Suchefunktion BAU.DE Forum Modernisierung / Sanierung / Bauschäden 3504-3: Schimmel macht mich fertig, Vermieterin macht nichts mehr!

Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

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  1. Tja, und genau das ist alles mein Problem. ... 16.12.05
    Tja,
    und genau das ist alles mein Problem. Mehr als 20 Grad ist teilweise nicht drin, bekomme es nicht wärmer. Einen Heizlüfter aufstellen, wenn schon alle Heizungen aufgedreht sind, seh ich nicht ein. Ich trockne meiner Vermieterin nicht die Wände.
    Der Maler sagte es ist eine kältebrücke und ich soll Lüften und heizen. Er meinte wirklich ich soll die Heizung beim Lüften anlassen, damit es nicht so auskühlt, weil das das eigentliche Problem hier in der Wohnung ist. Sie ist kalt! Daran kann ich aber nichts ändern.
    Nur mal so! Wenn ich bei meiner Oma bin, kann ich die Heizung gar nicht anfassen, ohne das es mir zu heiß wird. Hier stehe ich meistens mit dem H...... an der Heizung, damit ich mal wieder auftaue. :-)
    Ich tue Querlüften. Ich renne los, alle Fenster auf Heizungen aus und warte einen Moment, dann geh ich nach ca. 5 Minuten rum und mache alles wieder zu, Heizungen an. Prima und das mache ich ca. 6 Mal täglich. Zum Glück habe ich Erziehungsurlaub, wäre ich Berufstätig hätte ich in dieer Wohnung ein echtes Problem. Das kann es doch nicht sein, oder? Ich lebe ja dann nur noch fürs lüften und Schimmel entfernen. Habe den Schimmel mit Sagrotan Schimmelentferner entfernt, zumindest ist es nicht mehr sichtbar. Fragt sich nur wie lange.
    Grüße
    Claudia

  2. Da bleibt nur ausziehen 16.12.05
    Hallo,
    was wollen Sie da noch machen, wenn mit der Vermieterin nicht zur reden ist. Wenn die Vorlauftemperatur an der Heizung nicht höher gestellt wird, nüzt das mit dem Lüfetn und Heizen auch nicht viel. Wenn Sie eine neue Wohnung besichtigen, wissen Sie jetzt worauf zu achten ist. Als problematisch könnte man ja alle Häuser bezeichnen, die nur Mauerwerksstärken von 24-30cm (typerscherweise aus den 60er und 70er Jahren) haben und in denen neue Kunststofffenster eingebaut worden sind.
    Gruß
    Name: Lott Andreas  

  3. Ach wo, 16.12.05
    nur richtig lüften und heizen. Es ist eben ein Unterschied, ob ich Permanentlüftung durch ausreichende Fugendruchlässigkeit der Fenster habe, damit immer niedrige Raumluftfeuchte und damit geringere Heizenergie für gleiche Temperatur in Vergleich zur Feuchtluft. Mit dem Stoßlüften tritt automatisch ein enormer Wämreverlust auf, und obendrein kühlt meine Außenwand in Fensterumgebung noch weiter ab -> mehr Kondensat wird folglich dort einwandern. Und mit einer nutzlosen Dämmstofforgie lassen sich solche Probleme nie lösen.
    Die Linkinfo kann auch hier weiterhelfen. Man braucht sie freilich nicht zu lesen.
    Weiterführende Links:
      - http://www.konrad-fischer-info.de/7schim.htm
    Name: Konrad Fischer   http://www.konrad-fischer-info.de

  4. Leuten... 16.12.05
    die Ratschläge wie -obere Dichtung raus- erteilen, sollte man Redeverbot erteilen!!!!!
    Herr Fischer: Das ist eine Massnahme für die die Fragerin im Zweifel HAFTEN MUSS, WEIL ES EINE BAULICHE VERÄNDERUNG IST.
    Ausserdem könnte man Ihr nachsagen, dass der Schimmel genau dadurch entstanden ist.
    Himmiherrgottsakramentnochemal.
    Und ein sauberer Gutachter erstattet keine Mieter- oder Vermieter-freundlichen Gutachten, SONDERN STELLT TATSACHEN FEST UND WERTET DIESE.
    Jede weitere Meinung hierzu verkeneife ich mir, weil diese justitiabel wäre.
    MfG
    Name: Ralf Dühlmeyer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.duehlmeyer-architektur-planung.de

  5. Messungen 16.12.05
    Claudia, Sie schreiben immer wieder neue Fragen, reagieren aber nicht auf Ratschläge. Haben Sie schon Luftfeuchtigkeitsmessungen gemacht? Die anderen Kosten, die Sie schon haben, sind bestimmt höher als der Kauf eines Luftfeuchtigkeitsmessers (Hygrometer). Dann wissen wir, worüber geredet wird.
    ´
    Das die zu hohe relative Luftfeuchtigkeit die Ursache der Schimmelbildung ist, sprechen alle aus. Der Lösungsvorschlag Dichtlippen zu entfernen ist natürlich falsch. Ob Sie genügend Lüften, sollte durch die Messungen zu klären sein. Wenn Sie allerdings unzumutbar viel Lüften müssen, um die Luftfeuchtigkeit genügend niedrig zu halten, dann liegt ein Baumangel vor.
    ´
    Name: Jochen Ebel   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.Ing-Buero-Ebel.de/ing.htm

  6. Wenn ich nicht die vielfache Erfahrung hätte, 17.12.05
    daß das Entfernen der Gummilippe ganz simpel hilft, wäre hier keine Rede davon. Auch Prof. Dr. Dr. Gertis empfiehlt das immer wieder - schon gewußt?
    Und da die Gummilippe in aller Regel nur in einer Nut eingeclipst ist, ist es auch kein Problem, sie aufzuheben und wieder bei Bedarf einzubauen. Solche Angstmacherei bringt doch gar nix.
    Ihre Drohgebärden, Herr Kollege Dühlmeyer, werfen ein seltsames Licht auf Sie. Haben Sie ein psychisches Problem mit Simpelmaßnahmen, die ohne teure Expertise als DIY funktionieren?
    Name: Konrad Fischer   http://www.konrad-fischer-info.de

  7. warum, herr fischer,... 17.12.05
    Moin,
    .
    wehren Sie sich gegen das RICHTIG ausgeführte Stoßlüften? Ihre Argumentation, dann würden die Außenwände im Bereich der Fesnter zu sehr auskühlen, ist NICHT stichhaltig.
    Gerade eine Permanent"lüftung", die sich ja letztlich bei auf Kipp gestellten Fenstern ebenfalls ergibt, ist nicht gewollt und geeignet, die rel. LF im Gebäude zu mindern. Der Auskühleffekt im Bereich der Fenster würde gleichsam erheblich größer, also nicht von Nutzen.
    .
    Beim rd. 5 Minuten Querlüften wird nahezu das gesamte Luftvolumen einmal ausgetauscht. Sie selber wissen, dass in der kalten Jahreszeit die absolute LF außen wesentlich unter der im Gebäudeinneren liegt (normale Beheizung vorausgesetzt). Infolge des Druckunterschieds wird die in der Innenluft enthaltene Feuchtigkeit sehr schnell abgeführt. Luft mit geringerer absoluter LF wird nachgezogen. Mit der Erwärmung dieser Luft kann steigt die Aufnahmefähigkeit der Luft doch wieder an. Feuchtigkeit, die sich warum auch immer irgendwo angesammelt hat, hat ihrerseits das Bestreben sich dem geringeren Druck anzupassen, Bauteile würden abtrocknen.
    .
    Sie selber progpagieren, dass die Erhöhung der Innentemperatur an Bauteilen Schimmel vermeiden kann. Allerdings würden sie - wenn ich recht erinnere - Wandflächenheizungen verwenden.
    Wenn ich aber die Erhöhung der Temperatur dadurch in den Griff bekomme, dass der Wärmeabfluß nach außen verringert wird, was spricht dagegen?
    .
    Zuletzt noch eine bitte, wo schreibt Gertis, dass das Entfernen der Lippendichtung Abhilfe bei Schimmel bringt. Eine Linkangabe wäre hilfreich. Danke.
    .
    Grüße
    stefan ibold
    Weiterführende Links:
      - http://dachmurks.de
    Name: Stefan Ibold   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.planungsgruppe-dach.de

  8. Stoßlüftung kommt oft zu spät, 18.12.05
    dann ist das Kondensat schon in der Wand und der Raumluftaustausch kann die flüssige Kondensfeuchte aus betr. Kapillartrocknung obendrein dispersionsblockierten Baustoffporen nicht mehr heraustrocknen. Gleichzeitig ist erhebliche Abkühlung der fensternahen Bereiche die Folge. Das ganz im Unterschied nicht zur Kipplüftung, sondern zur auf den Wärmeverbrauch positiven Fugenlüftung. Dauerhaft trockenere Luft braucht weniger Heizenergie, das sollte doch bekannt sein. Und wenn ich weneiger energiegeladene Luft austausche, spart das ebenfalls gegenüber Stoßlüftung.
    Was die Gertisempfehlung betrifft, habe ich das von seinen Hörern auf Vorträgen. Am besten fragen Sie ihn mal selber. Wer weiß, vielleicht hat er auch da inzwischen seine Meinung gewechselt.
    Name: Konrad Fischer   http://www.konrad-fischer-info.de

  9. hab ich gemacht 18.12.05
    Moin,
    .
    so, Anfrage an Gertis ist raus. Ich bin gespannt, ob er oder ein Kollege antworten wird. Einen link zu dieser site hab ich beigefügt.
    .
    Nun hier wieder zur Sache.
    Sie schreiben, dass Stoßlüften zu spät sein kann, weil das Kondensat dann bereits in der Wand vorhanden wäre.
    Hmm, im Umkehrschluß heißt das für mich: hätte der Bewohner rechtzeitig Stoßgelüftet, wäre der Tauwasserausfall in der Wand verhindert worden.
    .
    Das ein Diffusionsverhinderer wie einAnstrich u. U. den Rückweg behindert, ist glaube ich unstreitig. Nur stellt sich hier wieder die Frage: wenn ich einen relativ hohen Sperrwert auf der Raumseite der Wand anordne, dann dringt/diffundiert doch auch erheblich weniger Feuchtigkeit in den Wand ein, oder? Insofern wäre es egal, wenn weniger zurück käme, weil ja geringere Mengen überhaupt erst eingedrungen wären. (Ich gebe zu, dass ist seeeehr vereinfacht dargestellt)
    .
    Wo ich keine Begründung bei Ihrer Aussage finde, ist die Behauptung, dass beim Stoßlüften der Fensterbereich, besser im fensternahmen Bereich, die Wandflächen erheblich abkühlen sollen. Wenn doch unterhalb der Fenster die Heizkörper angeordnet sind (ist ja sinnvoll, denn nur so wird man bei normalen Heizkörpern eine gleichmäßige Wärme im Raum erhalten können), dann werden doch gerade diese Bereiche anschließend recht schnell wieder erwärmt. Evtl. ausgefallenes Tauwasser trocknet so schnell wieder ab.
    .
    Wo wir ebenfalls unstreigig einig sind, ist der Umstand, dass trockenere Luft weniger Energie verbraucht, als feuchte, um aufgeheizt zu werden.
    Nu könnte (vielleicht sollte man sogar) darüber diskutieren, welches Volumen bei einer unkontrollierten Be- und Entlüftung über fehlende Lippendichtungen ausgetauscht wird und welches Volumen beim Stoßlüften. Das muß natürlich im Zusammenhang mit der Erforderniss nach dem Luftaustauschvolumen gesehen werden. D. h., wieviel Luft muß bei einem Raum von rd. 62 m³ Luftvolumen ausgetauscht werden, damit kein Schimmel entsteht?
    Kann soviel über eine 24Stunden unkontrollierte Dauerlüftung abgeführt werden, oder reicht es aus, zwei oder dreimal am Tag für einen Zeitraum X Stoßzulüften?
    .
    Grüße
    stefan ibold
    Name: Stefan Ibold   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.planungsgruppe-dach.de

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