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Kfw 60 oder Fußbodenheizung zzgl.3 fach-Verglasung 10.04.08
Hallo Zusammen,
ich plane gerade den Neubau eines Einfamilienhauses (164 m² Grundfläche) und stelle mir die Frage wie man hinsichtlich Energieeinsparung am Besten für die Zukunft bei beschränktem Budet gerüstet ist. Wir haben noch ca. 15.000 € zu verplanen und ich stellen mir die Frage, was besser ist, um Heizkosten zu sparen:
1. Möglichkeit für ca 12.000 €:
- Fußbodenheizung EG und DG, stärkere Dämmung der Außenwände (2*8 cm WLG 0,035 statt 2*5cm)
-3-fach Verglasung statt 2- fach
2. Möglichkeit für ca 15.000 €:
-Kfw 60 auf Basis von Brennwerttechnik
- bessere Dämmung als Standard
-Kontrollierte Belüftung mit WRG
-Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung
Was ist zu empfehlen. Fußbodenheizung ist eventuell besser wegen späteren Einsatz einer Wärmepumpe?
Vielen dank im Voraus
Name: Rouven
  1. Wie wär's mit Invest in QS? 11.04.08
    Hängt natürlich von Deinem Bausachverstand, Deiner Zeit für den Bau und Deiner grundsätzlichen Art der Baupartnerfindung ab.
    -
    Sorry for Abschweif.
    -
    Name: Herr JDB   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.super-billig-bau.de
  2. Wieso soll FBH mehr kosten? 11.04.08
    Wieso soll hier wieder mal vermittelt werden, dass FBH teurer ist als Heizkörper?
    Um Zukunftsicher zu sein, ist es sicher besser eine Flächenheizung zu haben....
    Bessere Dämmung ist immer gut, auch 3-fach Verglasung rechnet sich meist, eine KWL sollte allmählich Standard sein - Solaranlage nur wenn Geld "übrig" ist - vielleicht kann man ja Vorbereitungen dafür treffen.
    Plant ihr selbst oder spricht da auch ein Architekt ein Wörtchen mit?
    Es klingt alles ein bisschen unausgegoren und ohne WIRKLICHES Konzept....
    Es soll eine Maßanfertigung für den Bauherren sein - zu jedem passt etwas Anderes......
    Name: Frau Gab-1542-För
  3. Mehrkosten FBH 9000 € 11.04.08
    Die Fußbodenheizung verursacht insgesamt Mehrkosten in Höhe von 9000 € lt. Angebot!
  4. Am besten wäre natürlich beides, aber... 11.04.08
    ...dann reicht das Geld wohl nicht! Rouven: schon Förderungen von Bund, KfW, Ländern mal gegooglt? Vielleicht sieht dann Ihr Budget besser aus.
    Also von der Ferne ohne Baupläne lässt sich diese Frage wohl nur bedingt beantworten:
    1. Wärme bilanzierend betrachtet ist eine Verbesserung der Dämmung positiv. Wieviel kWh/m2a Sie einsparen, kann man ohne Baupläne und Kenntnis der Basis U-Werte so nicht sagen. Aber jedes eingesparte W/m2 braucht nicht "nachgeheizt" werden. Wenn allerdings - aufgrund ggf. ohnehin schon sehr guter U-Werte (Basisplanung) - die Verbesserung durch dickere Dämmung anteilig gering wäre, ist wiederum eine Investition in die Technik der zu empfehlende Weg.
    2. Abhängig vom "Dichtheitsgrad" Ihres Hauses ist unbedingt für eine Ausreichende Belüftung (hyg. Minimum, Feuchteaustrag/ Vermeidung Schimmel)zu sorgen. Da bietet sich die KWL an.
    3. lassen Sie sich doch mal ein Angebot machen, statt Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik (NUR) eine Wärmepumpe einzusetzen. WP funktioniert auch mit (zwar größeren) HK, FBH ist natürlich besser.
    4. Beim Vergleich der Investitionen (Amortisation) mit der Energiebilanz (Kosten) liegt die WP bestimmt vorn.
    5. Wäre hier eine (umfassende!) "Energieberatung" angezeigt. Was sagt denn Ihr Architekt?
    .
    Wie oben schon erwähnt: ohne Kenntnis der (gegenwärtigen) Energiebilanz, begründet auf die aktuelle Planung, muss man mit ernstgemeinten Hinweisen zur technischen Ausführung zurückhaltend sein, sorry.
    Name: Horst Berger   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.afa-berger.de
  5. Danke für die Antwort. Grundsätzlich plant ein Architekt ... 11.04.08
    Danke für die Antwort.
    Grundsätzlich plant ein Architekt bei uns mit. Der Inhaber des Bauunternehmens ist selber Architekt. Die Antwort seinerseits war auch : Vorteil der FBH ist die spätere Einbindungsmöglichkeit von z.B. Erdwärme bzw. Solar. Das klingt für mich gut, vor dem Hintergrund, dass die Gaspreise weiter ansteigen.
    Ich denke: Was nützt zur Zeit ein KFW -60 Haus ohne FBH, wenn Ergas immer teurer wird? Man ist ja darauf angewiesen. Erdwärme mit Konvektoren-Heizung macht ja wenig Sinn.
    Name: Rouven
  6. von 5 über 3 zu 2 .. 11.04.08
    ganz klar!
    die zahlen passen nicht.
    Name: Markus L. Sollacher   E-Mail-Adresse anzeigen
  7. 9000 € Aufpreis für FBH? - Verarschung...... 11.04.08
    DAS glaubt ihr doch wohl selber nicht, dass eine FBH SOOOOOOOOO viel mehr kosten soll.....
    Allenfalls bewegen sich die Mehrkosten beim Estrich.
    Bei meinem Bau hat die FBH genau 453.-€ mehr gekostet(Nov. 2006) - (in Worten: vierhundertdreiundfünfzig Euro) Haus ca. 70km entfernt von Stuttgart- weil der Estrich etwas anders beschaffen sein musste, ansonsten waren die Kosten EXAKT gleich.......
    Allerdings klingt dein Beitrag so, als ob du schon einen Vertrag unterschrieben hättest......
    Falls nicht: Alternative Angebote einholen und möglicherweise auch an ein Haus vom Architekten geplant und gebaut denken......
    Name: Frau Gab-1542-För
  8. Das klingt nach der üblichen Bauträger Abzocke. 16.04.08
    Erstmal ein gutes Angebot machen, dann bei "Extras" ordentlich abzocken. 9000EUR Aufpreis ist völliger Blödsinn.
    Sie sollten die Bauplanung anders angehen. Erstmal wissen was sie wollen (wenn sie es noch nicht wissen, warten sie und überlegen bis sie es wissen!) Dann damit losziehen und den Partner suchen, der ihnen das baut, ohne sich von jedem belabern zu lassen. Dann gibt es an der Stelle keine Diskusionen über FBH oder nicht. Wenn ich nochmal bauen würde, wäre das mit FBH und Lüftungsanlage+WRG, ohne WW-Solar.
    Name: Bernhard Kuner   E-Mail-Adresse anzeigen   http://home.arcor.de/bkuner
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