Suchefunktion BAU.DE Forum Baufinanzierung 2369: Altbau von 1925 kaufen + sanieren

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Altbau von 1925 kaufen + sanieren 07.09.08
Hallo zusammen,
ich stehe kurz davor eine Doppelhaushälfte, 110 qm Wohnfläche, knapp 400 qm Grundstücksfläche in einer guten Stadtrandlage mit Baujahr 1925 zu kaufen. Die Bausubstanz (Ziegelmauerwerk mit Verklinkerung der Außenwände) ist soweit in Ordnung, Haustechnik funktionsfähig aber nicht neu, geheizt wird mit Gas, Wärmedämmung ist ein wenig unter dem Dach vorhanden ansonsten Fehlanzeige, Fenster haben Einscheibenverglasung. Der Preis ist mit 123.000 € für mich finanzierbar.
Da ich das Haus die kommenden 30 bis 40 Jahre bewohnen möchte stellt sich die Frage nach einer energetischen Sanierung. Denn will ich in diesem Haus alt werden sollte ich Ihm jetzt eine Verjüngungskur gönnen.
Sollte ich versuchen bei der Hausfinanzierung direkt die Sanierungsfinanzierung mit auf die Beine zu stellen, oder sollte ich zuerst das Haus kaufen und im zweiten Schritt die Sanierung projektieren und die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen abwickeln?
Viele Grüße
Jörg

  1. Die Frage ist hier eher.... 07.09.08
    Wie kann saniert werden und wieviel kommen zum Kaufpreis noch an Sanierungskosten dazu und ist das Objekt dann noch interessant, bzw die Sanierung finanzierbar.
    -
    Da die Verklinkerung sicher bleiben soll, bleibt nur eine Innendämmung der Wände (sofern machbar).
    -
    im eigenen Interesse erstmal die Machbarkeit und die Kosten bestimmen lassen...
    gruss
    Name: Bernhard Furch   E-Mail-Adresse anzeigen  

  2. Hauskauf und Sanierung 07.09.08
    Hallo Jörg,
    ich rate, den Hauskauf und die Sanierung gleich in ein Finanzierungspaket zu packen.
    Das hat verschiedene Vorteile.
    1. Die Sanierungs- oder Umbaukosten werden, wenn es denn welche sind, voll dem Verkehrswert zugerechnet. Eine Liste der wertsteigernden Modernisierungskosten finden Sie hier: http://baufinanzierungsblog.blogspot.com/2008/02/liste-wertsteigernder.html
    Das verbessert den Beleihungsauslauf und somit auch den Zinssatz.
    2. Man kann für die Sanierung evtl. KfW-Mittel einfließen lassen. Das verbessert noch einmal den Zinssatz der Bankfinanzierung, da viele Banken die KfW-Tranche nicht in den Beleihungsauslauf einrechnen. Muß man kalkulieren, ob sich das rechnet. Je nach KfW-Programm, gibt es dort auch günstige Zinsen.
    3. Um die Finanzierung zu planen und durchzuziehen, muss man sich richtig Gedanken machen und Angebote und Expertenmeinungen usw. einholen. D.h., man erlebt hinterher keine bösen Überraschungen und muß nicht evtl. bei dem ein oder anderen Gewerk Abstriche machen, weil´s finanziell einfach nicht geht. Zumindest ist die Gefahr geringer. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, bei einem Sanierungsobjekt. Aber zur Not kann man die Sache immer noch abblasen, wenn´s ins Uferlose ausartet.
    Das ist zumindest meine bescheidene Meinung.
    Beste Grüße
    Name: Bernd Munder   http://www.baufinanzierung-bemu.de

  3. Hallo, vielen Dank für die Antworten. Im Moment ... 08.09.08
    Hallo,
    vielen Dank für die Antworten. Im Moment bin ich dabei für die ersten dringenden Maßnahmen (neue Fenster, Dachisolierung, Heizungs- und Bädersanierung)die Fachleute ranzuholen damit sie nach Besichtigung des Objekts ein Angebot abgeben. Dann bekomme ich zumindest schon mal eine Abschätzung der weiteren Kosten. Diese versuche ich direkt in die Hauskauffinanzierung unterzubringen. Der Bankberater hat mir das sehr ans Herz gelegt. Ihre Beiträge bestärken mich auf dem richtigen Weg zu sein.
    Besten Dank!
    Viele Grüße
    Jörg
 

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