Installationsarbeiten Lüftung

  1. Ist Wohnungslüftung zwingend erforderlich?

    Neue Häuser sind in der Regel hoch gedämmt und winddicht. Ein natürlicher Luftwechsel ( wie früher bei der Einfach-verglasung und üblichen Undichtigkeiten ) findet nicht statt. Mit einer kontrollierten Wohnungslüftung sparen Sie Energie ( Wärmerückgewinnung ) und die entstehende Feuchte ( 4 Pers. = 10 L. Wasser / Tg. )wird mit der verbrauchten Luft abgesaugt. Schwarzschimmel - z. B. schwarze Fugen in der Dusche, o. ä. - kann sich nicht mehr bilden. Dieses ist sehr wichtig, da die Schwarzschimmelsporen, die an die Luft abgegeben werden, Krebs erregend sind. Dichtes Bauen hat kontrolliertes Lüften zur Folge.

  2. Leute mit Köpfchen lassen kontrollierte Lüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung für sich arbeiten!

    Heutige Häuser sind dank Wärmeschutzverordnung (WSVO) bestens wärmegeschützt und superdicht, so dass ein großer
    Teil der Bewohner weniger Kälte und hohe Heizkosten fürchten muß, aber eher mehr wegen mangelhafter Lüftung, unter hoher Feuchtigkeit, Kondensation und daraus folgendem krankheitsträchtigen Schimmelbefall, leidet. Weitere Folgen sind starkes Milben- und Mikrobenwachstum, schlechter Schlaf, Konzentrationsmängel, Depressionsneigung, Atemwegserkrankungen und Neigung zu Erkältungen. Die von der WSVO geforderten Luftwechselzahlen, sollten in eine entsprechende Lüftungsdisziplin einfließen. Leider wird zu über 80% zu wenig oder zu viel gelüftet. Wärmeverluste beim Lüften vermeidbar. Zu viel lüften diejenigen, die ihre Kippfenster in Dauerstellung offen haben. Während der Heizperiode geht so unheimlich viel Energie verloren. Aber auch die 1- oder 2-stündliche Stossbelüftung ist nicht unproblematisch: In einer 120 m² Wohnung gehen mehr als 2,8kWh Energie mit der warmen Raumluft (bei 0° Außentemperatur) durchs Fensterlüften jedesmal verloren. Trockene Frischluft muß wieder neu aufgeheizt werden, das ergibt ein echtes Wüstenklima für geraume Zeit bis die Bewohner wieder genügend Feuchtigkeit eingebracht haben. Aber dann ist schon wieder Zeit für die nächste Lüftung. Hi-Tech übernimmt das Lüften
    Das Comfort Ventilation System CVS nimmt Ihnen die Lüftungsdisziplin ab, es hat viele Arbeitsprogramme für alle Anwendungsfälle, arbeitet automatisch und völlig zugfrei mit einem selbst entwickelten Wärmeaustauscher, der einen sehr hohen Wir-kungsgrad hat. Das bedeutet zum Beispiel, dass bei minus 20° Außentemperatur, Frischluft mit schon 17° Wärme hereinkommt! Wenn Sie Ihre Raum-temperatur auf 21° eingestellt haben, werden Sie den Unterschied kaum wahrnehmen. Innovative Technik beseitigt regelmäßig und automatisch Kondensate aus dem Wärmetauscher und verhindert das Einfrieren, auch wenn es einmal sibirisch kalt wird. Luftaustausch und Feuchte gleichmässig, kein Schimmel mehr!
    Da der Luftaustausch kontinuierlich verläuft, wird ständig verbrauchte Luft und Feuchtigkeit durch frische trockene Luft ersetzt, so dass sich durch die Mischung ein sehr angenehmer und gesunderhaltender Feuchtewert einstellt, der aber das Milben-wachstum zurückdrängt. Kondensation und damit Schimmelbildung gibt es nicht mehr.

  3. Warum mit Wärmerückgewinnung lüften?


    Warum lüften mit WRG?
    Gute Luft ist wichtig, damit sich Menschen in überwiegend geschlossenen Räumen Wohlfühlen können. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und Behaglichkeit, dient aber auch der Vermeidung von Bauschäden aufgrund dichter Bauweise. Die Wärmeschutzverordnung (WSVO 95) begrenzte durch ihre Vorgaben den Jahresheizwärmebedarf für Wohnhäuser im Neubau. Hier wurde insbesondere auf eine dichte bauliche Hülle, dass heißt Dämmmaßnahmen Wert gelegt, um Wärmeverluste weitgehend zu vermeiden. Die neue Energieeinsparverordnung (EnEVA) führt Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung zusammen. Diese gesamtheitliche Betrachtung berücksichtigt die beiden wichtigsten Wege zur Senkung des Heizenergieverbrauchs: Die Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes und die Erhöhung anlagentechnischer Effizienz. Im Mittelpunkt steht der Primärenergieverbrauch für Beheizung/ Warmwasser der Wohngebäude und für erforderliche Heiz- und Anlagentechnik (u.a. Lüftungsanlagen) sowie die luftdichte Ausführung der Gebäudehülle. Niedrigenergiebauweise ist Baustandard und damit wird der zulässige Jahresheizwärmebedarf im Vergleich zur WSVO 95 noch einmal um ca. 30% unterschritten. Bedingt durch diese Entwicklung sind heutige Häuser im Neubau "warm angezogen". Die notwendigen Luftwechsel zur Erhaltung der Bausubstanz und zum Wohlbefinden der Bewohner müssen aber ebenso sichergestellt werden. Die freie Fensterlüftung, als einfachste Form der Frischluftzufuhr, birgt insbesondere in der Heizperiode enormes Wärmeverlustpotential. Lüftungswärmeverluste nehmen mittlerweile einen Anteil von über 50% an den Gesamtwärmeverlusten des Hauses ein. Kostbare Heizwärme und Energie einzusparen liegt in aller Interesse. Dies schont den Geldbeutel und unsere Umwelt. Deshalb ist eine Kontrollierte Wohnraumlüftung nicht nur sinnvoll, sondern Forderung unseres aktuellen und zukünftigen Baustandards. Die Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung bietet zusätzliche Nutzen. Wärme aus der Abluft wird gefiltert der kühleren Zuluft, z.B. über einen Kreuzstromwärmetauscher, übertragen. Dies mindert zum einen die Heizkosten der Wohnung bzw. des Wohngebäudes und erhöht gleichzeitig, durch permanenten Luftaustausch, den Wohnkomfort. Auswirkung der Energieeinsparverordnung auf die Kontrollierte Wohnraumlüftung
    Die Energieeinsparverordnung legt maximale Werte für den Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden fest. Dabei wird erstmalig als ganzheitliche Betrachtung der eingebauten Anlagentechnik (Heizung, Lüftung, Brauchwarmwassererzeugung) der gleiche Stellenwert zugebilligt wie dem baulichen Wärmeschutz (Isolierung, Fenster, Dichtigkeit des Gebäudes). Dies hat zur Folge, dass der Bauherr und der Architekt mehr Freiheiten in der Planung der Wohngebäude haben. Die hygienischen Vorteile einer kontrollierten Wohnungslüftung werden auch im Nachweisverfahren und im Energiebedarfsausweis als zusätzliche Qualität sichtbar. Ein Wohngebäude mit kontrollierter Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung hat hygienische Vorteile und im Energiebedarfsausweis eine günstigere Klasse. Will der Bewohner die hygienischen Vorteile einer kontrollierten Wohnungslüftung nutzen, dann können die notwendigen Maßnahmen für den baulichen Wärmeschutz oft einfacher und preiswerter ausgeführt werden. Bauherr und Architekt/ Planer können selbst entscheiden, welchen Weg sie zur Erfüllung der gesetzlichen Zielvorgaben gehen. Wärmeschutz
    Niedertemperaturtechnik
    Brennwerttechnik
    Wärmepumpentechnik
    Solartechnik
    Kontrollierte Lüftungstechnik
    Energieverteilung und -speicherung
    Die individuellen Wünsche hinsichtlich des gewünschten Komforts und der Ausstattung fließen in eine individuelle Planung ein. Wenn der Bauherr und der Architekt sich für die Vorteile einer kontrollierten Wohnungslüftung entscheiden, dann sollte in jedem Fall das Nachweisverfahren für die Energieeinsparverordnung mit detaillierten Produktkennwerten (DINA V 4701-10) geführt werden (siehe auch Registerpunkt 5 "Wichtige Planungshinweise (EnEV). Gerade bei hohem thermischen und hygienischen Komfort sind die Geräte oft deutlich besser als die Standardwerte der DIN V 4701-10. Die Hersteller dieser Lüftungsgeräte helfen gerne mit detaillierten Daten. Somit kann vermieden werden, dass unnötig in zusätzlichen baulichen Wärmeschutz investiert wird. Zur Energieeinsparung
    Vom gesamten Haushaltsenergiebedarf entfallen rund 79 % auf die Raumheizung. Oft mehr als die Hälfte davon wird durch falsches Nutzerverhalten beim Lüften und durch ungeeignete Lüftungseinrichtungen, also überwiegend zum Fenster hinausgelüftet. Durch eine bessere Temperaturregelung, durch Wärmedämmung und durch ein System zur Kontrollierten Wohnungslüftung lässt sich ein beträchtlicher Anteil Heizenergie einsparen. Je besser der Wärmeschutz wird, umso wichtiger wird die kontrollierte Wohnungslüftung, um Feuchte und Luftschadstoffe so energiesparend wie möglich abzuführen. Auch unter dem Aspekt CO2-Emissionen, die bekanntlich den Treibhauseffekt verstärken, ist eine Energieeinsparung sinnvoll. Der Energieverbrauch für die Raumheizung von Wohngebäuden macht ca. 25 % des Gesamtenergieverbrauchs in der Bundesrepublik Deutschland aus... Wussten Sie eigentlich, dass.....
    wir etwa 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen?
    der Mensch Tag für Tag 20.000 Liter Luft ein- und ausatmet und mindestens 30m³ Frischluft in der Stunde braucht, um sich wohl zu fühlen?
    in einem 4-Personen-Haushalt durch Kochen, Waschen, Blumen gießen und durch die Menschen selbst rund 10 Liter Wasser pro Tag in Form von Wasserdampf anfallen?
    Sie Ihre Wohnung regelmäßig lüften müssen, um diese Feuchtigkeit, aber auch Schadstoffe wie Formaldehyd, Tabakrauch und Ausdünstungen aus Baumaterialien, Einrichtungsgegenständen und Reinigungsmitteln wirkungsvoll abführen zu können?
    durch ein schräg gestelltes Kippfenster bei einem Spalt von nur 2 cm im Winter allerdings rund 0,15 EURO pro Stunde zum Fenster rausgelüftet werden ?
    dieser Wert bei einem Spalt von 12 cm auf 1,10 EURO ansteigt?
    es hervorragende technische Lösungen gibt, die auf energiesparende Weise für ein behagliches und hygienisch einwandfreies Raumklima sorgen?
    der Staat diese Lösungen finanziell fördert ?
    u.a. Quelle: Infoschrift des Fachinstitutes Gebäude-Klima e.V. "Luft als Lebensmittel "DM-Werte wurden in Euro umgerechnet