Suchefunktion BAU.DE Forum Keller 2451: Defekte Horizontalsperre, feuchter Keller, Ytong gemauerter Keller

Keller

www.kaut.de e;f The Air Company www.kaut.de e;f The Air Company
Raumtrockner gegen feuchte Keller

Defekte Horizontalsperre, feuchter Keller, Ytong gemauerter Keller 18.10.07
Hallo,
unser Haus (ca. 15 Jahre) wurde damals mit einem Keller versehen. Dieser wurde aus Ytong-Steinen gemauert. (Kellerboden ist aus Beton und trocken)
Das dort befindliche Gästezimmer musste wieder entfernt werden, da sich über alle Stoffmöbel (Couch, Stuhl) ein Schimmel-Teppich verbreitet hat. Nun hat eine Firma festgestellt, dass die Horizontalsperre defekt ist (im kompletten Keller) und die Feuchtigkeit schon die Wände hochsteigt (schon punktuell schwarze Schimmelflecken zu sehen). Zu sehen, dass die Horizontalsperre defekt ist, ist das bei der Verbindung vom Kellerboden zur Wand ein brauner bis schwarzer Streifen sichtbar ist. (durch die eindringende Feuchtigkeit) Nachdem ich an diesen Stellen mal probehalber übergestrichen habe (mit Antischimmelfarbe) ist dort am nächsten Tag wieder die bräunliche Verfärbung durchgedrungen.
Im weiteren wurde im Laufe der Jahre auch schon eine Drainage verbaut, welche überhaupt nichts brachte.
Die Firma meinte, dass alles von außen aufgegraben werden müsste und in einen sehr teuren Verfahren die Horizontalsperre erneuert werden müsste (Kosten bei ca. 25000,- Euro) Im weiteren wollte die Firma diese Arbeiten aber überhaupt nicht ausführen, da Sie dann nicht die erforderliche Garantie übernehmen könne, dass danach der Keller auf Dauer trocken wäre. (auch wegen des Ytongs)
Nun meine Frage: Gibt es eine Alternative (kostengünstiger) um den Keller dauerhaft trocken zu bekommen??
PS: Keller wird übrigens immer gelüftet und im Winter auch beheizt. Luftfeuchtigkeit im Raum um die 75% und in den Wänden um 98 bis 100 %.
Kann mir bitte einer helfen. Es ist wirklich dringend.
mfg
M. Haß
Name: M. Haß  

  1. Horizontalsperre 20.10.07
    1. Wenn die Horizontalsperre defekt? Die Horizontalsperre liegt auf dem Beton oder auf der ersten Steinreihe. Hier deutet sich eher an, das die Hoklkehle im an der Aussenwand nicht fachgerecht durchgeführt wurde. Jetzt dringt die Feuchtigkeit von aussen in das Gebäude ein.
    Sind Sie sicher, das unter dem Estrich auch alles trocken ist?
    Name: Jürgen Moritz   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.isotec.de

  2. Antwort auf Frage der Estrichtrockenheit 20.10.07
    Hallo,
    danke erst mal für die Antwort.
    Zum Estrich: Ja dieser ist definitiv trocken, da die Firma die hier war, dies auch so gemessen hat. Sehen kann man das auch, da im Estrich schon Risse sind und die in diesen Rissen gemessene Feuchtigkeit ca. 5 - 10% beträgt.
    Ich hab jetzt mal probehalber im Bereich der Horizontalsperre Antischimmelfarbe aufgetragen. Doch schon am nächsten Tag konnte man die bräunliche Verfärbung sehen.
    Also muss es sich um die Horizontalsperre handeln.
    Über weitere Antworten, besonders über Kostengünstige Vorschläge, wäre ich sehr erfreut.
    Name: M. Haß  

  3. Meinung 20.10.07
    Hallo
    Meine Meinung ist, dass sie eigentlich nicht wissen woher der Schimmel/Feuchte kommt.
    Der Versuch mit der Farbe zeigt doch nur dass die Wand:
    1. Nass ist.
    2. Eventuell mit Bahtereien oder Schimmel durchsetzt, was dazu führt, dass sich die Farbe sofort wieder verfärbt.
    3. Mehr nicht !!!
    Mit dem Estrich verhält es sich gleich. Sie sagten es wurde in einem Riss gemessen, also mit einem Wiederstandsmessgerät (Einstechmessgeraät) dieses ist jedoch nicht für eine Estrichmessung geeignet. Sie wissen also auch nicht ob es unter dem Estrich feucht ist usw.........
    .
    Nochmals meine Meinung:
    1. Lassen sie einen unabhängigen Sachverständigen kommen der die Ursache ermittelt. (keinen kostenlosen "Produktverkäufer")
    2. Ursache bekannt / weiter Nutzung des Kellers besprechen / Sanierungskonzept.
    .
    Gruß
    Name: Michael Lehmann   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.nlbauservice.de

  4. Kostenlose Beratung 20.10.07
    Hallo,
    holen Sie sich einen Fachmann der durch fachgerechte Messungen die Ursache ergründen kann. Dieser wird ihnen möglicherweise ein Angebot für die Sanierung schicken, Sie wissen aber dann die Schadensursache!!!!
    Name: Jürgen Moritz   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.isotec.de

  5. Ok, nochmal ein Fachmann 21.10.07
    Hallo,
    Gut, werde ich nochmals sog. "Fachleute" kommen lassen.
    Wie gesagt war schon eine Fachfirma vor Ort, aber eine 2. und 3. Meinung kann ja nicht schaden.
    Danke, dass Sie auch Ihre Verweise der Homepages hier hinein gestellt haben. Werd am Montag gleich mal Termine vereinbaren und dann das Ergebnis hier präsentieren.
    Name: M. Haß  

  6. Gezielte Sperre gegegen aufsteigende Feuchtigkeit. 22.10.07
    Wenn es sich wirklich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt, ist das Dryzone-System auch und gerade bei Porenbeton eine gute Lösung.
    Hier wird eine hochkonzentrierte, völlig unschädliche Creme in eine Reihe von 12mm Bohrlöchern im Abstand von 6 cm eingebracht. Die Wirkstoffe werden durch das Wasser in der Wand und durch Ausdampfen verteilt.
    Die Wirksamkeit dieses System ist auf dieser Webseite nachzuvolziehen:
    http://www.dryzone.eu/de/dryzone-horizontalsperre-im-test/
    Name: Jörg Wagener   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.wagener-bauartikel.com

  7. Der Porenbetonstein steht doch auf Beton! 25.10.07
    Und hier gibt es keine (oder so gut wie keine) "aufsteigende" Feuchte!
    Hier kann Wasser eindringen aber dies hat damit nichts zu tun.
    Ich denke eher, dass dies Tauwasser ist.
    Dazu sollte geprüft werden welche Temperatur und Feuchte im Raum ist und welche Temperatur der Boden-Wandanschluss hat.
    Und dann sollte darüber nachgedacht werden - ob der Taupunkt erreicht werden kann oder nicht.
    Name: Edmund Bromm   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.isarbautenschutz.com

  8. Hallo, danke erst mal für die zahlreichen Antworten. ... 25.10.07
    Hallo,
    danke erst mal für die zahlreichen Antworten.
    Zum Thema "Tauwasser", was ist damit gemeint? Wie schon gesagt liegt die Raumtemperatur im normalen Bereich und die Kellerfenster sind den ganzen Sommer geöffnet, so dass immer ein leichter Luftzug vorhanden ist. Im Winter (also ab jetzt) wird der Keller beheizt und mit Stoßlüftung mehrmals die Woche gelüftet. Also kann es eigentlich kein "Tauwasser" sein.
    PS: Nachdem ich am Montag 2 Firmen (laut den angegebenen Hompages) kontaktiert habe, warte ich noch heute auf die zugesagten Rückrufe.
    Darunter auch die so hochgelobte Firma "Isotec". Soviel zum Thema Kundenfreundlichkeit.
    Ist aber nebensächlich, da ich jetzt mal die anderen Firmen (die die hier geantwortet haben) kontaktieren werde.
    Name: M. Haß  

  9. Verkäufer 26.10.07
    Hallo
    zum ersten:
    Wie schon gesagt liegt die Raumtemperatur im normalen Bereich und die Kellerfenster sind den ganzen Sommer geöffnet, so dass immer ein leichter Luftzug vorhanden ist.
    --Eigentlich sollte doch bekannt sein, dass dauerlüften im Sommer falsch ist--
    .
    zum zweiten:
    Nachdem ich am Montag 2 Firmen (laut den angegebenen Hompages) kontaktiert habe, warte ich noch heute auf die zugesagten Rückrufe.
    --Na ich denke mal, jeder wird sein Produkt empfehlen, der mit der schönsten Homepage oder dem schönsten Anzug bekommt den Auftrag.
    Bei Kosten von 10.000.-Teuros aufwärts hat man immerhin das Geld für einen unabhängigen Sachverständigen gespart. Ob dass alles nötig wäre, werden wir leider nie erfahren. --
    .
    Gruß
    Name: Michael Lehmann   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.nlbauservice.de

  10. Hallo, sobald aber im Sommer nicht Dauer gelüftet ... 26.10.07
    Hallo,
    sobald aber im Sommer nicht Dauer gelüftet wird (habe ich mal probehalber getestet) hat sich das sogenannte Tauwasser an den Wänden gebildet. Also blieb nur die Alternative sämtliche Fenster des Kellers offen zu halten, um einer weiteren Schimmelbildung vorzubeugen.
    Nochwas: Sarkasmus ist ab und an ganz nett, hier aber völlig fehl am Platze. Mal sehen ob nicht doch noch konstruktive Lösungsvorschläge hier erscheinen.
    Name: M. Haß  

Weitere Beiträge

Sollten Sie einen neuen Beitrag erzeugen wollen und noch kein Kennwort haben,
so müssen Sie sich zuerst registrieren lassen.


BAU.DE - Suche - Forum - Inserate - Baulexikon - Gästebuch
© + Impressum + Nutzungsbedingungen