Nutzung alternativer Energieformen
Kriterien für die Anschaffung einer Wärmepumpe
Hallo,
wir planen einen RMH zu kaufen und haben das Angebot unsere Heizuung mittels einer Erdwärmesonde zu betreiben. Folgende Gebäudedaten:
Volumen: 446 m3
wärmeübertragende Umfassungsfläche: 286 m2
Verhältnis A/Ve: 0,64
Jahresprimärenergiebedarf: 109 kWh /m2a
Das Haus soll eine Fußbodenheizung bekommen.
Ist dieses Haus für eine Erdwärmesonde grundsätzlich geeignet?
Wäre statt dessen, die eigentlich vorgesehene Gas-BWT sinnvoller?
Welche Fragen müsste ich mit dem Anbieter klären?
Vielen Dank!
der Energiebedarf ist mE recht hoch, zumal es sich auch noch um ein Reihenmittelhaus handelt.
Das Haus ist WP tauglich. Beim Garten hab ich da Zweifel.
Übliche Reihenmittelhausgrundstücke vorausgesetzt muss hier geprüft werden ob man mit dem Bohrgerät überhaupt drankommt und ob ggf mehr als eine Sonde untergebracht werden kann/muss.
grussNach der Beschreibung gehe ich mal davon aus, dass es ein Neubau ist und das Gebäude auch noch nicht steht. Dann ergeben sich für Sie folgende Punkte:
1. Wie teuer wird es, den Jahresprimärenergieaufwand zu senken? Das Haus erfüllt nämlich (wie immer...) gerade mal die gesetzlichen Mindestvorgaben an ein NEH und diese sollten nicht der Maßstab sein (sind sie aber, damit das Bauen billiger -aber nicht preiswerter- wird). Besser gedämmt bauen lohnt sich - es kostet jedes Jahr weniger Heizenergie.
2. Wird das Haus mit Keller gebaut? Wenn nein, dann könnte die Bohrung[en] direkt durch die Bodenplatte im Aufstellraum der Wärmepumpe niedergebracht werden. Oder auch vor Herstellung der Bodenplatte. Alternativ wäre auch Platz vor dem Haus.
3. Zur genauen Größenbestimmung der Wärmepumpe (und damit auch der Anzahl der Bohrungen) feht die Heizlastberechnung nach DINA EN 12831. Wie viel beheizbare Wohnfläche hat das Haus eigentlich?
4. Die Installation des Wärmeerzeugers bindet Sie an die Primärenergie, die Sie einkaufen. Meist für wenigstens 20 Jahre ( = Lebensdauer des Wärmeerzeugers). Ich würde mir sehr gut überlegen, ob ein Neubau noch mit fossilen Energien beheizt werden soll...
Mit sonnigem Gruß... Lbgeht nicht gibts nicht! ob es wirtschaftlich ist kann man aber ausrechnen.
1. solltet man auf jeden fall eine niedertemperatur heizung am besten fußbodenheizung haben. das ist ja eh geplant.
2. und dann trifft immer dasselbe zu, je besser die dämmung um so weniger heizung. ich kenne auch reihenhäuser mit WP.
ein wesentlicher kostenpunkt ist einfach die erdsonde, da sollte man einfach mal über alternativen grübeln.
wenn das haus in einer sehr frostigen gegend steht, ist eine luft WP sicher nicht der renner, aber im milden klima am rhein z.b. durchaus ein option.
hier noch ein link, vielleicht hilft das bei der entscheidung.
http://www.bauexpert...?p=150494#post150494
und dann noch der tipp mit dem kälte-klima fachbetrieb. die sind mit funktionsweise, dimensionierung und wartung von WP meist besser vertraut als heizis.
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