Das sieht aber auch nach Baugrubenproblem aus,25.05.05
wobei die Kondensation noch dazukommen kann. Bei Baugruben in bindigem Boden entsteht eine dichte Wanne, in der sich das Wasser schnell stauen kann. Vielleicht ist nun der Moment gekommen, in dem eine evtl. angeordnete Kellerfußbewässerungs-Drainage ihren Dienst gar nicht mehr tun mag, verstopft ist und größere Wassermengen nicht mehr rechtzeitig wegbringt. Dann kommt der Wasserstau in der Wanne mit hohem Staudruck, der überwindet die Außenabdichtung, die Innenwand wird feucht. Fachgerechte - und vielleicht sehr einfache und preiswerte - Abhilfe kann nur nach örtlicher Schadensanalyse geplant werden. Dazu genügt eben nicht nur das Betrachten der Wirkung, sondern die Untersuchung und Analyse der Ursachen vor Ort.
Einige Zusammenhänge finden sich auf den angegebenen Infolinks.
Weiterführende Links:
- http://www.konrad-fischer-info.de/2aufstfe.htm
- http://www.konrad-fischer-info.de/7schim.htm
Name: Konrad Fischerhttp://www.konrad-fischer-info.de
Hallo Frank, Schon Pfützenbildung im Keller gehabt? Evtl. ...01.06.05
Hallo Frank,
Schon Pfützenbildung im Keller gehabt? Evtl. stauendes Sickerwasser. Was für eine Bodenbeschaffung habt Ihr?
Bei Druckwasser...aufbringen einer Bitumendickbeschichtung in 2 Lagen. Mindesttrockenschichtdicke 4mm und Glasseidengewebe oder Kunststoffgewebeeinlage "einbauen". Vorher aber die Wand von der alten Beschichtung (wenn vorhanden) befreien und diese grundieren (wichtig!) da sich sonst die Dickbeschichtung wieder löst. Hohlkehle mit Dickbeschichtung nicht vergessen (unten am Sockel)Wärmedämmschicht (50mm) aus Polystyrolschaumplatten (aber erst wenn die Dickbeschichtung durchgetrocknet ist, ca. 24 Std.) dann die Platten punktweise mit Bitumenkleber aufbringen. Noppenbahnen mit Gleitfolie und Vlies nicht vergessen. Bei einer Drainage grobkörnigen Kies verwenden. Bei Druckwasser kann aber auch ein Injektionsharz schon ausreichen. Kommt immer auf die Ursache an. Sollte kein Druckwasser vorhanden sein, sondern aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchtigkeit, ist ein Horizontal- und Vertikalsperre angebracht. Hier sollten aber keine Injektionen verwendet werden die ausschließlich die Poren "verstopfen". Die Wand soll ja auch weiterhin atmen können und ihre Wärmedämmung behalten. Es gibt Injektionen die praktisch die Kapillaren von innen lackieren und so die Wand wasserabweisend macht.
Gute Nacht
Name: Michael WiekenbergE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.wiconinvest.de
Aufsteigende Feuchte im Mauerwerk gibt es doch nicht,01.06.05
das ist auf dem Link genau begründet nachzulesen. Und wegen teils unglaublichster Giftbeimischungen hier ein kleiner Einblick in eine Mail, das ich erst gestern im Rahmen meiner Bauberatung erhielt:
"[...] Leider bin ich zu spät auf Ihre Hompepage gestossen.
Die Katastrophe ist bei mir schon passiert. Vor 4 Wochen wurde im Keller meines Einfamilienhauses eine Horizontalsperre mittels dem Produkt [xxx] von [xxx] eingerichtet. Es wurde je eine Horizontalsperre von Aussen resp. von Innen angelegt.
Der Keller ist aus [xxx]-Steinen gebaut die natürlich die Feuchtigkeit ideal aufnehmen können, deshalb hat es stellenweise schwarze feuchte Flecken im Keller.
Auf dem Keller steht ein Haus in Holzständerbauweise.
Ich wollte die Holzstruktur durch die aufsteigende Feuchtigkeit schützen, deshalb schien mir die Anwendung dieses
Produktes ideal.
Der Vertreter der ausführenden Firma hat auch dementsprechend Angst eingeflöst.
Nun ist es so, dass ich seit dem das Produkt in der Mauer ist (4 Wochen) an einer Augen-Reizung leide sobald ich mich im Haus aufhalte.
Ich muss noch erwähnen, dass von uns 6 Personen zuerst 3 betroffen waren.
Bei 2 Personen sind die Beschwerden nach 3 Tagen wieder abgeklungen. [...]"
Man kann sich das fast nicht vorstellen, welche Gefährdungen dann im Sicherheitsdatenblatt der Pampe drinstanden. Eine solche Schweinerei bieten nur wenige Produkte auf einem Haufen. Alles dolle und ernsthaft gesundheitsgefährdend, teils erst nach Einbringen in den Bau. Der Kunde wurde darüber nicht aufgeklärt. Es geht ja immer ums Verkaufen. Und bauaufsichtlich zugelassen wird das alles - warum, kann sich jeder selber denken.
Also bitte Vorsicht mit undifferenzierten Ratschlägen - sie können töten.
Weiterführende Links:
- http://www.konrad-fischer-info.de/2aufstfe.htm
Name: Konrad Fischerhttp://www.konrad-fischer-info.de
Herr Fischer, dann hätten Sie mal unsere Wände...01.06.05
...vor der Horizontalsperre sehen müssen. Oder fühlen, einfach mit dem Finger rein, dann wird einem recht plastisch deutlich, was aufsteigende Feuchte ist. Oder die netten Konstruktionen aus Mauersteinen unter weggefaulten Holzständern ansehen, womit sich unsere Vorbesitzer über die Jahrhunderte in unserem Häuschen geholfen haben, Turmbau zu Babel ist da nix gegen. Und welch Zufall, dass ausgerechnet dass eine Zimmer, in dem vor Jahrzehnten eine Bitumensperrschicht eingezogen wurde, trockene Wände hatte ?
Ernsthaft, Ihre Begeisterungsfähigkeit und Ihr Eifer für diese Sache in allen Ehren, aber mir persönlich sind die Beiträge doch ein wenig abstrus. Und ich persönlich finde Sie auch für Baulaien irreführend und gefährlich, aus eigener Erfahrung: Ich hatte auch aufgrund Ihrer Beiträge und Lektüre Ihrer scripts überlegt, ob wir uns das teure Maueraustauschverfahren nicht schenken sollten, bin aber jetzt, nach dem erfolgreichen Ergebnis, mehr als heilfroh, nicht auf Sie sondern den eindringlichen Rat "der anderen Fraktion" gehört zu haben. Klar gibt es bei Trockenlegung auch vieles was nicht überzeugt und vielleicht in die Klasse des Glaubens und der Geldvermehrung gehört, und ich persönlich würde immer mechanische Verfahren wo möglich bevorzugen. Aber meiner ganz persönlichen Meinung nach gehört ihre Theorie auch eher in den theologischen Bereich der Glaubensfragen, nix für ungut.
MfG, Petra Leue-Bahns.
Name: Petra und Volker Leue-BahnsE-Mail-Adresse anzeigen
Mit der Fingerprobe01.06.05
kann man doch nicht feststellen, wo das Wasser, sondern nur wo der Wind herkommt. Und den Beweis meiner "Theologie" bringt bei mir unbedingt die Praxis. Ich hafte nämlich dafür.
Mein Glauben stützt sich in allen Bereichen auf Glaubenserfahrung. Sonst glaub ich lieber nix.
Eine "Irreführung" wäre es doch nur, wenn Sie meiner Methode gefolgt und genau deswegen (Handwerkerpfusch außerhalb meiner Kontrolle ist nicht mein Bier) gescheitert wären. Das haben Sie aber nicht erfahren.
Und "abstrus"? Wieso? Sie stellen das einfach so in den Raum - ohne Butter bei die Fische. Find ich nicht o.k.
Alle meine Behauptungen finden doch nicht im luftleeren Glaubensraum der Metaphysik oder der absichtsvoll und umsatzsteigernden "Bauphysik" statt, sondern werden - wenn auch manchmal vielleicht stark ironisch angeätzt - bauphysikalisch und chemisch nachvollziehbar untersetzt. Was anderes würde ich mich nämlich nicht trauen.
Wenn Sie anderweitig mehr Vertrauen gefunden haben: Glückwunsch.
Davon abgesehen: Auch Gratulation zum Saniererfolg.
Name: Konrad Fischerhttp://www.konrad-fischer-info.de
Gibt es die aufsteigende Feuchte? Es ist doch zigmal geprüft und bewiesen09.06.05
Fachleute diskutieren nicht kontrovers, sondern sind sich einig, dass es in den meisten Baustoffen zu einer kapillaren Saugfähigkeit kommt.
Worüber man diskutieren kann ist die Steighöhe. Wobei die verwendeten Ziegel und der Mörtel hier in Oberbayern eine sehr gute Saugfähigkeit ergeben.
Weiter könnte man darüber diskutieren, welchen Anteil die Saugfähigkeit, Tauwasser und die hygroskope Feuchte ausmacht.
Alles andere ist sachlich falsch.
Und ob der Beitrag von Herrn Fischer echt ist muss auch erst überprüft werden. Ich jedenfalls würde dies nicht ohne Prüfung so einfach behaupten. Es schaut mir doch sehr "gesteuert" aus.
Name: Edmund BrommE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.isarbautenschutz.com
Wichtig ist der Kapillarwiderstand09.06.05
beim Porenübergang. Darauf kommts an und der ist eben zwischen Stein und Mörtel bzw. Klein- und Großporensystemen immer zu hoch.
Ansonsten kann man sich mit den echten Fotos auf meiner selbst gesteuerten Webseite von den lustigen Kapillarphänomenen selbst überzeugen. Ein Bild sagt ja mehr als 1000 Worte, und es sind mehr als zwei Bildlein drauf.
Davon abgesehen habe ich für diese Aussage viele Belegstellen und Labor-Praxisnachweise aus der Fachliteratur auf der Webseite angeführt, an denen ich diesmal ausnahmsweise nicht zweifle.
Wer mißt, mißt übrigens Mist (habe ich von einem Sachverständigen, die diesbezüglichen Einschränkungen sind mir übrigens klar, dazu brauche ich keine Belehrung).
Weiterführende Links:
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Name: Konrad Fischerhttp://www.konrad-fischer-info.de