Baustoffe

Asbest in rohrummantelung?

Hilfe, ich verzweifele bald. Seit ich auf das aThema Asbest gestoßen bin, sehr ich unser schönes Häuschen nur noch mit Angst. Wir wohnen hier mit unseren zwei Kindern und ich befürchte, sie einer permanenten Beladtung ausgesetzt zu haben. Gerade habe ich diese Rohrummantelungen gesehen und bin total verunsichert. Zur Information: das Haus wurde 77/78 mit sehr viel Eigenleistung erbaut. Bei den Rohren handelt es sich um die Heizungsrohre für die Fußbodenheizung, der orange Kasten ist der Verteiler. Das graue Material sieht wie Schaumstoff aus und ist teilweise auch porös.

Der Verteiler befindet sich in einem Wandregalräumchen, das nur mit Schiebetüren verschlossrn ist und von den Kindern oft aufgesucht wird. Ich mache mir gerade große Sorgen und bis zur Klärung kann es ja dauern...

Vielen Dank!

Name:

  • Melanie
  1. Bild

    Bild vom Verteiler

    Anhang:

    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  2. Breites Feld für Spekulationen

    Eine solche Frage kann man ohne Analytik nicht beantworten! Wie soll das gehen?

  3. Phobie?

    Ja es ist zum verzweifeln...

  4. Phobie?

    Es geht bestimmt langsam in diese Richtung, wären meine Kinder nicht beteiligt, wäre es sicherlich auch was anderes. Auf jeden Fall kommt ein Gutachter und ich hoffe, dass wir dann aufatmen können..

    Name:

    • Melanie
  5. beruhigt?

    Hallo Elke oder Melanie, wie immer Sie auch real heißen mögen,

    sind Sie nun beruhigt? Bei den weißen Rohrummantelungen handelt es sich um Gips, der um den Mineralfaserdämmstoff gebracht wird. Dieser ist wiederum erforderlich, weil Mineralfaserdämmstoffe einen höheren Schmelzpunkt als Glasfaserdämmstoffe haben und diese Art der Ummantelung bei Warmwasserleitungen ausgeführt wurde. Die anderen Ummantelungen oberhalb des orangen Verteilers sind seeeehr wahrscheinlich Schaumgummi.

    Extrem gefährlich sind die sogenannten Weichasbeste, die Sie überwiegend als Brandschutzmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden vorgefunden haben werden. Selbst die Theatervorhänge waren aus Brandschutzgründen asbesthaltig. Die Panikmache bei gebundenen Asbesten ist m. E. unnötig. Asbestfasern kommen auch in der Natur ungebunden daher. Dabei stammen sie nicht (immer) von asbesthaltigen Wellplatten auf den Dächern.

    M. f. G.

    stefan ibold

  6. Hallo Herr Ibold, vielen Dank!!! Ja, ein bisschen ...

    ... Hallo Herr Ibold,

    vielen Dank!!!
    Ja, ein bisschen bin ich beruhigt, auf jeden Fall kommt morgen ein Gutachter, um mir hoffentlich die letzten Sorgen zu nehmen. Das Problem ist, dass man im Netz nur das Schlimmste liest und als Laie macht einem das furchtbar Angst, deswegen bin ich so froh, dass es Foren gibt, in denen man sich mit Experten austauschen kann!

    Ich werde auf jeden Fall auch noch berichten, was bei der Begutachtung rausgekommen ist, aber dank der Antworten hier, kann ich es halbwegs aushalten bis dahin ;).

    Nochmals vielen Dank und viele Grüße,

    Name:

    • Melanie

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