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Sanierung Aussenhülle Altbau 19.08.06 Hallo zusammen Ich versuche einfach mal mein Problem zu schildern, eventuell kann jemand aus Erfahrung berichten: Altes Haus gekauft im Jahr 2000, damaliger Stand: - ungedämmtes und nicht beheiztes Dachgeschoss - 24'er Vollziegelaussenwände im 1.OG und DG - 36'er Vollziegelaussenwände im EG - teilunterkellert (ca. 1/4) der Grundfläche) - Grundfläche ca. 60m² -> Wfl. damals ca. 110m² - Ölheizkessel Wolf 15kw, Verbrauch ca. 3500l/a - Kunststofffenster Mitte 90'iger Jahre Mittlerweile habe ich´, immer wenn Geld da war, folgende Arbeiten ausgeführt: - Haus trockengelegt (ausgeschachtet, Parafin eingespritzt, Dickbeschichtung, Noppenbahn, Drainage) - im ganzen Haus 12cm Ytong vorgemauert (innen) - im EG Boden abgesenkt, Estrich-Fussbodenheizung verlegt (ca. 5-10cm Abstand) - im 1.OG alle Heizkörper ausgetauscht (alle Leitungen natürlich auch); Heizkörper, da nur 2 Meter Raumhöhe - Dachgeschoss ausgebaut (dadurch jetzt ca. 140m² WFL) - Dach gedämmt (160mm Zwischensparren, 50mm Vorsparren) - im DG Heizkörper installiert; auch hier nur 2 Meter Raumhöhe - Verbrauch im letzten Winter hatte ich 2250l/a So, jetzt bin ich innen fertig, jetzt soll es aussen weitergehen (Dach und Fassade sind auch schon 20 Jahre alt). Deshalb hatte ich mal den Energieberater da. Dieser empfiehlt mir folgendes: 100mm WDVS, das Dach nicht weiter dämmen (Zitat: "210mm reichen aus"), Solar aufs Dach (ca. 12m²), einen Öltank raus, stattdessen 1000L Puffer rein. Das Haus steht ganz günstig, volle Südausrichtung, 50°-Dach. Bringen soll das Ganze dann ca. 1000L Öleinsparung. Den alten Ölkessel wollte ich noch einige Jahre (bis er den Heldentod stirbt) stehen lassen und dann gegen etwas anderes austauschen lassen. Nachdem ich hier schon eine Weile mitlese, habe ich jetzt mal folgendes gemacht: Bauteilberechnung mit http://www.bauteilrechner.cc und das ganze dann in Casanova eingegeben. Als Ergebnis kam fast mein Ölverbrauch raus - ca. 2100 Liter mit meinem jetzigen Stand, die 150 Liter, die wir diesen Winter mehr als in Casanova verbraucht haben schiebe ich mal Gevatter Frost in die Schuhe. Danach habe ich mal mit den Vorschlägen vom Energieberater gerechnet. Das Ergebnis waren ca. 1500 Liter im Jahr, den Rest muss also die Solaranlage erwirtschaften. Als zweite Variante habe ich folgendes gemacht: Statt mit 100mm habe ich mit 200mm gerechnet und auf dem Dach habe ich noch mal 100mm Aufsparrendämmung aufgebracht. Das Ergebnis waren dann ca. 1100Liter im Jahr. Was könnte jetzt billiger in der Anschaffung werden (Ich weiss, das beste wäre Variante 2 und Solar, aber mein Geld wächst leider nicht auf Bäumen, ich muss dafür arbeiten gehen)? Solar und 100mm WDVS oder meine zweite Variante mit 200mm WDVS und zus. Dachdämmung aussen? Die zweite Variante hätte für mich zwei Vorteile: Heizung bleibt erst mal wie sie ist, also (vorerst) keine Kosten hierfür und kein neuer Dreck im Haus. Und zweitens hab ich keine Probleme mit Wärmebrücken, weil ich ja ums ganze Haus (auch ums Dach) die Dämmung rumwickle. Den Anschluss von altem Dachstuhl und WDVS stelle ich mir schon etwas problematisch vor. Also wer hat hier schon Erfahrungen bezl. Kosten oder Machbarkeit gesammelt? In ein paar Jahren werde ich dann mal was Neues zum Heizen brauchen, ich will aber erst mal noch abwarten, wo sich das alles hinentwickelt. Wärmepumpe würde mich interessieren, ich weiss aber vorher nicht, wie weit ich mit den Temperaturen herunterkomme (momentan 50° Vorlauftemp. und diesen Winter hatten wir hier im Erzgebirge schon mal -27°). Eventuell auch nur ein Pelletkaminofen, damit man auch noch was zum anschauen hat. Ich will also noch mindestens 2 Jahre die Ölheizung stehen lassen und das Ganze beobachten. Bitte haut mich nicht wegen dem langen Text und dem Wort "billiger" - wir haben drei Kinder und das vierte ist unterwegs. Da muss ich mich als Alleinverdiener ganz schön strecken... Danke für Eure Hilfe und für Eure Ideen. Name: Ich suche Hilfe
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