Suchefunktion BAU.DE Forum Keller 2392: Wärmedämmung Keller ohne Bodenplatte

Keller

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Raumtrockner gegen feuchte Keller

Wärmedämmung Keller ohne Bodenplatte 04.08.07
Wärmedämmung Keller ohne Bodenplatte
Wir überlegen, wie wir unseren Keller wärmedämmen können.
Da dort Heizung, Warmwasserspeicher, Waschmaschine und Trockner (und noch etliches andere ;-) stehen, haben wir überlegt, den Keller innerhalb der beheizten Gebäude zu halten, also Wände (von aussen) und den Boden zu dämmen.
Leider befinden wir uns nahe des Rheins, so dass laut Wasserbehörde mit einer Überflutung bei höheren Hochwässern gerechnet werden muss. (Ist aber seit 50 Jahren nicht vorgekommen, nur Rückstau.)
Wie kann man den Boden nun dämmen?????
Ohne dass bei Überschwemmung die Dämmung wegschwimmt?
Bestand ist ein ca. 1,5-2cm dicker glattgestrichener Estrich ohne alles. Also direkt auf Lehm (mit Fussstapfen der Arbeiter selig). Ohne Scherz: Nur Estrich, keine Sperrschichten, keine Sickerschichten, keine Sauberkeitschicht, keine Bewehrung,.... NIX. Lehm (mit Wurzeln) sonst garnix.
erste Idee:
Bitumenbahnen oder Folie auf den Boden.
Darauf Styrodur.
Dann zement-Fertigestrich.
Kann das funzen?
Für jede weitere Idee dankbar ist
Name: Tom
Name: tom  

  1. Keller nachträglich Dämmen 04.08.07
    Hallo!
    gabs oder gibts probleme mit feuchtigkeit im Keller?
    Wie hoch ist die Fertige Kellerhöhe?
    Wie tief sind die Fundamente? (Falls vorhanden)
    Ist im Mauerwerk eine Horizontalsperre eingebaut?
    Sorry für so viele gegenfragen, aber um die lage zu bewerten sind diese angaben erforderlich.
    Mfg.
    Name: Yilmaz Ayy  

  2. Feuchtigkeit wohl vorhanden 05.08.07
    Feuchtigkeit gibts, ja. Wie gesagt, Lehmboden und darauf nur Estrichbeton ohne alles drunter. So ist der Keller wohl nicht trocken, wenn auch nicht richtig nass. Wir lagern derzeit Mengen von Akten dort, denen seit Jahrzehnten nichts passiert. Ausgediente Holzmöbel rotten ebenfalls nicht weg. Ein unlackiertes Eichenmöbel zeigte aber einige Veränderungen.
    Die Wände haben eine Horizontalsperre (Teerpappe in zwei versch. Steinlagen, zumindest bei den Innenwänden.)
    Die Aussenwandabdichtung müßte mal neu gemacht werden. Dann mit aussenseitiger Wärmedämmung.
    Kellerhöhe ist leider sehr, sehr knapp, knapp über 2m. und wir sind alle an die 190cm. Da sind die 35sm dick eingegipsten Heizungrohre schon ein Hindernis an der Decke. Und die Türen erfordern ein Kopfeinziehen.
    Die Fundamente sind Streifenfundamente. Unbewehrte, wie ich annnehmen muss. Wie tief die unterhalb Oberkante Fussboden sind, weiss ich nicht. Haus ist von 1957, ins
    gesamt recht ordentlich gebaut.
    Rückstauproblematik ist inzwischen gelöst und seit 15 Jahren schadensfrei.
    Schon mal Danke fürs Interesse.
    Name: tom  

  3. Abdichtung und Dämmung 05.08.07
    Also wen sie so ohne den Boden abzutragen dämmen verlieren sie reichlich an höhe, gerade bei einer höhe von 2m haben sie fast kein möglichkeit.
    Um dauerhaft das problem mit feuchtigkeit zu lösen und anständig dämmen zu können suchen sie vor ort ein fachmann der sie Umfangreich berät.
    Einzigste möglichkeit den ich sehe boden bis 30 cm Abtragen(wen die Fundamente das zulassen) ein sauberkeitschicht aus magerbeton, darauf die abdichtung gegen druckwasser und mind. ein 10-15 cm Betonbodenplatte. Dann dämmung und Estrich.
    Wie aufwendig das ist ist mir bekannt (ohne erstmal die größe Ihres hauses zu wissen) weil ich schonmal sowas ähnliches gemacht habe.
    Mfg.
    Name: Yilmaz Ayy  

  4. 8x8,5m 05.08.07
    gross ist das Häuschen.
    Da es auf Lehm seht glaube ich nicht, dass man 30cm ausheben kann, ohne auf OBERkante Streifenfundamente zu stossen.
    (Tiefer wäre doch gefährlich, oder???)
    Druckwasserdicht muss es nicht werden. Das sind die Wände ja wohl auch nicht.
    Meine Frage hinsichtlich Hochwasser zielte vielmehr dahin:
    Der Dämmkrams soll nicht aufschwimmen, falls mal Hochwasser ins Haus steht. Ohne Flutung des Kellers würde das Haus wahrscheinlich gänzlich zerstört. Kelleraussenmauern aus 30er Beton-Hohlblockmauerwerk.
    Was spricht gegen: 1. Abdichtung aus Folie/Bitumen, 2. Styrodur, 3. Zementgebunden Fertigestrich oder Betonplatten als Beschwerung?
    Name: tom  

  5. Ich halte 05.08.07
    von das was sie vorhaben nicht viel. Wen sie so ausführen wie sie geschrieben haben werden sie trotzdem 10-15 cm in höhe verlieren und sein zweck wird es nicht erfüllen.
    Ob der Aufwand mit dem zu sparenden energie (heizung,warmwasserspeicher)gleich ist ist für mich fraglich.
    Mfg.
    Name: Yilmaz Ayy  

  6. Vielleicht mit anderem Dämmaterial, 06.08.07
    Glasschaum oder so was. Ist bestimmt Fuechteresistenter und schwererals Styrodur. (Ist nur eine Idee eines Baulaien). Herrn Ayys Gedanke, auszukoffern und damit Höhe zu gewinnen ist doch Klasse, wenn es denn von der Bauszbstanz her geht. Das wäre mir auf jeden Fall ein Gutachten wert.
    Name: Bernhard Kuner   E-Mail-Adresse anzeigen   http://home.arcor.de/bkuner

  7. Boden gar nicht dämmen? 06.08.07
    Hallo,
    zwar halte ich sonst auch viel von guten Dämm-Maßnahmen, aber in dem von Ihnen beschriebenen Fall möchte ich die Sinnfrage stellen. Es geht um einen Keller, der nicht wirklich hochwertig genutzt wird. Die Raumtemperatur ist also ziemlich egal, Frost wird's vermutlich nicht geben?
    Nach unten geht der kleinste Teil der Wärme, da einerseits am Boden die kälteste Luft ist, andererseits die Umgebung (=der Boden) im Winter wärmer ist als die Außenluft.
    Dämmen Sie die Heizungsrohre gut und lassen den Boden wie er ist - das ist meiner Laienmeinung nach den Aufwand nicht wert. Stecken Sie das gesparte Geld in die Dämmung und Haustechnik der bewohnten Räume - das bring mehr. Oder kaufen Sie ein sparsameres Auto :-)
    Gruß,
    |
    Bernt
    Name: Herr Ber-492-Not  

  8. Ein noch sparsameres Auto 06.08.07
    geht nicht mehr. Jedenfalls nicht nach derzeitigem Stand der Technik. Und damit meine ich nicht, dass der neue 400ps-SUV-Bolide pro ps weniger verbraucht als die vorletzte Dinosauriergeneration;-))
    Irgendwo dämmen muss ich aber schon. Glaube ich zumindest. Entweder Kellerdecke oder Kellerboden. Oder liege ich da völlig falsch???
    Der Bodenaufbau Erdgeschoss send: 12cm Stahlbeton, 3-4cm "Isolierestrich" der 5oer. Scheint gips zu enthaltenund hoffentlich kein Asbest. dann Spaltplatten im Mittelbett. Fertig. Und nicht gerade Fusswarm.
    Also dann die Kellerdecke von unten dämmen?
    Dann sind aber unsinnigerweise Heizung, WW-Speicher, Trockner und Waschkeller auf der falschen Seite.
    Was also tun?
    Name: tom  

  9. Nachtrag 06.08.07
    Es geht mir nicht darum den Keller warm zu bekommen. Das lohnt wohl in der Tat nicht. Aber das Erdgeschoss sollte nach unten gedämmt werden. Oder ist die stehende Kellerluft so gut, das die Dämmung der Kelleraussenwände ausreicht??? Die vielzitierte Wärmelinse unter 8x8,5metern???
    Name: tom  

  10. Genau abwägen 06.08.07
    Hallo Tom,
    Sie müssen halt einige Dinge gegeneinander abwägen: (Gesamt-)Energieverbrauch, Komfort, Kosten, Aufwand. Die richtigen Fragen stellen Sie sich schon.
    Den kompletten Keller ringsherum zu dämmen ist sicher die aufwändigste Lösung. Nur die Kellerdecke von unten zu dämmen hilft etwas gegen die Fußkälte, ist erheblich einfacher, hat aber natürlich andere Schwachstellen (z.B. Wärmebrücken an jeder Innenwand). Wenn der Fußboden im EG eh neu soll, könnte man auch unterm neuen Estrich dämmen usw. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten, und wie viele Leute hier im Forum immer wieder predigen ist das Gesamtkonzept entscheidend. Ansonsten besteht das Risiko, dass man viel Geld zum Fenster herauswirft und im schlimmsten Fall noch die Bausubstanz schädigt. Für den Laien und leider teilweise auch manchen "Fachmann" oft zu schwierig.
    Als Ferndiagnose getippt: die kostengünstigste Methode, etwas für die Energiebilanz und den Komfort zu tun, wäre eine Dämmung der Kellerdecke von unten, und sogar auf die Dämmung der Kellerwände zu verzichten (vielleicht nur den Sockel dämmen, so vorhanden). Die Heizung steht dann zwar noch im "kalten", eventuell ist das aber gar nicht so schlecht, weil der Keller komplett ungeheizt eventuell Feuchtigkeitsprobleme bekommen könnte - aber hier fängt bei der Ferndiagnose endgültig die Kaffeesatzleserei an.
    Name: Herr Ber-492-Not  

  11. Erdgeschossboden ist neu 06.08.07
    d.h. der Plattenbelag. Wegen der Türen und einem Unterzug im Durchgang war da jedoch kein Platz für eine Wärmedämmung.
    Also gut: Die Forumsmeinung tendiert also zu entweder (1.)Ausschachten, Bodenplatte, Wärmedämmung, Estrich oder aber (2.)Dämmung der Kellerdeckenunterseite.
    Vielen Dank schon mal für die Hinweise.
    1. ist mir eindeutig zu aufwändig. Ausserdem vermute ich die Fundamente direkt unter dem Betonboden, da alles sehr sparsam gebaut ist. Ich hatte vergessen zu erwähnen, daß der Betonboden weniger als 2cm dick ist... Hält aber.
    @ Herrn Ayy: Ausschachten unterhalb OBERkante Fundamente ist doch eher ungünstig. oder?
    2. Welches Material? Steinwolle, Mineralschaum, Styropur?
    Name: tom  
 

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