlichen Prüfung (Gutachter/Bausachverständiger) vor Kaufentscheidung.
- GoogleAI: „unabhängigen Gutachter hinzuzuziehen, um versteckte Mängel aufzudecken“
- DeepSeek: „Beauftragen Sie einen unabhängigen Immobiliensachverständigen mit Verkehrswertermittlung … Prüfen Sie zudem die Bausubstanz durch einen Bausachverständigen“
- Qwen: „stets eine unabhängige, zertifizierte Baugutachter- und Rechtsprüfung einzuleiten“
⚠️ Abweichung: GoogleAI fokussiert auf allgemeine Prüfungskriterien (Preis, Makler, Objektzustand), während DeepSeek und Qwen den langfristigen Vermarktungsstau als eigenständiges, strukturelles Warnsignal interpretieren – GoogleAI erwähnt diesen Aspekt nicht.
➕ Ergänzung: DeepSeek ergänzt die strategische Einordnung des „langen Angebots“ als bewusste Verhandlungstaktik („Überhöhter Einstiegspreis“); Qwen ergänzt hierzu rechtliche und baurechtliche Risikokategorien (Erbengemeinschaft, Zwangsversteigerung, Asbest, Schimmel, statische Probleme).
❌ Widerspruch: DeepSeek stellt langfristige Angebotsdauer als nutzbare Verhandlungschance dar („Nutzen Sie diese Situation als Verhandlungsvorteil“), während Qwen und GoogleAI diesen Aspekt klar als Risiko-Warnsignal einstufen (Qwen: „Indikator für strukturelle Unstimmigkeiten“, GoogleAI: „unsachgemäße Prüfung kann zu erheblichen finanziellen Belastungen führen“). Vorsichtsprinzip: Qwen/GoogleAI sind hier sicherer – Widerspruch zugunsten der konservativeren Einschätzung aufgelöst.
👉 Empfehlung: Alle drei Modelle stimmen überein, dass eine rein preisorientierte Bewertung unzureichend ist – doch nur Qwen benennt konkret die Rechts- und Baurechtsrisiken (Grundbuch, Baugenehmigung, Eigentumsverhältnisse) als zwingend zu prüfende Kategorien, was die stärkste praktische Handlungsempfehlung darstellt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Unabhängige fachliche Prüfung (Baugutachter) ✅ Alle drei Modelle fordern ausdrücklich eine unabhängige, fachkundige Prüfung der Bausubstanz – mit klarem Fokus auf versteckte Mängel (Schimmel, Asbest, Statik). Langfristige Angebotsdauer als Warnsignal ✅ DeepSeek, Qwen und GoogleAI stimmen darin überein, dass langfristig unverkaufte Objekte nicht nur preisbedingt sind – Qwen und DeepSeek erläutern die Hintergründe detaillierter, aber alle drei sehen darin einen Handlungsanlass. Rechtliche Due-Diligence (Grundbuch, Baugenehmigung) ⚠️ Qwen nennt diese explizit als zwingend; DeepSeek erwähnt „Verkehrswertermittlung“, GoogleAI nicht – Konsens liegt auf „erforderlich“, aber Ausprägung variiert. Preisverhandlung als Hauptstrategie ❌ DeepSeek bewertet lange Angebotsdauer als Verhandlungsvorteil; Qwen und GoogleAI warnen davor, diese als primäres Argument zu nutzen – Widerspruch, sicherere Einschätzung (Qwen/GoogleAI) dominiert. Maklertransparenz & Provision ⚠️ Nur Qwen benennt das Risiko unklarer Maklerverträge und versteckter Alleinaufträge – DeepSeek und GoogleAI thematisieren Maklerqualität, jedoch nicht die rechtliche Vertragslage. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf rein preisbasierte Einschätzungen – führen Sie stets eine integrierte technische, rechtliche und wertbezogene Prüfung durch, bevor Sie ein Angebot ernst nehmen. Ein langfristiges Angebot ist kein Schnäppchen, sondern ein systematisches Signal für fachliche und rechtliche Tiefenprüfung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Versteckte bauliche Mängel (Asbest, Schimmel, statische Schwächen) Erhebliche Sanierungskosten, gesundheitliche Gefährdung, Wertverlust bis zur Unverkäuflichkeit 🔴 Risiko Rechtsunsicherheiten (unklare Eigentumsverhältnisse, Erbengemeinschaft, Zwangsversteigerung) Vertragsunwirksamkeit, lange Rechtsstreitigkeiten, Ausschluss von Kreditvergabe 🔴 Risiko Unklare Maklervertragslage (mehrfache Vermittlung, versteckte Alleinaufträge) Doppelte Provisionserhebung, gerichtliche Abwehransprüche, Vertragskonflikte nach Kauf 🔴 Risiko Fehlender oder ungültiger Energieausweis / fehlende Baugenehmigungsunterlagen Verbot der Vermietung, behördliche Bußgelder, Nachrüstungsauflagen mit hoher finanzieller Belastung 🔴 Risiko Sanierungsstau und behördliche Auflagen (z. B. Denkmalschutz, Schallschutz) Unvorhersehbare Modernisierungskosten, Nutzungsbeschränkungen, Einziehungsverbote ✅ Chance Langfristige Marktpositionierung als Verhandlungsbasis für realistische Preisgestaltung Mögliche Preisreduktion bei objektiv nachgewiesener Überbewertung – wenn vorher fachlich abgesichert ✅ Chance Gründliche Prüfung ermöglicht gezielte Sanierungsplanung und Kostenvorhersage Sichere Budgetierung, Vermeidung von bösen Überraschungen, bessere Kreditbedingungen ✅ Chance Zugang zu umfassenden Unterlagen durch langfristige Vermarktung (z. B. mehrfache Energieausweise, Sanierungsberichte) Verbesserte Transparenz, frühzeitige Identifikation von Entwicklungspotenzialen ✅ Chance Möglichkeit, Verkäufer bei langfristiger Unerfolgsphase auf kooperative Zusammenarbeit einzugehen Gemeinsame Lösungssuche bei rechtlichen oder baulichen Herausforderungen, ggf. Sanierungspartnerschaft ✅ Chance Erhöhte Auswahl an fachlich qualifizierten Gutachtern durch klare Aufgabenstellung Gezielte Beauftragung mit klarer Prüfungspalette (Bau, Recht, Wert), reduzierte Schnittstellenprobleme Orientierungshilfen
- Unverzügliche Rechtsprüfung einleiten: Beauftragen Sie unmittelbar nach Erstkontakt einen auf Immobilienrecht spezialisierten Rechtsanwalt zur Prüfung des Grundbuchs, der Baugenehmigungsunterlagen und aller Eigentumsnachweise.
- Baugutachter mit Zertifizierung beauftragen: Wählen Sie einen Bausachverständigen mit Zertifizierung nach DINAbk. 18115 oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (ö.b.u.v.) – mit explizitem Auftrag zur Prüfung auf Asbest, Schimmel, statische Integrität und Feuchteschäden.
- Energieausweis und Sanierungsunterlagen validieren: Fordern Sie den aktuellen Energieausweis schriftlich an und lassen Sie dessen Gültigkeit sowie die Einhaltung der EnEVAbk./BEGAbk.-Vorgaben durch einen Energieberater überprüfen.
- Maklerverträge transparent machen: Verlangen Sie von jedem Makler schriftlich den Nachweis, ob es sich um einen Alleinauftrag, Mehrfachauftrag oder Vermarktungsverbot handelt – und prüfen Sie, ob Provisionen doppelt gezahlt werden könnten.
- Alle Besichtigungen dokumentieren: Führen Sie jede Besichtigung mit Foto-, Video- und Notizprotokoll durch – mindestens ein weiterer Fachmann oder Zeuge soll anwesend sein und das Protokoll unterzeichnen.
- Verkehrswert und Sanierungskosten getrennt ermitteln: Beauftragen Sie den Gutachter mit zwei separaten Gutachten: einem Verkehrswertgutachten und einem Sanierungskostenkalkül mit Priorisierung dringender Maßnahmen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Immobilienkauf
- Der Erwerb von Grundeigentum, meist ein Haus oder eine Wohnung. Er beinhaltet rechtliche, finanzielle und bauliche Aspekte.
Verwandte Begriffe: Grunderwerbsteuer, Notarvertrag, Grundbuch. - Makler
- Ein Vermittler beim Kauf oder Verkauf von Immobilien. Er berät, bewertet und begleitet den gesamten Prozess.
Verwandte Begriffe: Provision, Courtage, Alleinauftrag. - Preisvorstellung
- Der vom Verkäufer oder Makler festgelegte Preis, zu dem eine Immobilie angeboten wird. Er kann Verhandlungsbasis sein.
Verwandte Begriffe: Angebotspreis, Verkehrswert, Marktwert. - Objektprüfung
- Die detaillierte Untersuchung einer Immobilie auf ihren Zustand, Mängel und Potenziale. Sie dient der Risikominimierung.
Verwandte Begriffe: Bausubstanz, Gutachten, Due Diligence. - Kaufinteressent
- Eine Person oder ein Unternehmen, das Interesse am Erwerb einer Immobilie zeigt und in Verhandlungen mit dem Verkäufer tritt.
Verwandte Begriffe: Bieter, Interessent, potenzieller Käufer. - Finanzierung
- Die Bereitstellung von Kapital zur Bezahlung einer Immobilie. Sie kann durch Eigenmittel, Kredite oder Förderprogramme erfolgen.
Verwandte Begriffe: Hypothek, Darlehen, Zinsen. - Grunderwerbsteuer
- Eine Steuer, die beim Erwerb von Grundeigentum anfällt. Sie ist je nach Bundesland unterschiedlich hoch.
Verwandte Begriffe: Nebenkosten, Kaufnebenkosten, Steuerlast.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Rolle spielt der Makler beim Immobilienkauf?
Der Makler vermittelt zwischen Käufer und Verkäufer, berät und unterstützt bei der Abwicklung des Kaufvertrags. Es ist wichtig, einen seriösen und erfahrenen Makler zu wählen, der Ihre Interessen vertritt. - Wie finde ich den richtigen Preis für eine Immobilie?
Vergleichen Sie ähnliche Objekte in der Umgebung, berücksichtigen Sie Zustand, Lage und Ausstattung. Ein unabhängiges Wertgutachten kann Ihnen helfen, den realistischen Marktwert zu ermitteln. - Worauf muss ich bei der Objektprüfung achten?
Prüfen Sie Bausubstanz, Dach, Fassade, Heizung, Sanitäranlagen und Elektrik. Achten Sie auf Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbefall und Asbest. Lassen Sie sich bei Bedarf von einem Bausachverständigen beraten. - Welche Kosten kommen beim Immobilienkauf auf mich zu?
Neben dem Kaufpreis fallen Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten sowie gegebenenfalls Maklerprovision an. Planen Sie auch Kosten für Renovierung, Umzug und Finanzierung ein. - Wie finanziere ich den Immobilienkauf?
Informieren Sie sich über verschiedene Finanzierungsmodelle, wie z.B. Bausparvertrag, Hypothekendarlehen oder KfW-Förderprogramme. Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Banken und lassen Sie sich individuell beraten. - Was ist eine Due Diligence beim Immobilienkauf?
Die Due Diligence ist eine sorgfältige Prüfung aller relevanten Unterlagen und Fakten im Zusammenhang mit der Immobilie. Sie dient dazu, Risiken und Chancen zu erkennen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. - Wie verhandle ich den Preis einer Immobilie?
Informieren Sie sich über den Marktwert der Immobilie und argumentieren Sie mit Mängeln oder vergleichbaren Angeboten. Bleiben Sie realistisch und zeigen Sie Verhandlungsbereitschaft. - Was ist ein Energieausweis und wozu dient er?
Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energieverbrauch einer Immobilie. Er ist Pflicht bei Verkauf oder Vermietung und hilft, die Energieeffizienz zu beurteilen.
Verwandte Themen
- Immobilienbewertung
Methoden zur Ermittlung des Verkehrswerts einer Immobilie. - Finanzierungsmodelle für Immobilien
Überblick über verschiedene Kreditarten und Förderprogramme. - Checkliste für den Immobilienkauf
Wichtige Punkte, die vor dem Kauf beachtet werden sollten. - Rechte und Pflichten von Käufern und Verkäufern
Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen beim Immobilienkauf. - Energetische Sanierung von Immobilien
Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Reduzierung der Heizkosten.
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Deutlich gesagt: ...
Deutlich gesagt: letzteres. Viele Verkäufer träumen noch von Preisen, die Aufgrund der derzeitigen Marktlage ganz einfach überhöht sind. Oftmals wird auch seitens der Verkäufer ein Preis genannt, nach dem Motto: Mein Nachbar, der vor einem Jahr verkauft hat, hat aber so viel Geld bekommen, dabei ist mein Haus doch soo viel mehr Wert. Viele Makler setzen sich deshalb nicht kritisch damit auseinander, sprich: sie wollen keinen Auftrag verlieren, in der Hoffnung, dass die Zeit für sie spielt. Dieses gipfelt meistens dann darin, dass irgendwann der zweite oder auch dritte Makler sich an dem Objekt die Zähne ausbeißt. -
Eigene Erfahrung ...
das Theater mit einem Immobilienverkauf haben wir auch hinter uns. Bei Häusern mag der Markt etwas besser sein, aber bei Eigentumswohnungen sah es die letzten Jahre so aus, dass es generell wenig Interessenten gab und die, wenn sie dann mal zur Besichtigung kamen, einfach nur möglichst viel Platz für möglichst wenig Geld haben wollten.
Einigen hat's auch echt gut gefallen, aber denn fehlte die Garage, das außenliegende Treppenhaus war nichts, der Keller war zu klein, kein separates WC ... Es gibt viele Gründe, warum eine Wohnung nicht gekauft wird.
Mehrere Makler gleichzeitig zu beauftragen ist taktisch ziemlich dumm, das sieht aus wie im Ausverkauf. Wenn's schnell gehen soll, dann geht's nur über den Preis. Wobei bei zu günstigen Objekten schon wieder gefragt wird "was stimmt daran nicht, dass das so billig ist? " Dass Preise allerdings erhöht werden, habe ich noch nicht gesehen.
Ansonsten braucht man viel Zeit, der richtige Käufer kommt irgendwann. Und der muss nicht dumm sein, es ist einfach der, dem das Objekt gefällt. Schließlich muss bei so einer Investition schon alles passen, bis auf ein paar kleine Kompromisse vielleicht. Wie viele Häuser haben Sie denn schon angeschaut, und keines hat so richtig gepasst? -
Zwangsversteigerung
Schauen Sie doch mal beim Amtsgericht nach Zwangsversteigerungsobjekten.
Mitunter gibt es hier echte Schnäppchen.
Unabhängig davon sollten Sie sich aber vorher mehrere Zwangsversteigerungen anschauen.
Zwischen Bietstart und Bietende (30 Minuten) herrscht meist große Langeweile und der Rechtspfleger gibt gerne Hinweise und Erklärungen zum Verfahren ab.
(Dumme Fragen gibt es nicht) -
Haben uns schon einige angesehen, ...
aber so wirklich "umgehauen" hat es uns bisher nicht.
Die Verkäufer haben bei Ihren Verkaufsaktionen offenbar viel Zeit, sprich es ist doch nicht so dringend, wenn man die konstanten Angebote sieht.
Was ich im ersten Beitrag fragen wollte, aber vergessen hatte war folgendes: Wieso kommen bei verschiedenen Maklern bei ein und demselben Objekt immer die gleichen Angebote zustande? Berechnet jeder Makler mit ein und dem selben Programm? Oder liegt das daran, dass die Verkäufer wie oben von Herr/Frau Berg geschrieben dem Makler Ihre Vorstellung einfach selbst mitteilen?
Wozu dann aber überhaupt der Makler, wenn man sowieso von selbst weiß was man will?
Nach Zwangsversteigerungen haben wir uns auch schon mal umgesehen. Wenn man aber nicht gerade an einer der zahlreichen ETW's interessiert ist, ist das Angebot eher mau.
Gruß
Christian
PS: Vielen Dank für die bisherigen Beiträge. -
jeder Makler
jeder Makler schätzt den Markt eben etwas anders ein. Das hat dann eben Einfluss auf den Preis.
Und wozu einen Makler? Ganz einfach: Bequemlichkeit. Und abwälzen der Verkaufs-Verantwortung. -
Gute Makler sind Profis
Werner Aselmeyer:
Der Fragesteller hat in seinem letzten Beitrag genau das GEGENTEIL festgestellt, nämlich, dass sich die Preisvorstellungen der Makler gleichen.
Und ich denke, dass das auch nichts mit "Bequemlichkeit" zu tun hat, sondern damit, dass man sich einfach an einen Profi wenden will um möglichst wenig falsch zu machen. So wie man sich bei der Planung eines Hauses an einen Architekten wenden würde ...
Außerdem erwarten die potentiellen Verkäufer einer Immobilie, dass ihr Häuschen nicht verramscht wird, sondern einen möglichst hohen Preis erzielt. Und dadurch sollte sich ein gutes Immobilienbüro auch auszeichnen. Allerdings ebenfalls dadurch, dass es überhöhte Preisvorstellungen der Verkäuferseite auf Marktniveau reduziert, falls nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag gewartet werden soll.
Oft weiß der Makler auch viel mehr, als in Zeitungsanzeigen steht.
Gruß -
zudem kann der Makler ...
... zudem kann der Makler schon bei der Interessentenflut die Spreu von Weizen trennen. Er kann filtern, ob es sich um wahre Interessenten handelt oder nur um Neugierige. Es gibt wohl für Hausfrau (der Verkäuferseite) nichts nervigeres, als ständig Interessenten durch Haus oder durch die Wohnung zu führen. Darunter leidet auch die Familie. Also sollte die Anzahl der "Durchzuführenden" minimiert werden - sowas kann ein Makler! -
stimmt @Klaus Fuchs
hatte ich nur flüchtig gelesen.
Ich selber habe aber schon erlebt, dass ein Haus von unterschiedlichen Maklern mit Unterschieden von bis zu 20.000 € angeboten wurde. Naja ...
Aber zum Thema Profi: Wenn einem ein Makler mal so eben erzählt "da kann man ganz einfach mal eben diese Wand wegnehmen, kostet nicht viel" und man beim Blick in die Unterlagen feststellt, dass es sich um DIE tragende Wand im Haus handelt, die sicher nur mit großem Aufwand und Kosten herausgenommen werden könnte oder evtl. gar nicht, dann weiß ich was ich von dem Makler zu halten habe ☹
Wer meint, nen Makler zu brauchen, soll ihn meinetwegen beauftragen und auch komplett bezahlen (wird aber fast immer auf den Käufer abgewälzt, was zwar gängige Praxis ist und auch geltendem Recht entsprechen mag, ich aber noch nie wirklich verstanden habe. Der hat den Makler doch gar nicht beauftragt?!?!?).
Sie sehen, ich habe da eher eine sehr skeptische Meinung zum Thema Makler. Aber egal, das soll jetzt kein Grundsatz-Thread werden ... -
Was ist denn ein Makler? ...
Was ist denn ein Makler? schon zu Kaisers Zeiten im BGBAbk. festgeschrieben. Das Problem des Maklers ist doch mal wieder typisch deutsch: keine Ausbildung notwendig, gestern Koch, heute Makler. Von Bewertung keine Ahnung. Überall im Ausland sind Makler hoch angesehene Personen, bei denen teilweise sogar eine juristische Ausbildung gefordert wird. Und hier fühlt sich jeder Landwirt, der mal eine Koppel verkauft hat, berufen, in den Stand des Maklers einzutreten. Und sag doch als Makler mal eieinem Kunden, das sein Haus, welches er 1999 gekauft hat, in einigen Regionen 20 % weniger Wert ist. Da fliegste in Bausch und Bogen raus. Beispiel: Anfang der 90er wurden ETWs (Neubau) in HL für 4-5.000 DM/m² verkauft. Bewertung in der Zwangsversteigerung: 1100 € heute. Und das versuch mal einem Verkäufer zu erklären ... -
@Berg
Also zumindest ist der Beruf eines Koches ein Ausbildungsberuf, da ich Küchenmeister bin, fühl ich mich gerade etwas beleidigt, wenn man sagt gestern Koch, morgen Makler.
Köche genießen sicher einen besseren Ruf als Makler!
Aber OK, Schwamm drüber, nehme das mal nicht persönlich.
Ich habe so meine Erfahrungen mit "Maklern" gemacht, einer ruft ständig an ob ich nun das Objekt endlich kaufen will, der andere will mir nur irgendwelche Finanzierungen aufschwatzen, der nächste hatte nur Dollarzeichen in den Augen ...
nun ja, einen hielt ich dann für OK und er hatte auch ein Objekt meiner Begierde, im Nachhinein hörte ich allerdings, das er den Verkäufer übern Tisch gezogen hat ... und gepennt haben Makler und Verkäufer, und da kann ich nur von Glück sprechen, den sonst wär ich jetzt Eigentümer einer öffentlichen Straße, welche eigentlich zum Grundstück gehört, aber ein anderes Flurstück ist.
Mittlerweile will man mir die Straße sogar "schenken" ... gegen Übernahme sämtlicher Gebühren ... -
Na gut, bevor die Landwirte jetzt auch noch beleidigt sind ...
Na gut, bevor die Landwirte jetzt auch noch beleidigt sind für diese und andere Berufe (z.B. Köche) braucht es eben halt eine Ausbildung, für den Makler nicht. Und hier liegt das Problem. -
Und wenn man gar nichts kann
wird man Finanzierungsexperte, Finanzierungsmakler, Finanzfachmann, Finanzsachverständiger und was das Finanzherz noch so alles begehrt 😉 -
Alfred, oder auch ...
Alfred, oder auch (und) Vermögensberater.. 🙂
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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