Ja, weiß ich!!!16.12.05
Also,
Maler war hier. Nun soll der Fensterbauer kommen. Hier ist es wirklich sehr feucht in der Wohnung und nach Aussage des Malers sollte ich nicht mal ausdünsten, also schwitzen. Tu ich eh nicht übermäßig bin eigentlich eine Frostbeule.
Wir schauen uns heute Abend eine andere Wohnung an und ich kann da nur hoffen. Es ist soweit, das bei meiner Tochter heute ein Abstrich im Rachen gemacht wurde, weil sie nur noch krank ist. Schnupfen, Husten, arg verschleimt etc. und sie hat in ihrem Zimmer Schimmel.
In dieser Wohnung gab es angeblich vor Einbau der neuen Fenster keinen Schimmel. Ich lüfte, ich lüfte viel allerdings ist es dann auch so das wir die Wohnung nicht warm bekommen. Im Flur habe ich im Schnitt 18 Grad, wer das als warm bezeichnen möchte bitte, ich nicht. Die restlichen Räume habe nicht mehr als 20 Grad, wenn ich großzügig bin 23, allerdings sind alle Heizungen bis Anschlag auf. Meine Vermieterin ist aber auch der Meinung für mich sparen zu müssen und schaltet die Heizung bei 3 Sonnenstrahlen aus und ansonsten steht sie im Keller auf mittel! Ich dachte zwar immer, das ich für meine Ersparnisse selbst verantwortlich bin, aber sie übernimmt das netterweise für mich.
Mein Sohn trägt hier über den Tag, eine Thermostrumpfhose, Jogginghose drüber und noch Thermosocken, plus Hausschuhe, weil es hier einfach kalt ist. Haben dazu noch Fliesen und Laminat, sie unten heizt nicht mit. Also, was soll ich da noch machen? Ausziehen!
Liebe Grüße
Claudia
Hallo Claudia wo sind den die Bilder dazu?16.12.05
Bis jetzt erkenne ich noch keine konkreten Aussagen zum Thema Lüften und Heizen!
Was heißt Stoßlüften?
Mehrmals am Tag usw....
Leider schreibt sehr oft einer vom anderen ab.
Dazu mein Beitrag:
Verbraucherinformation zum Thema "Richtiges Lüften"
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Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbildung auf der Innenseite von Außenwänden bewohnter Räume sind immer wieder Anlass für kontroverse Meinungen.
Häufig wirken beim Auftreten solcher Schäden verschiedene Ursachen zusammen.
Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden bewohnter Räume liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zugrunde: Warme Raumluft kühlt an käl-teren Wandoberflächen so weit ab, dass in der Raumluft enthaltener Dampf auf der Wand zu Wasser kondensiert was sowohl von Möbeln als auch den Wänden "aufgesaugt" wird. Diese Feuchtigkeit und "Nahrung" (z.B. Tapetenleim) sind die Grundlagen für die Entwicklung von Schimmel.
Es muss noch nicht einmal flüssiges Wasser vorliegen. Sogar schon eine relative Feuchtigkeit von > 60 % reicht aus.
Dazu kommt: Feuchte und nasse Baustoffe haben eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung als trockene.
Anhand der nachstehenden Tabelle kann man erkennen, dass mit zunehmendem Feuchtigkeitsgehalt die Wärmedämmung deutlich absinkt.
Tabelle: Veränderung der Wärmedämmung Mit Zunahme der Feuchte sinkt die Wärmedämmung erheblich!
Die innere Wandoberfläche darf deshalb nicht so weit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 50 bis 60 % im Zimmer zu 80 % relativer Feuchtigkeit oder sogar zu Schwitzwasserbildung kommt.
Dicht vor den Außenwänden aufgestellte Möbel, Vorhänge usw. erschweren oder verhindern eine ausreichende Erwärmung der verdeckten Bauteile. Es wird zwar eine ausreichende Luftumwälzung - aber nicht der Feuchtigkeitszutritt behindert.
Richtiges Lüften
Es gibt eine Menge von unklaren Ausdrücken und Erklärungen. Was bedeuten z. B. Ausdrücke wie "Stoßlüften", "Dauerlüften", "Feuchte- oder temperaturabhängiges Lüften", etc.?
Wichtig zu wissen ist, warme Luft kann wesentlich mehr Wasser aufnehmen als eine kalte.
Z.B. kann eine 20° C warme Luft maximal 17,3 Gramm Wasser enthalten, jedoch nur 4,5 Gramm bei 0° C. Aber 4,5 Gramm ergeben bei 20 Grad Wärme nur ca. 35 % relative Luftfeuchte.
So ist auch klar, warum wir im Winter in unseren Wohnräumen eine sehr trockene Luft haben können. Zwar soll die "verbrauchte" Luft erneuert werden, doch muss durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die relative Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden. Besonders bei modernen dichtschließenden Fens-tern erfordert das größere Aufmerksamkeit.
Richtig lüften heißt; die Luft auszutauschen und dies abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.
Oberstes Gebot: je kürzer lüften, um so besser, dafür noch mal wiederholen!
Eine Beschleunigung des Luftaustausches kann auch dadurch erreicht werden, indem wir für eine so-genannte Querlüftung sorgen. Dabei wird der Effekt ausgenutzt, dass beim Öffnen gegenüberliegender Fenster (oder Türen) die Luftströmung besonders hoch ist.
Achten Sie dabei auf Zugluft, damit keine Scheiben zu Bruch gehen!
Danach dauert es eine Zeit, bis sich die Luft wieder erwärmt hat und auch Feuchtigkeit aufnehmen kann. Dabei wird auch u.a. gespeicherte Feuchtigkeit von Oberflächen aufgenommen, d.h. die Oberflächen wirken als Puffer. Praktische Messungen haben ergeben, dass dies bis eine 1/2 Stunde dauert, d.h. das nächste Lüften, sollte auch davon abhängig gemacht werden.
Längeres Lüften, wie in der "Fachliteratur" oft zwischen 10 und 15 Minuten angegeben, bedeutet, dass die Gegenstände in den Zimmern und auch die Oberflächen der Wände mehr abkühlen. Dieses mehr bedeutet, dass mehr Energie durch Heizen wieder nachgeführt werden muss.
Wie lange lüften?
Der menschliche Körper ist ein sehr gutes "Messgerät". Es kann folgendes Experiment durchgeführt werden: In der Frühe reagieren wir noch sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. Stellen Sie sich
an die entlegenste Stelle - gegenüber dem zu öffnenden Fenster. Nun bittet man jemand, Fenster oder Türe ganz zu öffnen. Das Kippen der Fenster reicht nicht aus! Sobald man empfindet, dass die kalte Luft an einem vorbeistreicht, stoppt man die Zeit. Sie werden überrascht sein, denn es vergehen nur wenige Sekunden, meist handelt es sich um 5 -10 Sekunden. Diese Zeit hängt auch davon ab, wie stark der Wind weht und welche Öffnungen vorhanden sind. Je größer desto schneller. Ich gebe die Empfehlung, das fünf- bis zehnfache der Zeit zum Lüften anzusetzen, dann kann man davon ausgehen, dass der größte Teil der Luft ausgetauscht ist.
Leider wird oft verwechselt, dass nur ein kalter Raum "frisch" wäre.
Wo bleibt die Heizungsbaureform? Aufgrund all dieser Veränderungen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten ergeben haben, fragt man sich, wieso sich der Heizungsbau und die Heizgewohnheiten heute nicht auch wesentlich ver-ändert haben.
Früher waren es Brand- oder Kachelöfen, die für einen schnellen Luftwechsel sorgten. Dafür sorgte der gute Abzug durch das Kaminrohr. Alle Luft die durch den Kamin entweichte wurde durch un-dichte Fenster und Türen nachgesaugt.
Als diese durch Heizkörper mit Warmwasser abgelöst wurden, konnte ein Luftwechsel nur noch mittels Lüften erreicht werden! Früher wurde meist im Bereich der Außenwand eine Heizungsleitung unter Putz verlegt, die die Versorgung der Heizkörper gewährleistete. Dabei wurden großvolumige Rohre eingesetzt. Ihre Durchmesser betrugen in der Regel 1- 5/4 Zoll - ein recht großer Querschnitt also. Vielleicht war diese Stärke deswegen vonnöten, weil diese Heizungen ohne Pumpe funktionierten und nur auf Grund des Unterschiedes Warm- und Kaltwasser reagierten.
Fest steht jedoch, daß es heute aufgrund der Feinabstimmung mit entsprechenden Thermometern, Pumpen und dem dazugehörigen Heizsystem eine sehr gute Verteilung des Warmwassers möglich ist. Trotzdem gibt es noch immer viele Probleme.
Warum denken zum Beispiel nur wenige Planer- und Heizungsbauer darüber nach, daß man in Hobbyräumen im Keller eine andere Heizkörperanordnung braucht als im 2. oder 3. Obergeschoß? Oder in einem Altbau mit Holzdecken, die einen guten Wärmedurchlaß haben und somit die darüber- und darunterliegenden Wohnräume davon profitieren (natürlich nur wenn unten geheizt wird). Im Keller bzw. nicht unterkellerten Räumen muß die Heizungsanlage ebenfalls anders geplant wer-den.
In den meisten Keller - und Hobbyräumen wird lediglich ein Heizkörper installiert und dieser vorzugsweise unter dem Fenster (manchmal auch gegenüber). Es scheint, als ob man nie etwas anderes vorhatte, als den Raum ein wenig zu temperieren - quasi als Alibifunktion. Auf diese Weise kann er als Nutz- und Wohnfläche eingestuft werden und ist somit teurer zu vermarkten.
Problematisch wird es aber genau dann, wenn diese Räume tatsächlich bewohnt werden und erst recht, wenn die Keller als Wohnraumerweiterung (für die Kinder) weiter ausgebaut oder auch als Besucherzimmer herhalten müssen. Weitere Probleme tauchen auf, wenn gelegentlich gebadet, geduscht oder auch gekocht wird, so daß das übliche kalte Klima erwärmt und angefeuchtet wird.
Liegt es daran daß die Heizungsbauergilde eine nicht mehr zeitgemässe Norm hat?
Ist es ausreichend, daß die Bemessung der Raumtemperatur und der Heizkörperoberfläche wie in der Norm gefordert, aus folgenden Parametern ermittelt wird: Boden - und Wandfläche, Kubikme-ter Raum, Mauerwerkfläche außen und innen, Fenstergröße, Fugenanteile, fiktive Temperatur der angrenzenden Räume etc.?
Die Schäden in den Wohnungen beweisen, daß es eben nicht ausreicht.
Wie sollte eine Erwärmung unter einem Schrank oder einem Bett auf dem Kellerboden erreicht werden?
Eine Kontrolle ist einfach.
Nun kann man am Hygrometer ablesen, dass die relative Luftfeuchtigkeit in der Regel absinkt und nach einer bestimmten Zeiteinheit wiederum ansteigt. Dies deswegen weil die kalte Außenluft wenig Feuchtigkeit beinhaltet und im Raum die Temperatur relativ schnell wieder ansteigt. Dies geschieht durch Wärmeabgabe der Wände, Einbauteile und der gelagerten Gegenstände.
Deswegen sollte keinesfalls zu lange gelüftet werden, da sonst die Oberflächen und Gegenstände in der Wohnung unnötig abkühlen.
Dabei ist zu beachten: 1 Grad mehr, also statt 20 z.B. 21 Grad bedeutet ungefähr 6% mehr an Energiekosten!!!
Bitte bedenken Sie: All die Energie die unnötig zum Fenster hinausgelüftet wird, muss wieder nachgeheizt werden!
Und Energie kostet Geld - und wer wirft das schon gern sinnlos aus dem Fenster...
weitere Informationen und Lösungen sowie die dazugehörigen Skizzen auf meiner Homepage
Name: Edmund BrommE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.isarbautenschutz.com