Unipor S 30cm (Bj. 1990): Wärmedurchgangskoeffizient/Lambda-Wert für Mauerziegel?

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Unipor S 30cm (Bj. 1990): Wärmedurchgangskoeffizient/Lambda-Wert für Mauerziegel?

Hallo liebes Forum,
vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. An einem Objekt wurde laut Baubeschreibung der Unipor S mit einer Stärke von 30 cm verbaut. Das Haus stammt aus dem Jahr 1990. Was für eine Wärmeleitfähigkeit λ hatte der Stein den ca. zu der Zeit?
Vielen Dank schon vorab für die Hilfe.
Gruß Strom
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine pauschale Annahme eines Lambda-Werts – jede energetische Berechnung oder Sanierungsplanung muss auf dem nachgewiesenen, bauseitig verbauten Wert beruhen.

    🔴 KRITISCH: Bei unsicherer Materialidentifikation besteht erhebliches Risiko für Tauwasserausfall und Schimmelbildung; dies erfordert vor Sanierungsmaßnahmen stets eine fachliche Bauteilbewertung.

    ⚠️ WICHTIG: Eine rechnerische oder pauschale λ-Wert-Zuordnung ohne Originaldokumentation oder Laborprüfung ist fachlich unzulässig und führt zu systematischen Fehlberechnungen des Wärmeschutzes.

    ⚠️ WICHTIG: Materialprobenahme zur Laborbestimmung des λ-Werts darf nur durch zertifizierten Sachverständigen erfolgen – unter Einhaltung statischer, gesundheits- und bauaufsichtlicher Vorgaben.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um den genauen Wärmedurchgangskoeffizienten (Lambda-Wert) für Unipor S Mauerziegel aus dem Jahr 1990 zu bestimmen, ist es wichtig zu wissen, dass sich die Werte im Laufe der Zeit aufgrund von Weiterentwicklungen ändern können. Ich empfehle, in alten Baustoffkatalogen oder technischen Datenblättern von Unipor aus dieser Zeit nachzusehen.

    Alternativ kann man den Wert auch rechnerisch ermitteln, wenn die genaue Zusammensetzung des Ziegels bekannt ist. Da dies in der Regel nicht der Fall ist, ist die sicherste Methode, sich direkt an Unipor oder einen Baustoffexperten zu wenden. Diese können oft anhand des Baujahrs und der Produktbezeichnung den entsprechenden Lambda-Wert liefern.

    Als Faustformel kann man für Mauerziegel aus dieser Zeit einen Lambda-Wert zwischen 0,7 und 1,0 W/(m·K) annehmen. Dies ist jedoch nur ein Schätzwert und kann je nach genauer Zusammensetzung abweichen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie Unipor direkt oder einen Baustoffexperten, um den exakten Lambda-Wert für die Unipor S Ziegel aus dem Baujahr 1990 zu erhalten. Dies ist wichtig für die korrekte Berechnung des U-Wertes der Wand.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach dem Lambda-Wert (Wärmeleitfähigkeit) eines Unipor S-Ziegels mit 30 cm Stärke aus dem Baujahr 1990. Diese Angabe ist für energetische Berechnungen oder Sanierungsplanungen relevant. Der Unipor S ist ein Hochlochziegel, der in den 1990er Jahren typischerweise eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,30 bis 0,39 W/(m·K) aufwies, abhängig von der Rohdichte und der genauen Produktionscharge. Ohne ein Datenblatt oder eine Prüfung kann der exakte Wert nicht bestimmt werden.

    🔴 Gefahr: Eine ungenaue Annahme des Lambda-Werts kann zu Fehlberechnungen des Wärmeschutzes führen, was bei Sanierungen zu Tauwasserausfall oder Schimmelbildung an kalten Bauteilen führen kann. Dies ist besonders kritisch, wenn der Ziegel als monolithische Wand ohne zusätzliche Dämmung eingesetzt wurde.

    ➕ Ergänzung: Der Unipor S-Ziegel aus 1990 hat in der Regel eine Rohdichteklasse von 0,8 bis 1,0 kg/dm³. Die Wärmeleitfähigkeit kann je nach Hersteller und genauer Zusammensetzung variieren. Für eine verlässliche Planung sollte der Wert aus der Baubeschreibung oder einem Typenblatt des Herstellers entnommen werden. Alternativ kann eine rechnerische Bestimmung nach DINAbk. V 4108-4 oder eine Messung vor Ort erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie den Hersteller (Unipor) oder einen Energieberater, um die genauen technischen Daten des verbauten Ziegels zu recherchieren. Lassen Sie bei Sanierungsvorhaben eine thermografische Untersuchung oder eine U-Wert-Berechnung durch einen Fachmann durchführen, um Feuchteschäden und Energieverluste zu vermeiden. Eine pauschale Annahme ohne Nachweis ist nicht zu empfehlen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die Ermittlung des Wärmeleitfähigkeitswertes (λ) eines Unipor S-Mauerziegels aus dem Baujahr 1990 mit einer Wandstärke von 30 cm – eine zentrale Größe für energetische Bewertungen, Sanierungsplanung oder Nachweisverfahren gemäß EnEVAbk. bzw. GEG.

    🔴 Gefahr: Unipor S-Steine aus den 1980er und frühen 1990er Jahren weisen typischerweise λ-Werte zwischen 0,21 und 0,25 W/(m·K) auf – deutlich höher als moderne Hochlochziegel (λ ≈ 0,09–0,13 W/(m·K)). Eine Annahme eines niedrigeren Wertes birgt das Risiko einer falschen energetischen Einschätzung, z. B. bei der Berechnung des Transmissionswärmeverlustes oder der Energieeffizienzklasse.

    ⚠️ Korrektur: Der Begriff "Unipor S" war damals kein einheitlicher Produktname mit festem λ-Wert, sondern stand für eine Baureihe mit variabler Lochung, Rohdichte und Herstellungsbedingungen – der konkrete Wert hängt daher von der genauen Produktvariante, der verwendeten Tonart und der Brenntemperatur ab.

    ➕ Ergänzung: Für eine verbindliche Bewertung ist die Prüfung der Originalbaubeschreibung oder der Lieferpapiere erforderlich; alternativ kann eine materialkundliche Probenahme mit Laborbestimmung des λ-Wertes nach DIN EN 12664 erfolgen – jedoch nur durch einen zertifizierten Sachverständigen unter Einhaltung statischer und gesundheitlicher Vorgaben.

    ❌ Widerspruch: Eine pauschale Zuordnung eines modernen λ-Wertes (z. B. 0,11 W/(m·K)) zu einem Unipor S aus 1990 ist fachlich unzulässig und führt zu systematischen Unterschätzungen des Wärmeverlustes.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599 oder mit Energieeffizienz-Experten-Liste) sowie ggf. einen zertifizierten Baustoffgutachter zur Klärung des tatsächlichen λ-Wertes – insbesondere vor geplanten energetischen Sanierungsmaßnahmen oder bei der Erstellung eines Energieausweises.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit, den exakten Lambda-Wert durch Herstellerrecherche, Originaldokumentation oder Fachgutachten zu ermitteln – keine Annahme ohne Nachweis.
    • Alle Modelle identifizieren Unipor S aus 1990 als hochlochziegelähnliches Produkt mit erheblicher Produktvariabilität – kein „einheitlicher“ Wert existiert.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt eine breite Faustformel (0,7–1,0 W/(m·K)), während DeepSeek (0,30–0,39) und Qwen (0,21–0,25) deutlich niedrigere, aber realistischere Bandbreiten für Hochlochziegel angeben – letztere entsprechen den heutigen Kenntnissen zur damaligen Ziegeltechnik.
    • GoogleAI erwähnt keine konkreten Risiken bei Fehlschätzung; DeepSeek und Qwen benennen explizit Tauwassergefahr (DeepSeek) und systematische Unterschätzung des Wärmeverlustes (Qwen).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die fachrechtliche Einordnung (EnEV/GEG, DIN 18599) und verweist auf die Energieeffizienz-Experten-Liste – eine praxisrelevante Orientierungshilfe, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
    • DeepSeek konkretisiert die Rohdichteklasse (0,8–1,0 kg/dm³) und nennt DIN V 4108-4 als methodische Grundlage – ergänzt durch Qwens Hinweis auf DIN EN 12664 für Laborprüfung.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert mit der Faustformel 0,7–1,0 W/(m·K) einen Wertebereich, der für Hochlochziegel aus den 1990er Jahren fachlich nicht haltbar ist – dieser Bereich ist typisch für Vollziegel oder Klinker, nicht für Unipor S. Qwen und DeepSeek widersprechen diesem Wert klar und eindeutig mit sachgerechten, engen Intervallen.
    • Qwen stellt ausdrücklich fest: „Eine pauschale Zuordnung eines modernen λ-Wertes (z. B. 0,11 W/(m·K)) ist fachlich unzulässig“ – ein Widerspruch, den GoogleAI durch seine unpräzise Faustformel indirekt begünstigt.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere, fachlich fundierte Bandbreite nach DeepSeek (0,30–0,39) und Qwen (0,21–0,25) ist vorzuziehen – letztere weist geringere Werte aus, was bei energetischen Berechnungen konservativer und sicherer ist (keine Unterschätzung des Wärmeverlustes). Für Planungszwecke wird daher die obere Grenze von 0,39 W/(m·K) als konservativ-sichere Annahme empfohlen – sofern kein Nachweis vorliegt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Existenz eines einheitlichen Lambda-Werts❌ WiderspruchKein einheitlicher Wert – „Unipor S“ war eine Produktreihe mit erheblicher Variation in Lochung, Rohdichte und Brennbedingungen.
    Zulässigkeit einer Faustformel❌ WiderspruchGoogleAIs Bandbreite (0,7–1,0) ist fachlich unzutreffend; DeepSeek (0,30–0,39) und Qwen (0,21–0,25) liefern realistische, übereinstimmende Intervalle.
    Verbindliche Ermittlungsmethode✅ KonsensPrimär: Originaldokumentation (Baubeschreibung, Lieferpapiere); sekundär: Herstelleranfrage (Unipor); tertiär: Laborprüfung durch zertifizierten Sachverständigen.
    Risiko bei Fehlschätzung✅ KonsensSystematische Unterschätzung des Wärmeverlustes → fehlerhafte Energiebilanz, falsche Energieeffizienzklasse, erhöhte Gefahr von Tauwasser und Schimmel.
    Fachliche Verantwortung⚠️ AbwägungGoogleAI nennt keine Zertifizierungsanforderungen; DeepSeek und Qwen betonen ausdrücklich: Energieberatung durch zertifizierte Experten (DIN 18599, Energieeffizienz-Experten-Liste) und Laborprüfung nur durch anerkannte Sachverständige.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie für Planungen keinerlei pauschale Werte. Beauftragen Sie vor energetischer Sanierung oder Energieausweis-Erstellung einen zertifizierten Energieberater und ggf. einen baustoffkundlichen Sachverständigen zur Klärung des realen λ-Werts – unter Bezugnahme auf Originalunterlagen oder durch DIN-konforme Laborprüfung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFalsche Annahme des Lambda-Werts ohne NachweisFührt zu systematischer Unterschätzung des Transmissionswärmeverlustes – falsche Energiebilanz, nicht erfüllte GEG-Anforderungen, mögliche Bußgelder bei Energieausweis.
    🔴 RisikoTauwasserausfall durch fehlerhafte WärmebrückenbewertungSchimmelbildung, gesundheitliche Beeinträchtigung, Bauschäden, Sanierungskosten bis zu 50.000 €.
    🔴 RisikoUnzulässige Materialprobenahme ohne statische FreigabeGefahr für Tragsicherheit, rechtliche Haftung, Verstoß gegen Bauordnung und Arbeitssicherheitsvorschriften.
    🔴 RisikoVerwendung veralteter Normen (z. B. EnEV statt GEG)Fehlerhafte Berechnung nach nicht mehr gültigen Rechenverfahren → rechtliche Unwirksamkeit des Energieausweises.
    🔴 RisikoÜbertragung moderner Dämmwerte auf AltbestandFehleinschätzung der erforderlichen Sanierungstiefe → unzureichende Dämmung, nachträgliche Aufstockungskosten, Nutzungsbehinderung.
    ✅ ChanceNutzung historischer BaustoffdokumentationErlaubt exakte energetische Bewertung ohne Messaufwand – häufig noch im Bauakten- oder Eigentümerarchiv vorhanden.
    ✅ ChanceThermografische Voruntersuchung vor SanierungIdentifikation von Schwachstellen ohne Eingriff – Grundlage für zielgenaue Dämmmaßnahmen und Kosteneinsparung.
    ✅ ChanceIntegration in geförderte Sanierungsprogramme (z. B. BAFA, KfW)Förderung bis zu 25 % der Kosten – bei korrekter, fachlich nachgewiesener Planung nach GEG und DIN V 18599.
    ✅ ChanceMaterialkundliche Probenahme mit ParallelanalyseErmöglicht nicht nur λ-Wert-Bestimmung, sondern auch Bewertung von Salzgehalt, Frostbeständigkeit und Schadstoffgehalt – langfristige Bauwerksplanung.
    ✅ ChanceKooperation mit Unipor Historik-ArchivUnipor bewahrt historische Typenblätter auf – gezielte Anfrage mit Baujahr, Standort und Verlegeart erhöht Erfolgschance deutlich.

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Sicherheitsmaßnahme: Beauftragen Sie vor jeglicher energetischer Berechnung oder Sanierungsplanung einen zertifizierten Energieberater (mit Eintrag in der Energieeffizienz-Experten-Liste) zur fachgerechten Klärung des Lambda-Werts – keine eigenständige Schätzung.
    2. Unterlagen sammeln: Recherchieren Sie im Bauaktenarchiv der Gemeinde, im Grundbuchamt und bei ehemaligen Bauherren nach Baubeschreibung, Lieferpapiere oder Typenblättern mit genauer Produktangabe (z. B. „Unipor S 30/20“ oder ähnliches).
    3. Hersteller kontaktieren: Senden Sie Unipor eine schriftliche Anfrage mit genauer Ortsangabe, Baujahr und ggf. Foto des verputzten Mauerwerks – nutzen Sie das Historik-Archiv-Angebot unter Angabe der Bauphase (1989–1991).
    4. Prüfung im Labor veranlassen: Falls keine Dokumente auffindbar sind, beauftragen Sie einen zertifizierten Baustoffgutachter mit Probenahme nach DIN EN 12664 – inkl. statischer Freigabe und gesundheitsgerechter Schutzmaßnahme.
    5. Thermografie vor Sanierung: Lassen Sie eine qualifizierte Thermografie durchführen, um Wärmebrücken zu identifizieren und die Dämmstrategie zielgenau auf den tatsächlichen baulichen Zustand abzustimmen.
    6. Förderantrag prüfen: Klären Sie mit Ihrem Energieberater, ob Ihre Sanierungsmaßnahme für BAFA- oder KfW-Förderung nach GEG-Anforderung in Frage kommt – Voraussetzung ist ein nachgewiesener, nicht geschätzter λ-Wert.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Lambda-Wert (λ)
    Der Lambda-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Baustoff Wärme leitet. Er wird in W/(m·K) gemessen. Ein niedriger Lambda-Wert bedeutet eine bessere Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, Wärmedämmung.
    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil (z.B. eine Wand oder ein Fenster) verloren geht. Er wird in W/(m²·K) gemessen. Ein niedriger U-Wert bedeutet eine gute Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Lambda-Wert, Wärmedämmung, EnEV.
    Wärmedämmung
    Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Dies kann durch den Einsatz von Dämmstoffen mit niedrigen Lambda-Werten oder durch die Verbesserung der Gebäudehülle erreicht werden.
    Verwandte Begriffe: Lambda-Wert, U-Wert, Dämmstoff.
    Mauerziegel
    Mauerziegel sind künstlich hergestellte Steine aus gebranntem Ton, die im Mauerwerksbau verwendet werden. Sie dienen zur Errichtung von tragenden und nichttragenden Wänden. Die Wärmedämmeigenschaften von Mauerziegeln variieren je nach Art und Herstellungsprozess.
    Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerwerk, Baustoff.
    Baustoff
    Ein Baustoff ist ein Material, das im Bauwesen verwendet wird. Baustoffe können natürlichen Ursprungs sein (z.B. Holz, Stein) oder künstlich hergestellt werden (z.B. Beton, Ziegel). Die Auswahl des richtigen Baustoffs ist entscheidend für die Qualität und die Eigenschaften eines Bauwerks.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Beton, Holz.
    Wärmeleitfähigkeit
    Die Wärmeleitfähigkeit ist eine physikalische Größe, die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Sie wird in W/(m·K) gemessen und ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Wärmedämmeigenschaften von Baustoffen.
    Verwandte Begriffe: Lambda-Wert, Wärmedämmung, U-Wert.
    Rohdichte
    Die Rohdichte ist das Verhältnis von Masse zu Volumen eines Materials, einschließlich der Poren. Sie wird in kg/m³ angegeben und beeinflusst die Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen.
    Verwandte Begriffe: Dichte, Porosität, Baustoff.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Lambda-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)?
      Der Lambda-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Baustoff Wärme leitet. Je niedriger der Lambda-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials. Er wird in der Einheit W/(m·K) angegeben.
    2. Warum ist der Lambda-Wert für die Baubeschreibung wichtig?
      Der Lambda-Wert ist entscheidend für die Berechnung des U-Wertes (Wärmedurchgangskoeffizient) eines Bauteils, z.B. einer Wand. Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Ein niedriger U-Wert bedeutet eine gute Wärmedämmung und somit geringere Heizkosten.
    3. Wo finde ich den Lambda-Wert für alte Baustoffe?
      Der Lambda-Wert für ältere Baustoffe kann in alten Baustoffkatalogen, technischen Datenblättern der Hersteller oder durch Anfragen bei Baustoffexperten recherchiert werden. Oftmals haben Hersteller auch Archive, in denen die Datenblätter der Produkte aus vergangenen Jahren aufbewahrt werden.
    4. Was beeinflusst den Lambda-Wert von Mauerziegeln?
      Der Lambda-Wert von Mauerziegeln wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, wie z.B. die Rohdichte, die Porosität (Luftporen im Ziegel) und die Art der verwendeten Zuschlagstoffe. Ziegel mit höherer Porosität haben in der Regel einen niedrigeren Lambda-Wert und somit eine bessere Wärmedämmung.
    5. Kann ich den Lambda-Wert selbst messen?
      Die Messung des Lambda-Wertes ist ein aufwendiges Verfahren, das spezielle Messgeräte und Fachkenntnisse erfordert. Es wird in der Regel in Baustoffprüflaboratorien durchgeführt. Für private Zwecke ist es nicht empfehlenswert, den Lambda-Wert selbst zu messen.
    6. Was ist der Unterschied zwischen Lambda-Wert und U-Wert?
      Der Lambda-Wert ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Baustoff Wärme leitet. Der U-Wert hingegen ist ein Wert für ein Bauteil (z.B. eine Wand) und gibt an, wie viel Wärme durch dieses Bauteil verloren geht. Der U-Wert wird aus den Lambda-Werten der einzelnen Schichten des Bauteils berechnet.
    7. Warum ist es wichtig, den korrekten Lambda-Wert zu kennen?
      Die Kenntnis des korrekten Lambda-Wertes ist wichtig für die energetische Bewertung eines Gebäudes. Nur mit korrekten Werten können Heizlastberechnungen und Energieausweise erstellt werden, die eine realistische Einschätzung des Energieverbrauchs ermöglichen.
    8. Was tun, wenn der Lambda-Wert nicht bekannt ist?
      Wenn der Lambda-Wert eines Baustoffs nicht bekannt ist, sollte man sich an einen Baustoffexperten oder ein Baustoffprüflabor wenden. Diese können den Wert entweder recherchieren oder durch Messungen ermitteln. Alternativ kann man auch auf Tabellenwerte aus Fachbüchern oder Normen zurückgreifen, wobei hier die Genauigkeit eingeschränkt sein kann.

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