Planungsarbeiten

  1. Sammel-Checkliste

    Fertighaus - ist dafür ein Architekt nötig ?
    Eine Vielzahl der Bauherren wählen den vermeindlich einfachen Weg und erwerben ein Fertighaus. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich auch hier um einen Werkvertrag handelt, bei dem der Bauherr hinsichtlich der Kontrolle -> Termine -> Kosten (Sonderwünsche) und Qualität gefordert ist. Auch überfordert häufig die Schnittstelle Keller - Fertighaus - Anschlussarbeiten den (ungeübten) Bauherrn.

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  2. Einhaltung der Baustellenverordnung?

    Unterliegt Ihr Bauvorhaben den Bestimmungen der Baustellenverordnung?
    Wenn ja, müssen die Bestimmungen bereits in der Planungsphase des Bauvorhabens einfließen und umgesetzt werden.

    Name:

    • Lieselotte Tussing
  3. Baustellenkoordinator bestellt?

    Laut "Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (BaustellVA) von 10. Juni 1998" hat der Bauherr für jede Baustelle, bei der

    1. die voraussichtliche Dauer der Arbeiten mehr als 30 Arbeitstage beträgt und auf der mehr als 20 Beschäftigte gleichzeitig tätig werden, oder
    2. der Umfang der Arbeiten voraussichtlich 500 Personentage überschreitet bestimmte Maßnahmen zu unternehmen. Weitere Info auf Anfrage!
  4. Absturzsicherung, Anschlageeinrichtungen mit eingeplant?

    Das Dach schützt die Bausubstanz. Um die Funktion zu erhalten, muß ein Dach instand gehalten werden und begangen werden können. Dafür ist ein bestimmter Standard sicherheitstechnischer Einrichtungen festgeschrieben. Das Dach, Masten, Solar- und Klimaanlagen, Kameras, Glas- und Fassaden etc. muß regelmäsig kontrolliert und gewartet werden. Erforderliche Anschlageeinrichtungen, Absturzsicherung einplanen vor das Dach fertiggestellt wird. Technische Nachrüstungen sind, nur mit großem Aufwand zu verwirkligen, Kostenaufwendig und auch nicht immer in das architektonische Konzept zu integrieren.

    Name:

    • Stefan SahlÚn
  5. Koordinator f. Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen?

    lt. Baustellenverordnung muß, sobald an diner Baustelle Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber anwesend sind, ein "geeigneter Koordinator" beauftragt sein, die BaustellVA durchzusetzen. Das ist wohlgemerkt eine Pflicht des Bauherrn, nicht des Arbeitgebers. Diese Voraussetzung ist in der Regel schon bei einem Einfamilienhaus gegeben. Es sind auch die Vorschriften der BaustellV bezüglich Voranmeldung und SiGe-Plan zu beachten, was bei einem EFHA eher selten gilt.

  6. Moderne Architektur und Energieeinsparung, geringe Baukosten und Fördermittel, kann der Architekt helfen?

    Ab Februar 2002 tritt die neue Energieeinsparverordnung in Kraft,welche Auswirkungen hat das auf mein Bauvorhaben bzw. was ändert sich für mich?
    Bis 31.12.2006 müssen alle alten Heizungsanlage, die vor dem 1.10.1978 eingebaut wurden erneuert werden, für Umbaumaßnahmen gelten neue Anforderungen. Die ersten 2000 Passivhäuser sind bereits in Deutschland gebaut, was ist ein Passivhaus und wie lebt es sich darin?
    Kann ich trotz der vielen Technik noch günstig bauen und wie komme ich an Fördergelder?
    Falls der Berater Ihrers Kreditinstitutes keine "Lust" hat sich über staatliche Fördermittel mit Ihnen auseinander zu setzen und Ihnen stattdessen lieber einen "schönen" Kredit aufschwatzen will (wie kürzlich erst wieder bei einem Freund erlebt), lassen Sie Ihn links liegen und infomieren Sie sich bei der Investitionsbank, Ihrem örtlichen Architekten bzw.Energieberater, die können Ihnen weiterhelfen und informieren Sie über die aktuellsten, günstigsten Möglichkeiten zu bauen.
    Über kompetente Partner in Ihrer Nähe informiert auch die jeweils zuständige Architektenkammer.

  7. Gesundheitsbewußte Baustoffauswahl ?

    Immer wieder hören wir von Raumluftbelastungen durch Emission aus Baustoffen und Einrichtungsgegenständen; unabhängig von unserer ökologischen Verantwortung auch im Bezug auf Bauprodukteauswahl interessiert den Bauherren vor allem die Frage nach schadstoffminimierter, allergikerfreundlicher Bauweise; sicherlich reicht dabei aber die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen (Mindestanforderungen) seitens der Baustoffhersteller für den kritischen Kunden nicht aus. Wenden Sie sich daher an den Naturbaustoff Fachhandel - hier erhalten Sie neben einer professionellen technischen Beratung zwischenzeitlich auch umfangreiche Informationen über Gesundheitsverträglichkeit, natürlich aber auch über Produktlebenslinie (Ökobilanz) und Verarbeitungsmöglichkeiten moderner alternativer Baustoffe. Die Palette erstreckt sich von Lehmbaustoffen über Naturdämmstoffe wie Schafwolle und Hanf, schadstoffminimierte Holzwerkstoffe bis hin zu Wandfarben, Bodenbelägen, Regenwassernutzungsanlagen,u.v.a ........ Das Raab Karcher Naturbaustoffsortiment - abgestimmt mit anerkannten ökologischen Fachinstituten (eco Köln, natureplus....) bietet Ihnen eine umfassende Produktpalette; Voraussetzungen für die Aufnahme ins Sortiment:
    Gebrauchstauglichkeit (bauaufsichtl.Zulassung, Einhaltung von DINA Normen.....)
    Gesundheitliche Unbedenklichkeit (Emissionsprüfungen....)
    und ökologische Verträglichkeit.
    Über 120 Fachberater in ganz Deutschland sind bereits speziell für dieses Thema ausgebildet - bei besonderen Fachfragen steht aber das Produktmanagement Naturbaustoffe in Frankfurt, Hanauer Landstraße 150, 60314 unverbindlich zur Verfügung. Hier finden Sie aber auch Fachberatung im Falle von Schadstoffbelastungen und notwendigen Saniermaßnahmen.

  8. Baukostensenkung beginnt bei der Planung

    Die Baukosten werden zum großen Teil durch 4 Faktoren bestimmt :
    1) Die Menge der benötigten Baustoffe 2) Die Qualität der eingesetzten Materialien 3) Die erreichbaren Einkaufskonditionen 4) Effektives Kostenmanagement
    Zu 1) Je größer das geplante Haus, desto mehr Materialbedarf. Zu groß bauen heißt zu teuer bauen. Ein geschickt geplantes Haus mit innerer Göße statt großen äußeren Abmaßen, spart eine Menge ein. Zu 2) Hochwertiges Material kostet viel Geld. Bei der Kostenhöhe müssen aber die Beschaffung-, Verarbeitungs- und Unterhaltungskosten betrachtet werden. Das billigste Material muß also nicht das preiswerteste sein. Zu 3) Gute Einkaufskonditionen erreicht man aus einer Machtposition heraus. Macht im Einkauf zu haben, erfordert ein großes Einkaufsvolumen. Wie macht man das ? Tun Sie sich mit anderen Bauherren zusammen und bilden Sie Bauherrengemeinschaften. Zu 4) Baukostenplanung und Baukostenkontrolleist eigentlich unverzichtbar. Halten Sie den Daumen drauf, da es um Ihr Geld geht - um viel Geld !
    Diese Grundstrategien konsequent eingesetzt sind der Garant für erfolgreich durchgeführte Bauvorhaben. Bei uns erhalten Sie viele weitere Informationen und Checklisten.