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Sick Building Syndrome 22.09.05 Hallo, von einer Kundin habe ich in einem Fall Anzeichen für ein "Sick Building Syndrome" erhalten. Es handelt sich dabei um ein Haus aus dem Jahre 1928, das relativ gering saniert worden ist. Die Kundin wohnt selbst dort so gut wie gar nicht mehr. Vor einigen Jahren sind die Fenster teilweise erneuert worden. Im Keller sind nahezu sämtliche Mauern erheblich durch Feuchtigkeit belastet. Hier wurde eine Sanierung begonnen. Die Eigentümerin erklärte, dass sie erhebliche Probleme hat, in diesem Haus überhaupt noch Luft zu bekommen. Bei den Ortsterminen sah sie im Gesicht auch überhaupt nicht gut aus. Es wurde eine kombinierte Temperatur-/Feuchtigkeitsmessung mit korrelierendem Nutzerverhalten durchgeführt. Ein Ergebnis ist insofern erzielt worden, als dass sich die Feuchtigkeit der Luft teilweise auf ca. 65% erhöhte. Dies ist aber im Zusammenhang mit der Aussenluftfeuchte gesehen als nicht weiter tragisch zu bewerten (tw. Regen, feucht-warm) Die Beschwerden begannen, als im Nachbarhaus neue Bewohner eingezogen sind. Zunächst machte die Kundin die Wäschetrockner der Nachbarn für die schlechte Luft aus. Sie begründete ihre Aussage damit, dass sie in 200m Entfernung vom Haus wieder gut Luft bekommt und alles in Ordnung ist. Vielleicht hat jemand eine Idee, was denn nun verantwortlich für die schlechte Luft sein könnte. Ich selbst habe bei dem Termin nahezu nichts bemerkt. Die Luft war so, wie man sie in älteren Häusern erwarten würde. Ein wenig abgestanden, aber nicht beunruhigend. Ich möchte auch ausdrücklich um ernst gemeinte Antworten bitten, so kurz sie denn auch sein mögen. Vielen Dank! Name: Alexander Schroer E-Mail-Adresse anzeigen http://www.schroer-bau.de
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