Schimmel im Altbau: Ursachen erkennen, beseitigen & Gesundheit schützen
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um Schimmelbildung in einem Altbau mit Feldbrandsteinen und Gipskarton. Hauptursachen sind Kondensation aufgrund unzureichender Dämmung und falsches Lüftungsverhalten. Eine nachträgliche Abdichtung der Bodenplatte und verbesserte Wärmedämmung werden als Lösungsansätze diskutiert. Zudem wird auf die Bedeutung des richtigen Lüftens hingewiesen, um Kondensfeuchte zu vermeiden.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Schimmel im Altbau: Ursachen erkennen, beseitigen & Gesundheit schützen
ich habe ein altes Haus, Baujahr ca. 1880. Die Mauern bestehen aus roten Feldbrandsteinen, innen mit Gipskarton verkleidet. Die Fenster sind nicht isolierverglast. Bodenplatte ist gefliest, keine Ahnung, ob eine Absperrung besteht. Leider kommt es jetzt an den Fliesenrändern zu Ausblühungen, bzw. Schimmelbildung. Holzgegenstände schimmeln im Schrank, der Schrank selber schimmelt nicht. Freistehende Schuhe aus Leder schimmeln, direkt daneben stehende Schuhe schimmeln nicht. An den Wänden oder Fenster sind keine Schimmelspuren zu erkennen. Ein Holztisch fängt in der Mitte an zu Schimmeln, sonst nirgendwo. Die Tapete löst sich nicht von den Wänden. Morgens ist Kondensat auf den Fenstern zu erkennen. Der Raum wird im Moment nur als Abstellraum benutzt, er wird regelmäßig gelüftet. Das Problem besteht erst seit ca. 9 Monaten, vorher war nichts von Schimmelbildung zu bemerken. Die Wände sind mit Sicherheit feucht. Was könnte hier Helfen? Wir haben einen chemischen Entfeuchter aufgestellt.
Vielen Dank für die Hilfe.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Bei Verdacht auf aufsteigende Feuchte oder verdeckte Kondensation hinter Gipskartonverkleidung darf weder chemisch entfeuchtet noch oberflächlich saniert werden – dies verschleiert die Ursache und erhöht das Schimmelrisiko langfristig.
🔴 KRITISCH: Gipskartonverkleidung auf massiven Feldbrandsteinmauern ohne Hinterlüftung oder Dampfbremse schafft eine unsichtbare Kondensationszone – hier ist eine sofortige bauphysikalische Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen (VDI 3802/DINAbk. 18202) erforderlich.
🔴 KRITISCH: Schimmelbildung an Gegenständen bei trockenen Wänden deutet auf verdeckte Feuchtequellen im Bodenbereich oder in der Mauerwerk-Bodenplatte-Verbindung hin – Asbest- und Schadstofftest vor jeder Öffnung der Verkleidung oder Bodenplatte zwingend durchführen lassen.
⚠️ WICHTIG: Chemische Entfeuchter sind bei konstruktionsbedingter Kondensation (z. B. fehlende Isolierverglasung, keine Horizontalsperre) wirkungslos und können die Ursachenanalyse behindern – sofort abstellen.
⚠️ WICHTIG: Bei sichtbaren Salzausblühungen (Effloreszenzen) an Fliesenrändern liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine defekte oder fehlende Horizontalsperre vor – Sanierung nur durch zertifizierte Fachfirma mit baurechtlicher Zulassung.
KI-Analyse (GoogleAI)
🔴 Gefahr: Schimmelbildung im Altbau kann ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellen und die Bausubstanz schädigen. Es ist wichtig, die Ursache zu finden und zu beheben.
Ich empfehle folgende Schritte:
- Ursachenforschung: Identifizieren Sie die Quelle der Feuchtigkeit. Mögliche Ursachen sind:
- Kondensation aufgrund unzureichender Lüftung
- Feuchtigkeit, die durch die Feldbrandsteine eindringt
- Aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden (fehlende oder defekte Horizontalsperre)
- Undichte Fenster
- Luftfeuchtigkeit messen: Eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60% begünstigt Schimmelbildung.
- Richtig lüften: Mehrmals täglich Stoßlüften (5-10 Minuten) um die Feuchtigkeit abzuführen.
- Schimmel entfernen: Kleine, oberflächliche Schimmelstellen können mit speziellem Schimmelentferner behandelt werden.
- Materialprüfung: Lassen Sie die betroffenen Materialien (Gipskarton, Tapeten, Holz) auf Schimmelbefall prüfen.
🔴 Gefahr: Bei großflächigem Schimmelbefall oder unklarer Ursache sollten Sie unbedingt einen Fachmann (Schimmelgutachter, Bausachverständiger) hinzuziehen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine professionelle Schimmelanalyse durchführen, um die Ursache zu ermitteln und ein Sanierungskonzept zu erstellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein diffuses Schimmelproblem in einem Altbau von 1880, das sich auf Gegenstände wie Schuhe, einen Holztisch und Holzgegenstände im Schrank konzentriert, während Wände und Fenster selbst keine sichtbaren Spuren aufweisen. Die Kombination aus massiven Feldbrandsteinmauern, Gipskarton-Verkleidung, nicht isolierverglasten Fenstern und einer gefliesten Bodenplatte ohne bekannte Horizontalsperre deutet auf eine komplexe Feuchtesituation hin. Die Tatsache, dass das Problem erst seit neun Monaten besteht, spricht für eine veränderte Nutzung oder eine neu aufgetretene Feuchtequelle, nicht für einen jahrelangen, unentdeckten Befall.
🔴 Gefahr: Die selektive Schimmelbildung auf Gegenständen bei gleichzeitig trockenen Wänden ist ein starkes Indiz für eine hohe Luftfeuchtigkeit mit unzureichender Luftzirkulation. Dies kann auf eine verdeckte Feuchtequelle im Boden oder in der Wand hindeuten, die durch die Gipskarton-Verkleidung verdeckt wird. Ein chemischer Entfeuchter ist hier kontraproduktiv, da er nur die Symptome bekämpft, nicht die Ursache.
➕ Ergänzung: Die morgendliche Kondensatbildung an den Fenstern bestätigt eine zu hohe relative Luftfeuchte. Die fehlende Horizontalsperre in einem Haus von 1880 ist ein klassisches Risiko für aufsteigende Feuchte, die sich im Bodenbereich konzentriert und die Schimmelbildung auf den Fliesenrändern erklären könnte. Die unterschiedliche Schimmelanfälligkeit von nebeneinander stehenden Schuhen deutet auf Mikroklimata hin, die durch lokale Temperaturunterschiede oder Luftbewegungen entstehen.
👉 Handlungsempfehlung: Stellen Sie den chemischen Entfeuchter sofort ab und beauftragen Sie einen zertifizierten Bausachverständigen mit einer umfassenden Feuchte- und Schimmelpilzanalyse. Lassen Sie die Gipskarton-Verkleidung punktuell öffnen, um die Feuchte in den Feldbrandsteinwänden zu messen. Prüfen Sie die Notwendigkeit einer nachträglichen Horizontalsperre und verbessern Sie die Raumdurchlüftung durch Querlüften. Eine Sanierung ohne Ursachenklärung ist wirkungslos und gefährdet die Bausubstanz sowie Ihre Gesundheit.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen klassischen Fall von Kondensationsfeuchte in einem ungedämmten Altbau mit massiven Feldbrandsteinmauern, fehlender Dampfbremse und mangelhafter Luftwechselkontrolle – trotz regelmäßiger Lüftung. Die symptomatische Schimmelbildung an Fliesenrändern, einzelnen Holzgegenständen und der zentralen Stelle eines Holztisches deutet auf lokal begrenzte, aber signifikante Oberflächentemperaturen unter dem Taupunkt hin. Die fehlende Isolierverglasung, die fehlende Absperrung unter der Bodenplatte und die Gipskartonverkleidung ohne Hinterlüftung begünstigen eine kapillare Feuchteaufnahme und eine fehlende Dampfdiffusion nach außen.
🔴 Gefahr: Die Schimmelbildung ist kein rein kosmetisches Problem – sie weist auf eine chronische Feuchtebelastung hin, die langfristig die Bausubstanz schädigt (z. B. Holzfaulnis im Bodenbereich oder hinter Gipskarton) und gesundheitliche Risiken durch Sporenbelastung birgt, insbesondere bei sensiblen Personen.
🔴 Gefahr: Die Gipskartonverkleidung auf massiven Steinmauern ohne Hinterlüftung oder Dampfbremse schafft eine gefährliche Kondensationszone – Feuchte kondensiert an der kalten Mauerseite hinter dem Gipskarton, wo sie nicht sichtbar, aber für Schimmelbildung ideal ist.
⚠️ Korrektur: Ein chemischer Entfeuchter ist bei dieser Dimension und Art der Feuchtequelle (konstruktionsbedingte Kondensation, nicht nur Raumluftfeuchte) völlig unzureichend – er greift nicht die Ursache und kann weder die Wandtemperatur erhöhen noch die Dampfdiffusion steuern.
➕ Ergänzung: Die Ausblühungen an den Fliesenrändern sind wahrscheinlich Salzausblühungen (Effloreszenzen), die auf aufsteigende Feuchte oder kapillare Feuchteaufnahme aus dem Mauerwerk hindeuten – ein weiterer Hinweis auf fehlende oder defekte Horizontalsperre.
➕ Ergänzung: Die selektive Schimmelbildung (nur an bestimmten Gegenständen, nicht an Wänden oder Fenstern) ist typisch für Kältebrücken im Bodenbereich oder für feuchte Stellen unter Fliesen, die sich nicht in der Raumluft, sondern im Bauteil selbst manifestieren.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Schimmelpilzsanierung (z. B. nach VDIAbk. 3802 oder DIN 18202) sowie einen Energieberater mit Erfahrung in Altbauten, um die Feuchteursachen bauphysikalisch zu analysieren – insbesondere die Durchfeuchtung der Mauerwerk-Bodenplatte-Verbindung, die Funktionsfähigkeit der Horizontalsperre und die Dampfdiffusionssituation hinter dem Gipskarton.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die hohe Luftfeuchtigkeit als zentrale Ursache und warnen vor unsachgemäßer oder symptomatischer Sanierung.
- Alle drei fordern dringend die Inanspruchnahme eines zertifizierten Fachmanns (Sachverständiger/Bausachverständiger) bei unsicherer Ursache oder größerem Befall.
- Alle drei lehnen den Einsatz chemischer Entfeuchter als alleinige Maßnahme ab – insbesondere bei konstruktionsbedingter Feuchte.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont Lüftungsverhalten und Raumklima als primäre Einflussfaktoren, während DeepSeek und Qwen stärker auf bauphysikalische Konstruktionsmängel (fehlende Horizontalsperre, Gipskarton ohne Hinterlüftung, Fensterkonstruktion) abstellen.
- Qwen geht detaillierter auf Dampfdiffusion und kapillare Feuchteaufnahme ein, während GoogleAI diese Aspekte nicht explizit benennt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek verweist explizit auf die Notwendigkeit, Gipskartonverkleidung punktuell zu öffnen, um Feuchte in den Feldbrandsteinen zu messen – ein Aspekt, den GoogleAI nicht nennenswert behandelt.
- Qwen ergänzt die Interpretation von Salzausblühungen als Hinweis auf aufsteigende Feuchte und liefert die konkrete Normenverweise (VDI 3802, DIN 18202), die bei GoogleAI und DeepSeek fehlen.
- Qwen benennt die Gefahr der Holzfaulnis hinter Gipskarton – ein Risiko, das DeepSeek und GoogleAI nicht ausdrücklich thematisieren.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt „kleine, oberflächliche Schimmelstellen“ als selbst sanierbar dar – DeepSeek und Qwen warnen davor, da bei Altbauten mit Feldbrandstein und Gipskarton immer mit verdeckter Feuchte im Mauerwerk zu rechnen ist; die sicherere Einschätzung nach Vorsichtsprinzip ist: keine Selbstsanierung ohne vorherige bauphysikalische Prüfung.
👉 Empfehlung:
- Stets die Risikobewertung von DeepSeek und Qwen priorisieren: Bei Altbauten mit massiven Steinen und Gipskartonverkleidung ist Oberflächensanierung ohne Ursachenanalyse nicht sachgerecht.
- Die Normenbezüge (VDI 3802, DIN 18202) aus Qwens Analyse sind verbindlich für die Auswahl des Sachverständigen – diese Spezifizierung ist für den Nutzer entscheidend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache des Schimmels ✅ Kondensationsfeuchte durch mangelnde Wärmedämmung, fehlende Isolierverglasung und fehlende/r defekte Horizontalsperre – verstärkt durch Gipskartonverkleidung ohne Hinterlüftung. Gesundheitsrisiko ✅ Hohe Sporenbelastung durch chronische Feuchte, erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen und Allergien – besonders bei sensiblen Personen. Sanierungsansatz ✅ Keine symptomatische Behandlung (kein chemischer Entfeuchter, keine oberflächliche Entfernung); stattdessen sofortige bauphysikalische Ursachenanalyse durch zertifizierten Sachverständigen. Risiko verdeckter Feuchte ⚠️ Alle Modelle warnen vor Feuchte hinter Gipskarton – Qwen und DeepSeek betonen die Kondensationszone besonders, GoogleAI erwähnt Materialprüfung, aber nicht die Gefahr der Unsichtbarkeit. Handlungsimpuls ❌ GoogleAI sieht bei „kleinen Stellen“ Handlungsspielraum für Laien – DeepSeek und Qwen lehnen dies kategorisch ab. KI-Konsens nach Vorsichtsprinzip: Bei Altbau mit Feldbrandstein + Gipskarton ist jede Schimmelbildung Anlass für Fachprüfung – kein Eigenhandeln. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen nach VDI 3802 bzw. DIN 18202 für eine feuchte- und schimmelpilztechnische Baubegutachtung – inkl. Feuchtemessung hinter Gipskarton, Prüfung der Horizontalsperre und Analyse der Mauerwerk-Bodenplatte-Verbindung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unsichtbare Kondensation hinter Gipskarton führt zu verdecktem Schimmel und Holzfaulnis Langfristige Bausubstanzschädigung, hohe Sanierungskosten, gesundheitliche Gefährdung durch Sporenfreisetzung bei späterer Sanierung 🔴 Risiko Fehlende oder defekte Horizontalsperre verursacht aufsteigende Feuchte und Salzausblühungen Dauerhafte Durchfeuchtung der Bodenplatte, Verlust der Tragfähigkeit von Holzbalken, Verschlechterung des Raumklimas 🔴 Risiko Einsatz chemischer Entfeuchter ohne Ursachenbehebung Verschleierung der echten Feuchtequelle, Verzögerung der fachgerechten Sanierung, unnötige laufende Kosten 🔴 Risiko Selbstsanierung ohne Fachprüfung bei Altbau-Konstruktion Verteilung von Sporen, Reinfektion, Verstoß gegen gesetzliche Schimmelsanierungsrichtlinien (z. B. TRGS 525) 🔴 Risiko Ungeklärte Feuchtequelle bei Feldbrandsteinmauern mit Gipskartonverkleidung Erhöhte Gefahr von Asbest- oder Schadstofffreisetzung bei nachträglichen Sanierungsarbeiten ohne Vorabtest ✅ Chance Fachgerechte Ursachenanalyse und Sanierung als Chance zur Energieeffizienzsteigerung Dauerhafte Reduktion von Heizkosten durch bauliche Optimierung (z. B. nachträgliche Horizontalsperre, Fensteraustausch mit Kompromiss aus Denkmalschutz und Wärmeschutz) ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Energieberaters für Altbauten Nutzen von Fördermitteln (z. B. BAFA, KfW) für Schimmelsanierung und energetische Sanierung im Verbund ✅ Chance Professionelle Baubegutachtung mit Dokumentation nach VDI 3802 Rechtssichere Grundlage für Mietverhältnisse, Versicherungsfälle und künftige Verkaufsprozesse ✅ Chance Gezielte Sanierung von Kältebrücken im Bodenbereich Verbessertes Raumklima, Reduktion von Zugluftgefühl, höhere Wohnkomfortwahrnehmung ohne nennenswerte energetische Nachteile ✅ Chance Optimierung der Lüftungsstrategie mit dezentralen Lüftungsgeräten Stetige Luftwechselkontrolle ohne Stoßlüftungsverluste, Schonung historischer Fenster, hohe Nutzerakzeptanz Orientierungshilfen
- Sofortige Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Schimmelpilzsanierung nach VDI 3802 oder DIN 18202 – fordern Sie ausdrücklich die Prüfung hinter der Gipskartonverkleidung und an der Mauerwerk-Bodenplatte-Verbindung.
- Chemischen Entfeuchter sofort abstellen: Entfernen Sie das Gerät aus dem Raum – dokumentieren Sie das Datum der Abschaltung und informieren Sie den Sachverständigen darüber.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Baupläne, vorangegangene Gutachten und Fotos der Schimmelstellen (insbesondere Fliesenränder mit Ausblühungen) für die Erstbesprechung mit dem Fachmann.
- Asbest- und Schadstofftest vorbereiten: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen vor jeder Öffnung von Verkleidungen oder Bodenbereichen einen Schadstofftest – insbesondere bei Fliesenklebern und Putz aus der Bauzeit vor 1990.
- Fördermittel prüfen: Kontaktieren Sie einen Energieberater mit Altbauerfahrung (z. B. durch die Energie-Effizienz-Experten-Liste des Bundes), um Fördermöglichkeiten (KfW 430, BAFA) für die bauliche Ursachenbehebung zu klären.
- Lüftungsverhalten dokumentieren: Führen Sie 7 Tage lang ein Lüftungstagebuch (Zeit, Dauer, Fensterstellung, Luftfeuchte mit Hygrometer) – dieses liefert wertvolle Hinweise für die bauphysikalische Analyse.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Schimmel
- Schimmel ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Pilzen, die sich durch Sporen verbreiten und auf organischen Materialien wachsen können, wenn ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist. Schimmel kann gesundheitsschädliche Auswirkungen haben und Bausubstanz beschädigen.
Verwandte Begriffe: Pilze, Sporen, Mykotoxine, Feuchtigkeit - Feldbrandsteine
- Feldbrandsteine sind Ziegelsteine, die traditionell in Feldbrandöfen gebrannt wurden. Sie sind oft poröser als moderne Ziegelsteine und können daher mehr Feuchtigkeit aufnehmen.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerwerk, Porosität, Feuchtigkeitstransport - Gipskarton
- Gipskartonplatten sind ein häufig verwendetes Baumaterial für Innenwände und Decken. Sie bestehen aus einem Gipskern, der mit Karton ummantelt ist. Gipskarton ist anfällig für Schimmelbildung, wenn er Feuchtigkeit ausgesetzt ist.
Verwandte Begriffe: Trockenbau, Innenwand, Decke, Feuchtigkeitsempfindlichkeit - Kondensat
- Kondensat entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft und abkühlt. Dabei kondensiert das Wasser in der Luft und bildet Tropfen. Kondensat kann Schimmelbildung begünstigen.
Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Wärmebrücke, Lüftung - Ausblühungen
- Ausblühungen sind weiße, kristalline Ablagerungen auf der Oberfläche von Mauerwerk oder Putz. Sie entstehen, wenn Salze aus dem Inneren des Materials an die Oberfläche transportiert werden und dort auskristallisieren. Ausblühungen können ein Zeichen für Feuchtigkeitsprobleme sein.
Verwandte Begriffe: Salpeter, Salzausblühung, Feuchtigkeitsschaden, Mauerwerkstrocknung - Luftfeuchtigkeit
- Die Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet. Sie wird in der Regel als relative Luftfeuchtigkeit in Prozent angegeben. Eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung.
Verwandte Begriffe: Wasserdampf, relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Kondensation - Stoßlüften
- Stoßlüften ist eine effektive Methode, um die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zu senken. Dabei werden die Fenster für kurze Zeit (5-10 Minuten) vollständig geöffnet, um einen schnellen Luftaustausch zu ermöglichen.
Verwandte Begriffe: Querlüften, Fensterlüftung, Luftaustausch, Feuchtigkeitsregulierung
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum schimmelt es in meinem Altbau?
Altbauten haben oft Probleme mit Feuchtigkeit, da sie nicht so gut gedämmt sind wie moderne Gebäude. Dies führt zu Kondensation an kalten Oberflächen, was Schimmelbildung begünstigt. Zudem können undichte Stellen im Dach oder Mauerwerk Feuchtigkeit eindringen lassen. - Welche Gesundheitsrisiken birgt Schimmel?
Schimmel kann allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen, Kopfschmerzen und Müdigkeit verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem. - Wie kann ich Schimmel selbst entfernen?
Kleine, oberflächliche Schimmelstellen können mit speziellem Schimmelentferner (aus der Apotheke oder dem Baumarkt) behandelt werden. Tragen Sie dabei unbedingt Schutzkleidung (Atemschutzmaske, Handschuhe) und sorgen Sie für gute Belüftung. - Wann muss ich einen Fachmann rufen?
Bei großflächigem Schimmelbefall (mehr als 0,5 m²), unklarer Ursache oder wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben, sollten Sie unbedingt einen Fachmann (Schimmelgutachter, Bausachverständiger) hinzuziehen. - Wie kann ich Schimmelbildung vorbeugen?
Sorgen Sie für ausreichend Belüftung, vermeiden Sie hohe Luftfeuchtigkeit, dichten Sie undichte Stellen ab und heizen Sie alle Räume ausreichend. - Was ist der Unterschied zwischen Schimmelentferner und Schimmelvernichter?
Schimmelentferner beseitigen den Schimmel oberflächlich, während Schimmelvernichter tiefer in das Material eindringen und die Schimmelpilze abtöten sollen. Allerdings können auch Schimmelvernichter das Problem nicht dauerhaft lösen, wenn die Ursache der Feuchtigkeit nicht behoben wird. - Wie finde ich die Ursache für den Schimmel?
Achten Sie auf feuchte Stellen an Wänden, Decken oder Böden. Überprüfen Sie, ob es undichte Stellen im Dach oder Mauerwerk gibt. Messen Sie die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Beobachten Sie, ob sich Kondenswasser an Fenstern oder kalten Oberflächen bildet. - Welche Rolle spielt die Dämmung bei Schimmelbildung?
Eine schlechte oder fehlende Dämmung kann zu kalten Oberflächen führen, an denen sich Kondenswasser bildet. Eine gute Dämmung hilft, die Oberflächentemperatur zu erhöhen und Schimmelbildung vorzubeugen.
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Wie man die Bausubstanz vor Feuchtigkeitsschäden schützt.
- Ursachenforschung: Identifizieren Sie die Quelle der Feuchtigkeit. Mögliche Ursachen sind:
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Kellerlüftung: Kondensat vermeiden – Schimmelbildung verhindern
Das Problem Kellerlüftung
Freuen Sie sich darüber, dass Sie keine isoliert verglasten Fenster eingebaut haben! Sie hätten sonst ein noch viel größeres Problem.
Lüften Sie Ihren Keller nicht zur warmen Jahreszeit. Die warme Luft führt zur Bildung von Kondensfeuchte an kalten Kelleroberflächen. Das Resultat: Schimmelpilzbildung, Aussalzung.
Zu den schimmelnden und nicht-schimmelnden Schuhen: Manche LederSchuhe sind mit Fungiziden (PCP etc.) behandelt und schimmeln daher nicht.
Die Tapete löst sich nicht, aber die Wände sind garantiert feucht? Löst sich die Tapete oder löst sie sich nur noch nicht?
Mein Tipp: Kontrollieren Sie die Horizontalsperre. Wie sieht es unter den Fliesen aus? -
Keller trockenlüften: Jahreszeit beachten – Experten-Tipp
Einen kleinen Tipp ...
Einen kleinen Tipp zum Kellerlüften habe ich auf meiner Homepage niedergeschrieben.
Jetzt beginnt wieder die Jahreszeit, wo Sie ihren Keller trockenlüften können, sofern das Problem der Feuchtigkeit nicht durch einen undichte Wand entsteht.
MfG
Jürgen Sieber -
Feuchtigkeit auf Fliesen: Kondensation durch fehlende Heizung?
Die Tapete..
Die Tapete löst sich nicht! Es handelt sich nicht um einen Keller, sondern um einen ebenerdigen Raum. Ich kann ihnen leider nicht sagen, wie es unter den Fliesen aussieht. Meine Mieterin meinte, es gibt feuchte Stellen auf den Fliesen. Meiner Meinung schlägt sich aber die Luft auf den kalten Fliesen nieder, so kommt es zur Feuchtigkeitsbildung. Leider wird der Raum nicht täglich geheizt, könnte es auch daran liegen?
Markus Resky -
Kühler Abstellraum: Heizen, Lüften oder Außenwandlüfter?
Vermutung:
Der Abstellraum ist deutlich kühler als die restliche Wohnung. Dann gilt der Tipp von Herrn Sieber zur Kellerlüftung hier ebenfalls, also mehr Heizen und Lüften.
Eine Hilfe wäre ein Außenwandlüfter (falls möglich), günstiger als ständig einen Bautrockner laufen zu lassen.
Freundliche Grüße -
Bodenplatte: Unzureichende Abdichtung – Kondensatrisiko!
Abdichtung Bodenplatte
... wenn die Bodenplatte zu den Fliesen unzureichend abgedichtet ist, ist der Boden kalt. An den kalten Stellen kondensiert folglich dann die Luftfeuchtigkeit. -
Boden nachträglich abdichten: Optionen gegen drückendes Wasser
Ja,
sehe ich auch so. welche Möglichkeiten gibt es denn, den Boden nachträglich gegen drückenes Wasser abzudichten?
Vielen Dank für die bisherige Hilfe.
Markus Resky -
Abdichtung: Boden gegen drückendes Wasser nachträglich schützen
Sorry,
die Frage muss lauten: Welche Möglichkeiten gibt es den Boden gegen evtl. drückenes Wasser abzudichten?
Danke
Markus Resky -
Bodenisolierung: Kondensation durch fehlende Wärmedämmung!
Dämmung nicht gegen drückendes Wasser
Da sich die Experten zurückhalten, hier laienkommentar: Ds Problem bei ebenerdigem Bau sollte weniger drückendes Wasser als vielmehr einfach die Temperatur der Fliesen sein, und die ist eben ohne Wärmedämmung unter den Fliesen so niedrig das die Luftfeuchte dort kondensiert (nicht nur im Sommer). -
Feuchter Keller: Ursachen, Folgen und Sanierungsmaßnahmen
Warum eine Horizontalsperre oder Abdichtung anbringen, wenn es ausschließlich Tauwasser ist?
Abdichtungsarbeiten im Keller
Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
Die Wärmedämmung nimmt mit zunehmender Feuchte sehr schnell ab.
Weil nun dies alles dazu beiträgt, dass die Schimmelpilze vermehrt wachsen, wird sicherlich auch noch falsch gelüftet, d.h. in der Regel zu lange. Dies deswegen, weil eben dieser Modergeruch aus dem Keller entfernt werden soll. Auch das hat jedoch verhängnisvolle Folgen.
Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt.
An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
Dies bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Wärmedämmung. Häufig wirken beim Auftreten solcher Feuchtigkeitsschäden auch verschiedene Ursachen zusammen.
Wie vermeidet man solche Schäden und Durchfeuchtungen?
Es müssen einige Punkte beachtet werden. Die Außenwände müssen beim Neubau gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her geschützt sein, in der Regel geschieht dies durch Abdichtungen die in der Norm 18195 und 18336 erwähnt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Merkblätter und Regelwerke von Firmen die spezielle Produkte und Lösungen dafür anbieten.
Beim Altbau ist jedoch auch aus Kostengründen eine Abdichtung von innen möglich und in der Regel einer Außenabdichtung aus Kostengründen vorzuziehen. Überwiegend ist es sowieso nur Kondenswasser, das die Oberflächen schädigt.
Die Kellerwände kühlen bei Feuchteschäden stärker aus, außerdem ist darauf zu achten, dass an der Außenseite eine Wärmedämmung in ausreichender Form notwendig ist. Bei Hanglagen ist das Wasser durch Drainagen abzuführen. Auch hierfür gibt es für den Neubau Normen z.B. DINAbk. 4108 u. 4095 sowie 18308.
Im Altbaukeller ist auch die Überlegung wichtig, dass nichts zu faulen anfängt.
Wenn ein Holzboden vorhanden ist oder Holz bzw. Kartons gelagert sind (Regale etc.) kommt es sehr oft durch diese hohe Feuchte zu Fäulnisschäden und auch zur Bildung von Hausschwamm. An den Oberflächen der Wände lagern sich z.B. bauschädliche Salze an und nehmen ebenfalls vermehrt Wasser auf.
Fast jeder kennt die Effekte von Schwitzwasser.
Im Sommer beschlagen bei Gewitter oder sehr starken Regenfällen die Autoscheiben, beim Betreten eines Lokales beschlägt die Brille, oder eine Flasche beschlägt, wenn Sie aus dem Kühlschrank genommen wird. Alles Erscheinungen, die jeder kennt.
Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zu Grunde. Warme Raumluft kühlt an kälteren Wandoberflächen soweit ab, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf der Wand zu Wasser kondensiert. Dieses jedoch saugt die Oberfläche der Wand sofort auf und dadurch lässt man sich täuschen, man sieht nichts. Deswegen sollten insbesondere im Frühling und Sommer die Kellerfenster möglichst geschlossen bleiben.
Die Mauern bekommen eine "gute" Wärmeleitfähigkeit.
Dies kann jedoch durch eine innenliegende Abdichtung und eine innenliegende Wärmedämmung behoben werden. Dadurch wird auch das teure Aufgraben von außen nicht mehr notwendig.
Die inneren Wandoberflächen dürfen nicht soweit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 60 - 70 % zu Schwitzwasserbildung kommt.
Wenn die Wandoberflächen und der Boden den Anforderungen an die Wärmedämmung entsprechen, verändert sich dies jedoch sehr oft im Bereich der Kellerdecken die schlecht gedämmt sind. Es kommt im Bereich des Deckenauflagers von neuem zu Kondenswasserschäden.
Innenliegende "falsche" Wärmedämmungen
Eine nicht unerhebliche Fehlerquelle ist es wenn Möbel, Schränke, Regale an der Außenwand stehen und somit eine Erwärmung der Wandoberflächen verhindern. Es wirkt genauso wie eine innenliegende Dämmung.
Heizen und Lüften
Des weiteren ist darauf zu achten, dass bei Kellerräumen die höherwertig genutzt werden die dementsprechende Beheizung und Lüftungsmöglichkeit geschaffen werden muss. Ein Heizkörper im Keller ist meistens nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn Möbel die Außenwände verstellen!
Messen der Feuchtigkeit
Woher weiß man nun, welche Feuchtebelastung in den Räumen sind. Die einfachste Art ist die Messung mit einem Hygrometer. Hier sollte nicht gespart werden, sondern durchaus Geräte verwendet werden, die justiert werden können. Diese Geräte sind im Handel schon ab ca. 40,- DM zu erhalten. In Verbindung mit einem guten Thermometer können wir nun ein behagliches und gut funktionsfähiges Raumklima durch Lüften bzw. Heizen herstellen.
Richtiges Lüften
Auch hier gibt es wieder eine Menge von Ausdrücken und Erklärungen von gut bis sehr schlecht. Was bedeuten z.B. Ausdrücke wie " Stoßlüften", " Dauerlüften", " feuchte- oder temperaturabhängiges (feuchteabhängiges, temperaturabhängiges) Lüften" etc.?
Im Sommer kann die Luft wesentlich mehr Wasser aufnehmen als im Winter. z.B. enthält eine 25 ° warme Luft maximal 25 Gramm Wasser, jedoch nur 4 Gramm bei 5 °. Diese 4 Gramm ergeben bei 20 Grad Wärme ca. 35 % relative Luftfeuchte. So ist auch klar, warum im Winter in unseren Wohnräumen eine sehr trockene Luft ist.
Zwar muss die "verbrauchte" Luft erneuert werden, doch soll durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die relative Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden.
Richtig lüften heißt die Luft auszutauschen und dies abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.
Wie lange lüften?
Der menschliche Körper ist ein sehr gutes " Messgerät". Dadurch kann folgendes Experiment durchgeführt werden: In der Frühe reagieren wir noch sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. Stellen Sie sich an die entlegenste Stelle gegenüber dem zu öffnenden Fenster. Nun bittet man jemand, Fenster oder Türe ganz zu öffnen. Das Kippen der Fenster reicht nicht aus. Sobald man empfindet, dass die kalte Luft an einem vorbeistreicht, stoppt man die Zeit. Es vergeht in der Regel kaum eine halbe bis eine Minute. Nun kann man davon ausgehen, dass bei der Verdoppelung der Zeit die Luft zu 70 - 80 % ausgetauscht ist, dazu kommt dass man dafür im Abstand von einer halben Stunde öfters lüften sollte.
Das Zeitmaß für den kompletten Luftaustausch in üblichen Räumen von Wohnungen wird in der Regel zwischen 1 und 2 Minuten sein. Es sollte keinesfalls länger gelüftet werden, besser ist, jeweils im Abstand einer halben Stunde, eine Wiederholung.
Die Ursache muss gefunden und beseitigt werden
Feuchte und nasse Baustoffe haben wie vor schon erwähnt eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung als trockene, deswegen ist vorab genau zu ermitteln, woher die Feuchte kommt. Wie vor beschrieben kann es sich um Kondenswasser, oder um Wasser von außen handeln. Am Schadensbild ist das jedoch nicht so leicht zu erkennen!
Nur wenn es sich um eine undichte Fuge handelt wird das Wasser irgendwann eindringen und als Wasserlacke am Boden sichtbar sein. Diese Undichtigkeiten kann man mit sehr dünnflüssigen Kunststoffen auf Epoxyharzbasis oder Polyurethanharzbasis auch von innen abdichten oder verpressen. Dies ist ein spezielles Verfahren was von Fachfirmen durchgeführt werden kann.
Eine Innenabdichtung
mit dem I-Bau - Saniersystem ©, d.h. Aufbringen einer dichten Noppenbahn an der Innenseite und dem anschließenden Verputzen mit Sanierputz bringt eine wesentliche Reduzierung der Feuchtebelastung im Keller. Ein Großteil der Feuchteabgabe erfolgt durch die Außenwand sowie die angrenzenden Zwischenwände.
In vielen Fällen, insbesondere bei Gebäuden aus Beton, ist somit ein Luftentfeuchter eine sinnvolle und ausreichende Maßnahme um die Luftfeuchte zu reduzieren. Diese Geräte (kosten je nach Leistung zwischen 600 - 800 € sind in der Lage und "ziehen" aus einem normalen Keller, eines Ein- oder Zweifamilienhauses (Einfamilienhauses, Zweifamilienhauses) am Tag ohne weiteres 10 bis 30 Liter Wasser. Wie sollen dann wenige Tropfen eventuell eindringendes Wasser noch ein Problem darstellen? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Schimmel im Altbau: Ursachen erkennen, beseitigen & Gesundheit schützen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Schimmelbildung in einem Altbau mit Feldbrandsteinen und Gipskarton. Hauptursachen sind Kondensation aufgrund unzureichender Dämmung und falsches Lüftungsverhalten. Eine nachträgliche Abdichtung der Bodenplatte und verbesserte Wärmedämmung werden als Lösungsansätze diskutiert. Zudem wird auf die Bedeutung des richtigen Lüftens hingewiesen, um Kondensfeuchte zu vermeiden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Kellerlüftung: Kondensat vermeiden – Schimmelbildung verhindern wird darauf hingewiesen, dass falsches Lüften im Sommer die Schimmelbildung sogar verstärken kann. Warme Luft kondensiert an kalten Oberflächen, was zu Feuchtigkeitsproblemen führt.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Keller trockenlüften: Jahreszeit beachten – Experten-Tipp verweist auf eine externe Informationsquelle zum Thema Kellerlüftung. Es wird empfohlen, den Keller in der richtigen Jahreszeit trocken zu lüften, sofern die Feuchtigkeit nicht durch undichte Wände verursacht wird.
🔴 Kritisch/Risiko: Eine unzureichende Abdichtung der Bodenplatte kann zu kalten Stellen führen, an denen Luftfeuchtigkeit kondensiert, wie im Beitrag Bodenplatte: Unzureichende Abdichtung – Kondensatrisiko! erläutert. Dies begünstigt die Schimmelbildung und sollte unbedingt behoben werden.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Dämmung der Bodenplatte und erwägen Sie eine nachträgliche Abdichtung, um Kondensation zu vermeiden. Beachten Sie die Hinweise zum richtigen Lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Weitere Informationen zur Abdichtung finden Sie im Beitrag Boden nachträglich abdichten: Optionen gegen drückendes Wasser.
Die Analyse der Ursachen für Schimmelbildung im Altbau ist entscheidend für eine erfolgreiche Sanierung. Neben der Beseitigung der Symptome (Schimmel) sollte die Bekämpfung der Ursachen (Feuchtigkeit, Kondensation) im Vordergrund stehen, um langfristige Erfolge zu erzielen. Die Beiträge Bodenisolierung: Kondensation durch fehlende Wärmedämmung! und Feuchter Keller: Ursachen, Folgen und Sanierungsmaßnahmen bieten hierzu wertvolle Einblicke.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Schimmel, Altbau, Sanierung, Feuchtigkeit". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Luftwärmepumpe im Altbau: Kosten, Planung, Vorlauftemperatur & Erfahrungen?
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- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Solarthermie bei Pelletheizung sinnvoll? Kosten, Nutzen & Alternativen für DHH
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- … [br]selbst ein Altbau mit Totalsanierung ansteht ... wenn's nach …
- … 3 Jahren gar nicht mehr auftritt, auch weil wir aus der Schimmelbude endlich raus können. Meine kleine Tochter ist nicht so stark …
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- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Kachelofen mit Wärmetauscher & Lüftungsanlage (LWZ 303): Brauchwasser, Solar & Kosten?
- … kontrollierte Wohnraumlüftung (KWLAbk.) sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch und kann helfen, Feuchtigkeit und Schadstoffe abzuführen. Die LWZ 303 von Stiebel Eltron ist eine …
- … DeepSeek, Qwen) warnen vor gravierenden Sicherheitsrisiken bei unsachgemäßer Installation: Kohlenmonoxid, Brände, Schimmel. …
- … eines Neubaus können energieeffiziente Heizsysteme und Lüftungsanlagen berücksichtigt werden. Verwandte Begriffe: Altbau, Sanierung, Modernisierung. …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Fußbodenheizung & kontrollierte Be-/Entlüftung kombinieren: Vorteile, Nachteile, Kosten?
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- … GoogleAI hebt „Feuchteregulierung durch KWLAbk.“ als Vorteil hervor („schützt vor Schimmel“), während Qwen und DeepSeek klarstellen, dass dies nur bei korrekter …
- … ausreichender Luftdichtheit und WRG/ERV funktioniert – bei Mängeln besteht sogar erhöhtes Schimmelpotenzial. …
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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