Elektroosmoseverfahren - 100% Feuchte Keller17.02.07
Hallo,
unser Haus ist ca. 1880 erbaut, hat zwei Keller, einer ist ein Kellergewölbe (Nr.1 - Sandstein-Ziegel), der andere, am Anbau ca. 1960 ist die Decke betoniert. Beide sind 100% Feucht und es besteht keine Horrizontalsperre. In EG befindet sich dazwischen die Küche - ist nicht unterkellert.
Die feuchte Hauswand ist eine Außenwand, die wir uns mit dem Nachbarhaus teilen.
Die Feuchte drängt nun nach oben ins EG, Böden und Wände sind feucht.
Kann man die aufsteigende Feuchtigkeit mit einem elektrophysikalische Verfahren erst mal reduzieren und dann mit Injektionsverfahren sperren. Da wir keinerlei Garantie erhalten auf eine Abdichtung per Injektionsverfahren.
Übrigens die Kellerböden sind klatschnass.
Fachkundige Beratung hatten wir schon mehrfach im Hause, die sagen nur H.-sperre einbauen. Aber die geben ja auch keine Garantie, sind ja nur unabhängige Berater.
Keller Nr.2 besteht aus verschiedenen Mauern 2x Bundsandstein, 2x-Ziegel, kann dort mit Chromstahlplatten gearbeitet werden und zum angrenzenden Raum )ohne Keller) mit Injektionen weitergearbeitet werden?
Une welche Injektionen haben die besten Eigenschaften bei 100% Feuchte???? (Kapillarverstopfung oder Hydrophobierung oder beides)???
Danke im vorraus.
MFG
Marina M.
Name: Marina M.
Lüftung18.02.07
Hallo
Ich persönlich halte von dem Elektrosch.... gar nichts, (absolute
Geldverschwendung) und von den Injektionen nicht viel.
Der Keller ist teilweise über 140 Jahre alt und steht immer noch,
also warum ist jetzt die Feuchte so hoch, was wurde durch euch
verändert?
Ich würde kurzfristig einen Bautrockner holen zur sofortigen
Absenkung der Feuchte.
Anschliesend eine kleine Lüftung einbauen die den Keller Be- und
Entlüftet, diese mit Zeitschaltuhr steuren (kostet nicht viel).
Alter Putz oder Anstrich runter, Mauer trocknen und mit
dem leichten Feuchteeintrag durch die fehlenden Abdichtungen leben.
Gruß Michael
Name: Michael LehmannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.nlbauservice.de
Ähm...18.02.07
... hab da was nicht eindeutig formuliert.
Die Keller waren schon immer feucht, wir haben das Haus seit 4 Jahren, haben aber (...bitte keine Belehrungen - meine Tränensäcke sind genauso ausgeschöpft, wie mein Geldbeutel) leider damals keine richtigen Sachverständigen dabei gehabt, nur Maurer und co. Zudem war der jüngere Keller Bj. ca 1960, zugefliest und die Feuchte erst sichtbar als die Fliesen reihenweise herunterfielen.
Nun haben wir gesundheitl. Probleme und sind auf diesem Wege wieder an die Keller "erinnert" worden. Hatten diese aus finanziellen Gründen verdrängt...
Und Untersuchungen ergaben, dass die Feuchte eben schon bis ins EG gewandert ist, was vermutlich aber schon immer dort war, nur eben unter Innenisolierung gut kaschiert.
Für Hilfe, am besten natürlich günstige, wären wir sehr, sehr dankbar.
MFG von einer Mutter mit Kleinkindern ohne starke Hand an ihrer Seite
Marina M.
P.S.An Herrn Lehmann: Der Gewölbekeller hat zwei Fensteröffnungen, die nur mit Gitterstäben gesichert sind, es kann also seit Jahrzehnten dauerlüften. Der kleinere Keller wird durch einen unbenützten Kamin dauerentlüftet.
Wie lange braucht ein Bautrockner um die Feuchte auf welches Maß (70%-50%-weniger????) abzusenken?
Vermute mal die Innendämmung entfernen, und dann irgendwelche anderen Platten davorsetzen oder nichts mehr?
Name: Marina M.
Lüften 218.02.07
Hallo
" P.S.An Herrn Lehmann: Der Gewölbekeller hat zwei Fensteröffnungen, die nur mit Gitterstäben gesichert sind, es kann also seit Jahrzehnten dauerlüften. Der kleinere Keller wird durch einen unbenützten Kamin dauerentlüftet."
Gerade das Dauerlüften, Fliesen auf nasse Wand, Innendämmung, usw.,bringen die Probleme. Vermutlich wird auch schon Schimmel in der Konstruktion sein.
Solche Gebäude müssen richtig saniert werden!
Eine Internetberatung wird hier nicht helfen.
Gruß Michael
Name: Michael LehmannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.nlbauservice.de