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bodenplatte doppelhaus 20.04.07
Guten Tag,
ich plane die Errichtung eines Doppelhauses. Beide Haushälften sollen separat funktionieren, bekommen also auch getrennte Ent- und Versorgungsleitungen.
Das Bauunternehmen will aber eine durchgehende Bodenplatte gießen. Ist das gut????
Wie aufwändig ist eine Fuge in der Bodenplatte?
Name: Markus  

  1. Durchgehende Bodenplatte 22.04.07
    Grundsätzlich ist dabei nichts falsch. Sie sollten aber darauf achten das auf jedenfall ein Mittelfundament gezogen wird.Später sollte zwischen den Wänden eine 2cm Steroporplatte bei Mauern gestellt werden.Ganz wichtig ist die Decke über EG darf nicht durchlaufen. Genausowenig der Dachstuhl.
    Name: Hilmar Siegel   E-Mail-Adresse anzeigen   http://hausbau-northeim.de

  2. Es ist erstmal... 22.04.07
    wichtig zu wissen ob es sich um eine Unterkellerte Objekt handelt oder nicht.
    @Hilmar Siegel
    Eine Mittelfundament ordnet nicht der Bauherr an sondern Rechnet der Statiker! Das mit der 2 cm Stryroporplatte können sie so aus dem bauch nicht Empfehlen! Es kommt auf dem aufbau der Wohnungstrennwände an, entweder MIN. 3 cm Trennfuge mit nach DIN 18165 zugelassene Mineralische Faserdämmplatte oder wen die einzelschalen eine Flächenbezogenes masse von >200kg/m² haben kann auch auf die dämmplatte verzichtet werden.
    Das mit der durchgehende bodenplatte hängt davon ab ob es sich um KG oder um EG handelt, den bei der durchgehender bodenplatte im EG kann passieren das die Mindestanforderungen nach DIN 4109 nicht erreicht werden!
    Es ist wirklich schade das hier jeder als Bauexperte auftretten kann und die fragen von Baulaien beantworten können.
    Mfg.
    Yilmaz
    Name: Yilmaz Ayy  

  3. "omeiomei (!)" 23.04.07
    Zitat:
    -------
    --->"2cm Steroporplatte ... Später sollte zwischen den Wänden eine 2cm Steroporplatte bei Mauern gestellt werden.<---"
    .
    und was iss mit Tee ??? ... sprich Brandschutz in der Trennfuge (!)
    ... Yilmaz irgendwie haben wir doch was falsches gelernt :-)
    .
    Name: Josef Thalhammer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.baumurks.de

  4. Steropor oder Faserplatte? 03.05.07
    Es ist erstaunlich das Sie behaupten das dies Murks ist, gleichzeitig machen Sie Werbung auf Ihrer Seite für Steine mit Stropurfüllung.
    Schon mal was von Steropur oder Neoporschalsteinen gehört? Damit werden auch Kettenhäuser Hochhäuser ect. gebaut. Es ist wirklich schade das Sie solche Kommentare abgeben.
    Name: Hilmar Siegel   E-Mail-Adresse anzeigen   http://hausbau-northeim.de

  5. "hmmm" 03.05.07
    -wenn erstaunt es daß ich schreibe das EPS für
    Haustrennwände Murks ist ... "Sie" ???
    .
    -wer glaubt daß im T9 EPS drin iss ... "Sie" ???
    .
    damit kann ich in beiden Fällen leben :-)
    .
    "NEIN" von Steropur hab ich noch nix gehört ...
    selbst Google bringt da "NUR" Rechtschreibfehler diverser
    Experten (!) ich schließ mich Yilmaz an:
    Zitat:
    -------
    ---->"Es ist wirklich schade das hier jeder als Bauexperte auftretten kann und die fragen von Baulaien beantworten können.<----"
    .
    ich mag Ihren Senf ned komentieren ... "aber" so einfach
    als geschrieben stehn lassen kann ich den auch ned (!)
    .
    Name: Josef Thalhammer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.baumurks.de

  6. Trennung von Doppelhaushälften 04.05.07
    Hallo Markus,
    wenn sie eine Doppelhaushälfte bauen, trennen Sie beide Hälften konsequent vom fundament bis zum Dach.
    Nur das ist sinnvoll. Die Gebäudetrennfuge, also der
    Fugenhohlraum der zweischaligen Haustrennwände mit
    durchgehender Trennfuge, muß mindestens 30 mm, besser 40 mm, betragen.
    Der Fugenhohlraum zwischen den Gebäuden muß mit dichtgestoßenen und vollflächig verlegten mineralischen Faserdämmplatten (kein Styropor! keine bituminierten Weichfaserplatten!) ausgefüllt werden.
    Besondere Sorgfalt bei der Ausführung und Überwachung durch Ihren Bauleiter muß gewährleistet sein.
    Dies besonders auch im Hinblick darauf, daß die Fuge zwischen 2 Gebäudeteilen Dehnungen und unterschiedliches Setzungsverhalten der Bauteile ermöglichen muß, so daß keine schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können.
    Die Nichterfüllung der Schallschutzanforderungen zwischen den
    Gebäuden, wäre später als ein gravierender Mangel zu betrachten.
    Deshalb hier nicht fragen, was das Bauunternehmen "will".
    Sie haben die Musik bestellt und bezahlen diese auch.
    Hier nicht nach den Kosten fragen, hier gibt es nichts einzusparen!!
    Sagen Sie Ihrem Planer und Statiker, dass Sie eine KONSEQUENTE TRENNUNG beider Gebäudehälften, von unten bis oben wollen! der Bauunternehmer muß dann entsprechend bauen und handeln.
    Viel Erfolg!
    Name: Johannes Rudolf   E-Mail-Adresse anzeigen  
 

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