Sie haben aber beachtet, dass bei dem hier ...25.11.07
Sie haben aber beachtet, dass bei dem hier vorliegenden fall der Feuchtetransport von außen - nach innen verläuft, Herr Ibold ?
Was soll da die Luftdichtschicht auf der Innenseite, feuchtetransportmäßig hinter der Wärmedämmung ?
Standsrdlösungen können nicht überall angewendet werden.
MfG
Schwabe
Name: Thomas SchwabeE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.ibschwabe.de
Wasserdampfstau hinter Sperre, die direkt auf der Betonwand sitzt?25.11.07
Sehr geehrte Herren,
vielen Dank für die rege Beteiligung.
Eine Sache ist mir noch unklar, warum soll es so ungünstig sein, wenn man auf die Beton w a n d von innen eine Schweißbahn oder Bitumenbeschichtung aufbringt, um den Dampf druaßen zu halten?
So weit ich weiß, ist es doch durchaus üblich (sogar vorgeschrieben?), bei der B o d e n p l a t t e zuerst eine Schweißbahn, anschließend Dämmung und Estrich aufzubringen. Da müsste sich doch dann auch der von unten eindiffundierende Dampf unter der Sperre stauen und dort Schäden verursachen?
M. Weber
Name: Marcus Weber
Sehr geehrter Herr Weber, "... warum soll es ...26.11.07
Sehr geehrter Herr Weber,
"... warum soll es so ungünstig sein, wenn man auf die Beton w a n d von innen eine Schweißbahn oder Bitumenbeschichtung aufbringt, um den Dampf druaßen zu halten?"
Durch das Aufbringen einer innenseitigen Abdichtung wird der Austritt des Wasserdampfes behindert.
Da aber die Diffusion von außen nach innen stattfindet und nicht unterbunden werden kann, wird damit erreicht, dass sich hinter der Abdichtung Wasserdampf/Tauwasser ansammelt, der nicht entweichen kann sondern gefangen ist.
Und über die Jahre schaukelt sich das auf mit allen negativen bauphysikalischen Folgen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schwabe
Name: Thomas SchwabeE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.ibschwabe.de
nur halb gelesen?26.11.07
Hallo Herr Schwabe,
bitte lesen Sie die letzte Frage von Herrn Weber erneut, insbesondere den Satz "So weit ich weiß...".
Wenn man Ihrer Argumentation folgen würde, dann modert und gammelt es unter den Schweißbahnen auf dem Kellerboden von zigtausend deutschen Häusern.
Ist das wirklich so ?
Name: Albrecht KinzkoferE-Mail-Adresse anzeigen
echt ?26.11.07
Moin,
.
Herr Schwabe, um Mitschreiben, weshalb ich es ganz langsam schreibe:
Sicher stehen bei drückendem Wasser von außen 100% absolute und auch relative LF an.
Sicher ist damit das Druckgefälle von außen nach innen.
Bei einer Weißen Wanne gehe ich, sofern diese richtig konstruiert ist, davon aus, dass Wasser in tropfbarer Form bis max. 35 mm, in Gasform sicherlich erheblich weiter in den Beton eindringt. Wie weit und welche Mengen, darüber können wir diskutieren.
Fall 1:
Bei dem Fragesteller wird der Keller nicht beheizt und nicht als Wohnraum genutzt, wie es bislang der Fall ist. Das Druckgefälle ist auch so von außen nach innen.
Entscheidene Frage ist, wie warm sind die Kellerräume, dass der im Beton enthaltene Wasserdampf nicht vor der Grenze (Oberfläche) zum Innenraum als Tauwasser wieder in tropfbare Form ausfällt?
Fall 2:
Ihr Vorschlag ist doch, dass Sie eine vorgeständerte Wand aufstellen wollen, die von Luft hinterspült werden kann. Sie wollen erreichen, dass durch Konvektion die Feuchtigkeit, die durch den Beton diffundiert, auf der Grenze (Oberfläche) zum Innenraum von der warmen Luft aufgenommen und sicher abgeleitet wird.
Dazu zwei Fragen.
a) Woher weiß die Luft, dass sie dort schnell zirkulieren muß, sprich, welche "Kräfte" motivieren sie?
.
b) Wie weit kühlt die Luft hinter der Wand ab und welche Feuchtigkeit kann sie dann noch aufnehmen?
.
Grüße
.
stefan ibold
Name: Stefan IboldE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.planungsgruppe-dach.de
Herr Schwabe...26.11.07
Super Idee, die Sie da entwickelt haben.
Warum schimmelt es regelmäßig hinter Schränken an ungedämmten Aussenwänden? Weil schon die normale Luftfeuchte ausreicht.
Hier käme dann noch die Diffusionswassermenge hinzu.
Da können Sie dann in Ihre Vorwand gleich noch ne Bodenrinne und ne Kondensatpumpe integrieren, um das Wasser wegzuschaffen, daß da zusammen kommt.
@ Fragesteller
Lassen Sie das von einem Planer durchrechnen. Sie müssen ja uch die Wände zu den übrigen Kellern dämmen - sonst können Sie´s gleich lassen.
MfG
Name: Ralf DühlmeyerE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.duehlmeyer-architektur-planung.de
Wie ist das mit dem Wasserdampf durch 35 cm Beton?02.12.07
Was soll denn da an Wasser anfallen?
Aber hinter einer offenen Verkleidung fällt die kalte Luft nach unten und zieht warme nach. Schimmel und Moder dahinter ist die logische Folge.
Lesen Sie bitte erst die Schrift Nr. 12 - 14 auf meiner Homepage. Oder hier im Forum über das I-Bausystem.
Name: Edmund BrommE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.isarbautenschutz.com
Leider muß ich wieder feststellen, dass von den ...03.12.07
Leider muß ich wieder feststellen, dass von den selbsternannten "Experten" außer vielen geschriebenen Zeilen für den Fragesteller keine verwertbaren Vorschläge dabei sind. Konstruktive Vorschläge zur Lösung des Problems, was eigentlich Sinn des Forums ist - Fehlanzeige. Im Gegenteil, es werden sogar Konstruktionen vorgeschlagen, die bewirken, das aus dem "nur" Feuchtigkeitsproblem sich ein richtiger Bauschaden entwickeln kann.
Name: Thomas SchwabeE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.ibschwabe.de
Nun Herr Schwabe, stellen Sie sich nicht so an und sagen Sie wieviel Wasserdampf da durchgeht.03.12.07
Die Angaben in Gramm/Liter pro m² und Zeit.
Das wäre ein konstruktiver Beitrag.
Damit helfen Sie auch allen denen, die genau immer solche Angaben machen, aber nicht rechnen.
Ich sage Ihnen - da geht so gut wie nichts durch.
Wie gesagt 35 cm guter Beton!!
Nun erwarte ich Ihren Beitrag. Bitte sachlich bleiben.
Und um noch etwas zu versachlichen - was ist an einer Wandfläche anders als auf dem Boden?
Warum gibt es so viele "trockene" Bodenflächen?
Ja ich weiß mit Schweißbahn und Wärmedämmung usw..
Aber wenn dieses System an der Wand hochgezogen würde - wo ist/wäre der Unterschied?
Komisch beim Boden hat keiner was dagegen, aber bei der Wand sollte dies ein Problem sein. Aber warum eigentlich?
Name: Edmund BrommE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.isarbautenschutz.com
Sie haben das bauphysikalische Problem nicht verstanden, Herr ...04.12.07
Sie haben das bauphysikalische Problem nicht verstanden, Herr Bromm.
Bei einer nicht erdberührten Außenwand kann bei einem Druckgefälle von innen nach außen Feuchtigkeit aus der Außenwand nach außen entweichen. Bei einer erdberührten Außenwand (= Kellerwand) tritt nie (!)ein Druckgefälle von innen nach außen auf. Somit kann Feuchtigkeit nie aus der Außenwand nach außen entweichen.
Deshalb mein Konstruktionsvorschlag.
Name: Thomas SchwabeE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.ibschwabe.de