@ Albrecht Kinzkofer26.05.06
Widerspruch >;-))
Mittels Aussenwänden aus stark bewehrtem Stahlbeton läßt sich eine realtiv guter Käfig nach Herrn Farrad herstellen, Fenster in Alu-Rahmen mit Metall-bedampften Scheiben und ein Blechdach, alle Teile leitend verbinden, dann wird das schon.
UND DAS MIR JETZT KEINER AUF BUNKER-BAUTEN SCHIMPFT >;-)))
MfG
Name: Ralf DühlmeyerE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.duehlmeyer-architektur-planung.de
Einspruch abgelehnt26.05.06
Wir reden hier über Hochfrequenz.
DECT-Telefone, WLAN, Mikrowellenherd, Mobilfunk.
Das spielt sich alles im Bereich um 1 GHz und aufwärts ab.
Etwaige Abschirmgitter müssen entsprechend feinmaschig sein.
Betrachten Sie mal das Abschirmgitter vorne im Glas der Tür Ihres Mikrowellenherdes. So dicht müsste es schon sein.
Ein Gitter dieser Feimaschigkeit, ausgeführt in Baustahl wird - richtig - zur massiven Stahlplatte. ;-)
.
Sonst sind die o.g. Tips natürlich richtig.
Damit die Fenster auch HF-dicht sind und bleiben, müssen sie natürlich festverglast (d.h. nicht zu öffnen) sein. Das Lüften muß eine Lüftungsanlage übernehmen.
Wird eine gemütliche Behausung!
Name: Albrecht KinzkoferE-Mail-Adresse anzeigen
Das mit dem Anschauen...26.05.06
der Microwelle dauert ein bissel.
Wir haben nämlich keine!!!! Aus Gründen des Strahlungsschutzes im Falle von unbemerkt defekten Dichtungen!!!!
Nochmal zum Hausgemachten E-Smog.
Ich hab vor kurzem unser Schnurlos-ISDN-Telefon abends noch am Mann gehabt - und habs aus Faulheit auf den Nachttisch gelegt.
Morgens waren meine Frau und ich gerädert, als hätte jeder am abend ne Kiste Bier vernascht - dank DECT!!!!
Nie wieder ein Telefon am Nachttisch
MfG
Name: Ralf DühlmeyerE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.duehlmeyer-architektur-planung.de
OT26.05.06
>...als hätte jeder am abend ne Kiste Bier vernascht - dank DECT!!!!
.
Gleiche Wirkung, nur billiger! Ist doch klasse. :-P
Name: Albrecht KinzkoferE-Mail-Adresse anzeigen
Elektrosmog - Fenster26.05.06
Auch wir sind überzeugt, daß eine komplette Abschirmung eines Raumes kaum möglich ist, ohne maßgeblicher Einschränkung des Wohnkomforts ("Stichwort Bunker").
Bezüglich Reduktionen gibt es aber dennoch gute Erfahrungswerte mit den teilweise bereits benannten Materialien ( nicht zu vergessen: auch Lehmbaustoffe haben eine - nachgewiesene - sehr hohe natürliche Eigenschaft, absorbierend zu wirken).
Richtigerweise müssen bei einer umfassenden Abschirmung aber auch die Fenster berücksichtigt werden.
Hier gibt es ebenfalls bereits gute Erfahrungen mit praktikablen Lösungen (Geprüft an der Bundeswehr Universität München,
Prof. Pauli, Dr. Moldan am 11.02.2002).
Ein Beispiel: siehe Link 1
Eine hundertprozentige Abschirmung wird im konventionellen Hausbau (finanzierbar) nie erreicht werden können.
Einen sehr sachlichen Ratgeber bietet der Bundesverband "Die Verbraucherinitiative e.V." (siehe link 2).
Auch hier steht bereits in der Einleitung:
Abschirmen - aber wie?
"Maßnahmen zur Reduzierung der Immissionen durch Rundfunksender und Mobilfunkanlagen sollten erst nach entsprechender Beratung durch Fachleute erfolgen."
Im Klartext: ein solches Forum kann verschiedene Möglichkeiten aufzeigen und vor absolut untauglichen Methoden warnen - aber nicht eine Professioenlle Beratung vor Ort ersetzen.
Weiterführende Links:
- http://www.schreinerei-ziegelmeier.de/ziegelmeier-fenster.html
- http://www.forum-elektrosmog.de/forumelektrosmog.php/aid/125/cat/46/
Name: Josef SpritzendorferE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.spritzendorfer.de
Massive Holzwände wären noch28.05.06
eine Möglichkeit. Auch diese wurden von der Bundeswehruniversität München untersucht. Da gabs auch mal ne Broschüre drüber.
Nur dass muss dann wirklich MASSIV-Holz sein. Also so ca. 30cm Massivholz. Dann ergibt sich ein Abschirmeffekt aber nicht auf 100%, aber deutlich als wenn nicht.
Aber auch hier, 30cm oder mehr Massivholzwand kostet.
Schauen Sie mal auf http://www.thoma.at. Die haben so was. Hier sogar mit F120 oder mehr. Das ist gut. Aber auch teuer. Und aufs Thema "Mondholz" muss jeder sich selber Gedanken machen.
Name: kho
Elektrosmog?31.05.06
Was, um alles in der Welt, ist das? Und nun bitte keine Links auf einschlägige Seiten aus dem Eso-Pfeng-Hui-Wünschelruten-Kosmos.
U.
Name: Herr Ud-1262-Lan
Natürlich Lehm..17.07.06
Puh ich hab schon gedacht es kommt gar nicht bis zur 5. Antwort ;-)
Klar, -der Lehmputz. Ein Lehmputzsystem mit min. 3 besser 5 cm Dicke und sie erhalten nicht nur ein Mittel gegen den Elektrosmog sondern Ihr Kind lebt auch noch in einem gesunden Raum - wenn die Arbeiten richtig ausgeführt sind!
Hierzu gibt es ausreichend Informationsmaterial im Netz sowie im Buchhandel. Man kann die Arbeiten auch gut in Eigenleistung erbringen, aus meiner Sicht wäre es jedoch ratsam mind. einen dabei zu haben der weiß wovon er spricht und wies getan wird ;-)
Name: Gerhard HolzmannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.gerhard-holzmann.com
Erfahrungen aus abgeschirmten Haus30.12.06
Hallo zusammen,
eher Zufall, dass ich auf diesen Thread stosse. Elektrosmog ist ja immer ein super kontroverses Thema, ein wenig Sachlichkeit kann nicht schaden. Hier meine 5 Cents zum Thema:
@Herrn Kinzkofer: Auch wenn wir ja bei der Heizform Pellets übereinstimmen, sieht's beim Thema Elektrosmog wohl etwas anders aus :-)
Ich hatte mal Bauabsichten neben einem Mobilfunksender und mich daher etwas tiefer mit der Materie beschäftigt. Nach meiner Sicht der Dinge ist auch bei "normalen" Strahlungsleistungen, wie sie in unmittelbarer Nähe von Sendern auftreten, eine Gefährdung nicht auszuschliessen. Eine ganz gute Zusammenschau über die verschiedenen Effekte hat hier eine Studie des Ecolog Instituts geleistet. Ich denke auch ohne Esoterik ist klar, dass Hochfrequenz ab einer gewissen Dosis schadet: Die vielen Radartechniker, die durch Unfälle (d.h. Arbeiten an strahlenden Antennen) an Leukämie erkranken, sind bekannt (nicht zuletzt wegen der Prozesse gegen die Bundeswehr). Die Frage ist einzig, ab welcher Dosis, Dauer der Exposition und in welchem Frequenzbereich die Strahlung nur noch zu vernachlässigbaren Effekten im Gewebe führt. Es gibt starke Hinweise, dass durch Resonanzeffekte auch bei normalen Leistungen DNA Moleküle in Torsionsschwingungen versetzt werden und so brechen können. Jeder DNA Defekt hat natürlich ein Potential zu entarten. Hier gäbe es noch mehr aufzuführen, aber die Frage war ja nicht nach den Effekten sondern nach Abschirmung.
Ich hatte auf jeden Fall bei meinem Bau beschlossen, eine weitgehende Abschirmung zu erreichen. Ein ganzer alter Thread auf dem Forum beschreibt das Wie, bitte lesen unter http://www.bau.de/forum/bio/111.htm
Die im Beitrag angesprochene Abschirmung der Firma ISPO gibt es immer noch soweit ich weiss. Allerdings ist ISPO von STO aufgekauft worden, also muss man sich an STO wenden. Nachdem das Haus nun schon ein paar Jahre steht, kann ich zumindest qualitativ sagen, wie sich ein Handy verhält, dass in's Haus genommen wird. Vor dem Haus hat man auf den meisten Handys vollen Empfang, manchmal zeigt der Antennenbalken ein Segement weniger an. Im Haus ist bei 50% der Handys kein Empfang mehr. Klingelt es dennoch, so bricht das Gespräch oft zusammen. Ich schätze ganz grob, dass 90% der Hochfrequenz draussen bleiben. Mehrkosten für die Abschirmung am Haus nahe Null.
Zu den Beiträgen bisher: Herr Osterfeld hat recht - meist ist das DECT Telefon der stärkste Strahler. Deswegen habe ich derzeit nur die alten CT1+ Telefone. Die strahlen im Ruhezustand nicht und sind richtig scheisse im Klang und Komfort. Jetzt gibt's aber von Swissvoice ein paar vernünftige ISDN DECT Telefone, die im Ruhezustand quasi nicht mehr strahlen. Davon habe ich mir zwei gekauft, liegen noch neben mir, da ich bislang noch keine ISDN Kabel überall habe.
Zu WLAN: Klar ist das cool. Aber ich brauche es nicht immer. Alle Arbeitsplätze am Haus sind verkabelt. Und es stehen hier fünf Rechner. Wenn ich WLAN brauche, meinentwegen auf dem Sofa oder im Garten (da braucht man es ja eher selten, da man Display sowieso nicht erkennt), dann schalte ich es an. Das geht bei einer Fritz!Box ganz komfortabel - entweder über ein Telefon in der Nähe oder über einen verkabelten Rechner, der gerade läuft. Wenn ich verschlafe es aus zu machen, macht es die Box von selbst. Ich plädiere also auch nicht dafür das Kind mit dem Bade auszuschütten: Die Dosis macht das Gift.
Zur Erdung: Die habe ich auch machen lassen. Aber für DECT etc. ist sie nicht entscheidend. Diese Wellen sind im Zentimeterbereich: D.h. wenn man ein relativ engmaschiges Netz hat wie das ISPO Gewebe dann schliesst das die Wellen kurz. Das gleiche passiert bei den Fenstern: Die fast unsichtbare Wärmeschutzschicht (= Metallbedampfung) wirkt für die Hochfrequenzstrahlung als Kurzschluss. Erdung ist hier egal.
Zu Lehm und Holz: Das ist für die Abschirmung ein ziemlicher Quatsch. Wer es quantifizieren will, der soll sich die Studie vom Pauli, Moldan et. al von der Bundeswehr Uni zulegen. Was gut schirmt, ist aus Metall. Alles andere ist zu vernachlässigen.