Suchefunktion BAU.DE Forum Modernisierung / Sanierung / Bauschäden 4213-2: Maroden Holzfußboden durch Beton ersetzten und Probleme mit feuchter Wand

Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

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  1. Die DRYZONE-Methode ist völlig neu. 26.02.08
    Ich möchte doch noch mal auf die Kritik von Herrn Bromm auf meinen Beitrag eingehen, auch wenn seitdem einige Zeit vorbei gegangen ist.
    Ich wollte das Forum nicht mit der Wiederholung bereits häufig festgestellter Vorzüge dieser umwälzend neuen Methode der Abdichtung langweilen. Um vielleicht etwas Klarheit zu schaffen, folgendes:
    Ich habe geschrieben, dass DRYZONE als HORIZONTALSPERRE im Bruchsteinmauerwerk sehr wirksam ist, nicht als Mittel gegen Tauwasser, drückendes Wasser oder ähnliches. Ich denke, dass diejenigen, die den Link angewählt haben, such erkannt haben, um was es geht. Herr Bromm weiß das seit längerer Zeit sowieso.
    Was ist aufsteigende Feuchtigkeit überhaupt:
    "Kapillarität oder Kapillareffekt (lat. capillaris, das Haar betreffend) ist das Verhalten von Flüssigkeiten, das sie bei Kontakt mit Kapillaren, z.B. engen Röhren, Spalten oder Hohlräumen, in Feststoffen zeigen.
    Beispiel: Taucht man ein Glasröhrchen senkrecht in Wasser, steigt das Wasser in der engen Glasröhre ein Stück gegen die Gravitationskraft nach oben.
    Diese Effekte werden durch die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten selbst und der Grenzflächenspannung von Flüssigkeiten mit der festen Oberfläche (im Beispiel: des Glases) hervorgerufen." - aus Wikipedia
    Das heißt: je enger die Poren im Mauerwerk sind, dest höher kann das Wasser steigen. Nimmt man als Mittel gegen aufsteigende Feuchtigkeit nun porenverengende Materialien, so begünstigt man den Steigeffekt des Wassers im Mauerwerk.
    Das gleiche gilt für mit Druck injizierte Mittel, die gerade von der hochgelobten WTA mit Zertifikaten überhäuft werden. Hier wird in -häufig schon marodes Mauerwerk- mit hohem Druck niedrigviskoses Material wie Acrylharze hineingepresst (die übrigens Salz enthalten und deshalb im Stahlbetonbau nicht mehr eingesetzt werden dürfen). Bei der Verpressung gehen die Flüssigkeiten den Weg des geringsten Widerstands und füllen zunächt einmal die großen Poren. Dadurch können häufig die kleineren Poren nicht mehr erreicht werden und es kommt immer wieder vereinzelt zu nicht erfolgreichen Behandlungen mit dieser Methode.
    Bei der patentierten DRYZONE-Methode wird ein mit Wirkstoffen(Silane und Siloxane)hoch angereichertes Gel in waagerechte Löcher der Fuge ( oder in das Bruchsteinmauerwerk)eingebracht. Die Wirkstoffe verteilen sich durch das Wasser im Mauerwerk und durch Ausdampfen. Auf die Oberfläche der Poren (egal ob groß oder klein) legt sich ein feiner Belag, der die Spannung zwischen Porenoberfläche und dem Wasser aufhebt. Der Kontaktwinkel der Pore zum Wasser wird größer als 90°, und die resultierende Spannung verursacht einen leichten "Druck" nach unten, und verhindert so das Aufsteigen von Wasser. Das Dryzone System blockiert keine Poren.
    Die Saugfähigkeit des Mauerwerks bei Anwendung von DRYZONE ist völlig unwichtig.
    Auch der Versalzungsgrad spielt bei der Wirksamkeit des Systems keine Rolle. So haben wir gerade als Extremfall einen Porenbetonblock(dessen Abdichtung gegen aufsteigender Feuchtigkeit nach Ansicht aller Hersteller mit bisherigen Methoden nicht möglich war) komplett mit Nordseewasser getränkt, ihn austrocknen lassen, sodass nur das Salz im Stein verbleibt, ihn wieder in Nordseewasser gelegt- jetzt aber nur zwei Zentimeter hoch, das Salzwasser 1 Woche steigen lassen und dann mit DRYZONE behandelt- das Wasser steigt nicht mehr.
    Unverträglichkeiten von DRYZONE mit anderen Stoffen sind nicht bekannt, DRYZONE enthält weder Paraffine, Alkohole, Terpentin oder andere Lösungsmittel oder ähnliche schädliche Substanzen.
    Durch die 12 mm Bohrungen, die zudem vozugsweise in die Fuge waagerecht gehen,wird das Mauerwerk nur sehr minimal belastet, die Verarbeitung ist äußerst einfach, ein Nachverfüllen oder das Einhängen von Tropfbehältern nicht erforderlich.
    Das britische Institut BBA ist ein in ganz Europa anerkanntes Institut, das auch staatliche Richtlinien festsetzt und dessen Kompetenz von den Experten in Europa nicht bezweifelt wird. Es hat eine ähnliche Kompetenz in Großbritannien wie das Institut für Bautechnik in Deutschland. Gerade außereuropäische Hersteller lassen bei der BBA gern ihre europäischen Zulassungen und Prüfungen erstellen, weil dies Institut weltweit anerkannt ist. Die BBA hat DRYZONE geprüft und für sehr effektiv befunden.In dem gleichen Prüfbericht bescheinigt die BBA DRYZONE eine Mindestlebensdauer von mindestens 20 Jahren. Dies ist die am längsten zu bescheinigende Lebensdauer für derartige Produkte.
    Eine Prüfung durch den von bauchemischen Herstellern gestützten Verein WTA erachten wir daher für überflüssig.
    Herr Bromm, ich hoffe hiermit auch Ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden, auch wenn es sich natürlich nicht nur um neutrale Information (die gibt es auch gar nicht)handelt, sondern natürlich auch um Werbung für ein außergewöhnliches Produkt.
    Weiterführende Links:
      - http://www.dryzone.eu/de/
    Name: Jörg Wagener   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.wagener-bauartikel.com

  2. Ich habe nichts gegen Werbung. Macht doch sowieso jeder. 05.03.08
    Wobei es doch völlig gleich - ob für ein Produkt oder für sich als Person.
    .
    Zur aufsteigenden Feuchte habe ich jedoch ein anderes Verständnis.
    Es genügt nicht, hier jemanden den Vergleich mit einer Glasröhre vorzustellen und daraus die Saugfähigkeit zu untermauern.
    So einfach ist das nicht! Es gibt nämlich keine Glasröhren in den Baustoffen und somit "hinkt" dieser Vergleich.
    Wenn ich auch nichts gegen das von Ihnen angebotene Verfahren habe, so sollte doch erst geprüft werden - ob es Tauwasser oder aufsteigende Feuchte ist.
    Nicht jeder Stein ist saugfähig, auch wenn die Wasseraufnahme sehr "gut" ist.
    Name: Edmund Bromm   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.isarbautenschutz.com
 

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