Suchefunktion BAU.DE Forum Modernisierung / Sanierung / Bauschäden 3541-1: Schimmel: Oberfläche feucht, Mauerwerk trocken, dennoch Gebäudeschaden?

Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Willkommen bei den Fachleuten für trockene Mauern!
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  1. Herr Bromm 04.02.06
    Ein wenig Werbung und aus der Rolle fallen, sind 2erlei.
    .
    Und das darf, weil öffentlich geschehen, doch auch öffentlich diskutiert werden.
    .
    Ich finde es, schlicht und ergreifend, schamlos.
    .
    Und abschreckend. Oder?
    Name: Klaus Fuchs  

  2. akuter Auftragsmangel 05.02.06
    also, wenn der einzige Informationsgehalt von funkes postings darin besteht, einen Fachmann herbeizuraten, sollte er besser ne Werbeplattform bezahlen.
    Gruss Christian
    Name: Herr Chr-503-Sto  

  3. Danke für die Antworten. 08.02.06
    Wenn ich zu Ihrer Diskussion etwas dazu steuern darf, so möchte ich Ihnen dringend empfehlen, sich bei den örtlichen Gesundheitsämtern oder Verbraucherzentralen als Sachverständige für Schimmelpilzprobleme in Wohnräumen zu empfehlen. Diese Ämter werden im Schimmelpilzleitfaden vom Bundesumweltministerium als Anlaufstelle empfohlen. Hierüber bekamen wir auch die Adresse des von uns hinzugezogenen Sachverständigen (Baubiologe). Insgeamt wurden uns 3 Adressen im Umkreis von 40 km genannt, von denen aber keiner Bausachverständiger war.
    In seinem Bericht kam der Sachverständige jetzt zu dem Schluß, dass sowohl nutzungsbedingte als auch bauliche Mängel vorliegen. Dabei geht er davon aus, dass vielleicht die Farbbeschichtung Fehlstellen aufweist, so dass durch eventuelle Ritze die Feuchtigkeit von außen nach innen gelangen kann. Dies soll durch einen Maler - keinen Anstreicher - überprüft werden. Unseren Mietern hat er richtiges Heizen und Lüften sowie das Unterlassen von Wäschetrocknen in der Wohnung angeraten. Den Angaben unserer Mieterin zufolge, hat es hierbei etwas gehappert.
    Bauphysikalische Untersuchungen fanden vor 5 Jahren in der Wohnung statt. Dabei kam heraus, dass die damals eingebaute Innendämmung als problematisch zu bewerten ist, obwohl die Tauwasserberechnungen positiv ausfielen. Als Folge wurde sie bei der Sanierung entfernt und durch einen Gipskalkputz ersetzt.
    Dadurch hat sich zwar der U-Wert von etwas über 0,5 auf etwas über 0,8 verschlechtert, aber bezüglich des Tauwasseranfalls in der Wand trat rein rechnerisch eine Verbesserung ein.
    Da uns damals von Bausachverständigen gesagt wurde, dass wir durch diese Maßnahmen keinen Schimmelpilzbefall mehr befürchten müssen, sind wir jetzt doch sehr überrascht. Wir hoffen, dass die empfohlenen Maßnahmen ausreichen.
    Wenn nicht, werden wir wieder einen Bausachverständigen einschalten. Ich vermute, dann heißt es wieder dämmen - aber von außen, weil die Wandecke zu kalt ist!
    Mit freundlichen Grüßen
    Name: Britta  

  4. ..Bausachverständiger 09.02.06
    Ich glaube, das das Problem hier auch ein wenig bei ihren sachverständigen liegt, welcher hier als Baubiologe tätig ist. Baubiologe kann sich jeder bennen und damit Geld verdienen. Die Frage der fachlichen Kalkulation ist hier meist nur mit Qualifizierungen und Referenzen darzustellen. Beim zweiten Anlauf sind ja die Herren auf den richtigen Nenner gekommen.
    Man muss mit geeigneten Mittel nicht zerstörerisch den Putz zerstören. Es ist ausreichend hier mit einem Putzfeuchtigkeitsmesser das Gebiet abzustecken und dann eine Tiefenfeldmessung zu machen. Die hier beschriebene Problematik liegt aus bisheriger Sicht an folgende Umstände -Isolierung, falscher K-Wert der Fenster, Gipsputz und Farbanstrich- beeinflusst wird dieses durch falsches Lüften, trocknen der Wäsche in der Wohnung.
    Empfehlenswert wäre ein Schimmelpilztest. Man müsste hier die Werte innerhalb der Wohnung berücksichtigen und die äußeren Werte. Zudem ist die Schimmelpilzart zu bestimmen. Die Problematik ist die, wenn sie z.B. einen Lebensmitteldiscounter im Nahbereich haben, der seine Obstkisten hinten auf der Laderampe sammelt, so tritt im Aussenbereich meist ein überhöhter Pencilinum Anteil auf. Sie kennen diese Art aus dem Medikament Penicilin/ Antibiotikum. Dieser wohnt aufgrund der Aussenkonzentration dann bei Ihnen. Da gegen kann man etwas machen z.B. Kalkputze und die Lebensmittelkontrolle darüber informieren. Das war nur ein Beispiel, daher ist es wichtig von den über 300 Schimmelpilzarten erstmal zu wissen, um wen es sich handelt. Es gibt im Baumarkt Farben bzw. auch eine Art einer Flüssigen Rauhfaser, die schimmeln von selbst auf Gipsputzen meist nach einem Jahr. Ein weiteres Problem sind die sogenannten handelsüblichen SchimmelEX. Der Schimmel an der Wand ist unbedenklich, was gefährlich ist ist die Konzentration von Schimmelsporen in der Raumluft. Der Schimmel muss bekämpft werden, sowie die Sporen und mit der Ursachenforschung ist das Umfeld so zu gestalten, das in der Wohnung kein Wohnraum für in der Luft vorkommenden Schimmel geschaffen wird. Wenn einer sagt er hat Schimmel in der Wohnung, dann ist es Quatsch, weil Schimmel eine ganz natürliche Erscheinung ist. Die Konzentration innerhalb der Raumluft ist entscheidend. Wenn sie sich mehr solche Pappenheimer ins Haus holen, da kommen meist die blödesten Ideen, von Zwangslüftung(bohren eines Loches im fenster) usw.. Schauen sie sich die Referenzen und Qualifikationen vorher an und fragen, mit welchen Methoden dem Schimmel auf dem Leim gegangen wird. Wenn der Baubiologe erst mal ein Loch reingebohrt hat, dann war es kein geeigneter Feuchtigkeitsmesser. Normal haben diese einfachen Widerstandmesser vorne zwei Nadeln. Wenn ich die Nadel weiter hereindrücke, sehe ich schon ein anderes Ergebnis. Da muss man nicht erst bohren. Normal hat man zur Beruhigung etwas Alkohol dabei und wischt mal schnell die Stelle nach der Beweissicherung ab und schaut sich das dahinter an
    Name: Andreas Wendt   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.wenwood.de

  5. ??Normal hat man zur Beruhigung etwas Alkohol dabei ?? 09.02.06
    warum Beruhigung? Ist das denn sooooo gefährlich?
    .
    tschuldigung - musste sein ;-)
    Name: Mark Carden   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.sv-carden.de
 

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