"sorry"14.08.05
ich hab den Bernhard vergessen ... scheint auch irgendwie in´s selbe Horn zu blasen ... wobei man nüchtern betrachtet doch einfach mal als Bauherr die Augen öffnen sollte ??? ... die Ausführenden "hier" sind ich glaub fast "alle" gleicher Meinung ... dem stehen die Bauherren gegegenüber und manche zweifeln ... Frage an die Bauherren spinnen die Ausführenden "alle" oder dann doch irgendwas dran daß die fast alle gleiche Meinungen haben ??? ... so oder so ist das für mich persönliche eine sehr interesante Diskussion (!)
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Name: Josef ThalhammerE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.baumurks.de
kritik14.08.05
Hallo, Josef und alle ;-)
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Gut, Kritik für Eßers Seite muss es auch geben (können) und ist vielleicht auch berechtigt. Vielleicht sollen Eßers eine Seite zur Verfügung stellen, wo Experten UND Laien über einzlene Schritte äußern können bzw. weiter diskutieren können? z.B., Bruno hat hier im Thread schon einige interessante Infos bzgl. Preis abgegeben...
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Oder eine "Do & Don't" Liste erstellen?
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Oder eine Liste von "Warnsignale" erstellen....
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Ich finde aber immer noch, dass die Seite schon ein Wert hat.
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Ich persönlich denke, dass NICHT alle ausführende Handwerker spinnen, dass NICHT alle BTs Betrüger sind. Aber heutzutage glaube ich auch, dass mein BT vielleicht 1) nicht immer den "bessere Firmen" genommen hat und/oder 2) tatsächlich der Preis so gedruckt hat, dass Pfusch vorprogrammiert war. Und heutzutage bin ich SICHER, dass seine Planung mangelhaft war. Diese Tatsachen habe ich ursprünglich (als ich noch ahnungsloser war ;-)) weder vermutet noch erwartet, weil das Haus kein "Schnäppchen" war.
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Der BT selber hat sicherlich gut verdient.
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Gruß
Name: Frau Am-072-Har
@Eßers14.08.05
Hoffe Sie lesen noch mit. Ein paar Anmerkungen und Fragen zu Ihrer Seite:
- Ein angemessener Ton ("Möchtegernbesserwisser") hilft der Sache. Wenn Sie mit der Seite wirklich helfen wollen, dann geht das nur, wenn sie sachlich bleiben. Derzeit hat die Seite nur den Zweck, sich den Frust von der Seele zu schreiben
- Die geforderte Selbstkritik ist leider nur minimal sichtbar ("wir haben auf Bürgschaften verzichte") setzt aber auch "zu spät" an. Bessere Planung und Bauaufsicht sowie vernünftige Zahlungspläne liegen davor und machen sowas dann evtl unnötig
- Habe das erste Gutachten nur überflogen. Eindruck: Primär wird über Verschmutzungen und "noch nicht fertig" geredet. Wesentliche Punkte waren nur die fehlende Sperrschicht und was sonst? Es kommt nicht rüber, was das Haus zum Abbruchhaus (so klingt die Seite) gemacht hat. Sorry, aber das verkaufen sie schlecht.
- Die "Wir haben nicht zu billig gekauft" Rechnung kann ich auch nicht nachvollziehen. Die Erläuterung von BS klärt das schon auf. Auch das kommt nicht rüber, bzw. klingt nach misslungener Rechtfertigung...
- Wenn ich die heutigen Anschriften und die damaligen Anschriften vergleiche, komme ich zu dem Schluß, dass sie nicht in dem Haus wohnen. Warum? Dann wäre interessant, unter welchen Umständen (wer ist der Käufer, was hat der gemacht) losgeworden sind. Das (auch wenn's schmerzlich ist) gehört auch dazu.
Wenn sie tatsächlich helfen wollen, dann sollten sie die Seite gewaltig überarbeiten. So ist das ein Produkt einer Selbsthilfegruppe, das für Außenstehende wertlos ist.
Was aus dem Haus geworden ist, interessiert mich trotzdem...
Name: Christian Sigge
Wie bekomme ich ein gutes Haus14.08.05
ganz einfach, mit guter Planung, guter Überwachung und guten Handwerksfirmen.Das setzt aber vorraus, dass ich als Bauherr a)ne Menge Eigeninitiative mitbringe, d.h. mich soweit informiere, dass ich auf dem unteren Level mitreden kann, die oftmals getätigte Meinung, als Bauherr brauch ich nix wissen, hab ja Profis, ist falsch.
b)Profis bezahlen dafür, in meinem Sinne den Bau zu überwachen( habe schon sehr gute und faire Jungs gesehen, die vorher mit mir Details und Ausführungsqualität erörtert haben und nicht hinterher gejammert, wenns nicht passt)
c)Bauphysik und Statik als erste Priorität setzte
d)bei der Auswahl der Firma mir was dabei denke( also: wie lange gibts die denn, Mitarbeiterstruktur, Qualitätsanspruch, Vergleichsobjekte, Gesellschaftsform, Kapitaleinlage, Werkzeug und Fuhrpark)
e)und als letztes den Preis vergleichen
Ich vergebe keinen Auftrag über 25.000;- wo ich die Firma nicht so durchleuchtet habe.
Natürlich können immer noch Fehler passieren, aber keine gravierenden mehr.
Und Baubetreuer,die nicht für Mängel haften, sofort von der Baustelle jagen.
Das sind nur Wichtigtuer.
Wie immer, meine Meinung.
Gruss Christian
Name: Herr Chr-503-Sto
köstlich ..14.08.05
.. diese auflistung :-)
die realität (und besonders die virtuelle) ist:
wasch mir den pelz aber mach mich nicht nass.
naja, ein paar bauherren sind anders .. ein paar!
Name: Markus L. SollacherE-Mail-Adresse anzeigen
nein,14.08.05
Josef, nicht nur "irgendwie", sondern voll.
Die hier schreibenden Ausführenden werden täglich damit bestraft, das sie von vielen Auftragsvergaben ausgeschlossen werden.
Warum?
Weil sie es eventuell mit ihrem Job etwas genauer nehmen als andere?
Das ist im Leben wie hier im Forum. Da merkst du auch spätestens nach dem zweiten Beitrag vom Fragesteller, das der gar keine fachgerechte Lösung sucht, sondern nur darauf achtet, was kostet das und wie gehts schneller und bequemer.
Die höheren Qualitätsansprüche von Heute können nicht mehr mit "Opas" Arbeitsweisen erfüllt werden. Hier sind wir wieder bei dem Thema - haben se doch immer so gemacht. Hält heute noch.
Wir versuchen dem Rechnung zu tragen - und werden bestraft. Zum Glück sind nicht alle Bauherrn so. Das ermutigt mich auch auf meiner Schiene weiterzumachen.
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Der Verbraucher entscheidet, wo der Weg hingeht.
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Und da sind wir wieder bei dem Thema mit der größten Investition im Leben. Und der Blauäugigkeit. Aus diesem Grund kann ich den Vergleich mit der Butter nicht ganz nachvollziehen. Soll hier (Aldi) preiswert eingekauft werden oder nur billig. Will ich "Preiswert" bauen oder nur billig?
Wie kann ich preiswerte Butter mit qualitativer Handwerksleistung vergleichen?
Allenfalls noch preiswerte Butter mit preiswerten Baumaterialien. Und die gibt es in den Baumärkten. Über diese Qualität kann gestritten werden.
Gleichwertiges Material kaufen wir alle fast zu dem gleichen Preis ein. Nur der Einbau dieser Materialien, welcher ausschlaggebend für die Qualität des Gesamtproduktes ist, kann sehr unterschiedlich sein. Und dies wird von vielen Bauherrn nicht begriffen.
Wie sollten sie auch. Selbst die Qualität und Eigenschaften der verwendeten Materialien sind ihnen ja nicht bekannt. Da haben wir Fachleute ja schon manchmal Probleme und müssen uns erkundigen.
Preisunterschiede vom Einzelhandel zu großen Discauntermärkten kommen durch die georderten Abnahmemengen zustande. Bauvorhaben sind Einzelstücke, die durch handwerkliches Geschick zusammengefügt werden.
Diese Leute rennen dann zum Bauträger und bestellen ein Stück Haus und lassen diesen bauen. Bring mir mal ein Stück Butter mit, Hauptsache das Verfallsdatum ist erst Morgen.
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Wer so fahrlässig handelt, unterstützt geradezu die Baubetrüger und trägt zu immer mehr Pfusch am Bau bei. Seriöse Anbieter werden vom Markt gedrängt. Und gerade von diesen wird hier im Forum Mitleid und Verständnis für die "Opfer" verlangt, wo sie doch morgen schon wieder vom nächsten Opfer einen Tritt in den Allerwertesten bekommen?
Gruß
Name: Bernhard FitzE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.fitz-terrazzo.de
Zahlen14.08.05
Ich habe eben nochmal erstaunt nachgesehen und gerechnet:
Auftrag: 188.000 (Webseite)
nicht bezahlte Raten: 49.000 (wiederaufnahme.pdf v. 19.10.2004)
bezahlt somit: 139.000
Urteil: 133.000 zuzügl. 6,17% Zinsen ab 11.1.2005 = 5.000, somit 138.000, Klage wegen der offenen Raten abgewiesen (urteil.pdf v. 19.04.2005)
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Das Haus hat also gekostet: 139.000-138.000 = 1.000 Euro
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Jetzt noch Herrn Chr-503-Sto kommen lassen, der beseitigt in 1 Monat die Mängel. Ich würde sagen: nicht Pech gehabt sondern Glück gehabt. Resumee: Denken überflüssig, technischer Sachverstand überflüssig, auf den richtigen Anwalt und Richter kommt es an.
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Und nun ist es gut für mich.
Name: Bruno StubenrauchE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.archiFee.de