Terrassenaufschüttung an Hauswand: Risiken, Schutzmaßnahmen & Alternativen zur Abdichtung?
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wir haben vor etwa 12 Monaten unser Fertighaus ohne Keller errichten lassen. Da wir einen großen Höhenunterschied zur Straße hatten und diesen ausgleichen mussten ist nun die Terressa höher wie der Garten. Das Ganze Haus steht somit auf einem riesigen "Drainagering" aus verdichtetem Schotter. Dies bedeutet das die Terrasse auf circa 1,15 Meter Schotter steht bis zum Erdreich sprich Garten. Nun wurde der Schotter jedoch bei der Terrasse so hoch angefüllt das er kurz unter der Hauskannte aufhört. Der Sockel wurde zsusätzlich Gedämmt und verputzt. Nun meine Frage. Ist es OK das der Schotter so hoch angelegt wurde (Ist Südseite nicht Wetterseite) und welche Möglichkeiten bestehen überhaupt zum Pflastern? Oder ist die hohe Anfüllung schädlich für das Haus wie es jetzt angelegt ist und müssen wir einen Teil abtragen? Der untere Bereich vom Sockel haben wir mit einer speziellen Wasserabweisenden Schicht gestrichen, haben generell aber wenig Probleme mit Spritzwasser da nicht Wetterseite.
Vielen Dank
Kevin
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Unbedingt einen Mindestabstand von 30 cm zwischen Terrassenoberkante und Unterkante der Hausfassade (Sockel) einhalten – aktueller Zustand massiv unterschritten.
🔴 KRITISCH: Vertikale Abdichtung der Hauswand im Aufschüttungsbereich muss nach DINAbk. 18533 fachgerecht ausgeführt sein – einfache Farbanstriche oder wasserabweisende Beschichtungen reichen nicht aus.
🔴 KRITISCH: Funktionierende Drainage mit Filtervlies, durchlässigem Schotter (nicht verdichtet!) und gezieltem Anschluss an ein Ablaufsystem ist zwingend erforderlich – verdichteter Schotter speichert Wasser und begünstigt Frost- und Salzschäden.
⚠️ WICHTIG: Oberfläche der Terrasse muss mindestens 2 % Gefälle vom Haus weg aufweisen, um Niederschlagswasser sicher abzuleiten.
⚠️ WICHTIG: Freiluftzone um den Sockelbereich muss gewährleistet sein – kein dauerhafter Erd- oder Schotterkontakt unmittelbar unter der Hauskante.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie eine Terrasse an Ihr Fertighaus anschütten mussten, um den Höhenunterschied auszugleichen. Dabei ist die Terrasse nun höher als der Garten und reicht fast bis zur Unterkante des Hauses (Sockelhöhe). Das birgt einige Risiken, die ich im Folgenden erläutere:
🔴 Gefahr: Eine Aufschüttung bis an die Hauswand, besonders an der Wetterseite, kann zu Feuchtigkeitsproblemen führen. Spritzwasser kann die Fassade beschädigen und in die Bausubstanz eindringen.
Ich empfehle folgende Maßnahmen:
- Abstand halten: Ideal wäre ein Abstand von mindestens 30 cm zwischen Oberkante Terrasse und Unterkante der Fassade.
- Drainage: Eine gute Drainage ist essenziell, um Wasser abzuleiten.
- Abdichtung: Die Hauswand sollte im Bereich der Aufschüttung fachgerecht abgedichtet sein.
- Materialwahl: Verwenden Sie wasserdurchlässige Materialien für die Terrasse, um Staunässe zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Unzureichende Abdichtung kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation von einem Bausachverständigen begutachten, um die notwendigen Maßnahmen zur Abdichtung und Drainage festzulegen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Terrassenaufschüttung aus verdichtetem Schotter, die bis knapp unter die Hauskante reicht. Dies ist eine typische Konstellation bei Fertighäusern ohne Keller, um Höhenunterschiede auszugleichen. Die zentrale Frage ist, ob die hohe Anfüllung langfristig schädlich für das Gebäude ist.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in einer unzureichenden oder fehlenden Abdichtung der Hauswand im Bereich der Aufschüttung. Auch wenn der Schotter als Drainageschicht wirkt, kann Spritzwasser oder kapillar aufsteigende Feuchtigkeit die Wand durchdringen, insbesondere wenn die Abdichtung nicht fachgerecht bis mindestens 30 cm über das Endniveau der Terrasse geführt wurde. Ein einfacher Anstrich mit wasserabweisender Farbe ist in der Regel keine ausreichende dauerhafte Abdichtung.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte Ausführung der sogenannten "Schwarzen Wanne" oder einer gleichwertigen Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser. Der Schotter allein verhindert keine Durchfeuchtung, wenn die Wand selbst nicht abgedichtet ist. Zudem muss die Oberfläche der Terrasse ein ausreichendes Gefälle (mindestens 2 %) vom Haus weg aufweisen, um Niederschlagswasser sicher abzuleiten.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass die Südseite keine Wetterseite sei, ist irreführend. Auch wenn die Hauptregenrichtung oft aus Westen kommt, kann Starkregen aus jeder Richtung kommen. Zudem ist die Südseite durch intensive Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen besonders beansprucht, was die Abdichtung zusätzlich belastet.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen oder einen Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung. Dieser muss prüfen, ob die vertikale Abdichtung der Hauswand im Bereich der Aufschüttung fachgerecht ausgeführt wurde. Lassen Sie sich die Ausführung dokumentieren und bestehen Sie auf eine Abdichtung nach DIN 18533. Nur so können Sie langfristige Feuchteschäden am Gebäude vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Terrassenaufschüttung mit Schotter bis knapp unter die Hauskante stellt ein erhebliches bauphysikalisches Risiko dar, da sie die natürliche Ableitung von Feuchtigkeit vom Gebäudekörper behindert und den kapillaren Aufstieg begünstigt.
🔴 Gefahr: Die Schotterauffüllung bis unmittelbar unter die Kante des Sockels verhindert die notwendige Freiluftzone und führt zu dauerhafter Feuchtespeicherung im Mauerwerk – besonders kritisch bei Fertighäusern mit oft geringerer Dampfdiffusionsfähigkeit und unklarer Sockelaufbau-Details.
🔴 Gefahr: Selbst bei Südseite und geringem Spritzwasser besteht ein hohes Risiko für Frostschäden, Salzausblühungen und langfristigen Putzabplatzungen, da der Schotter als Wasserhalter wirkt und bei Frost die Feuchte im Sockelbereich expandiert.
⚠️ Korrektur: Eine "spezielle wasserabweisende Schicht" auf dem Sockel ersetzt keine fachgerechte Horizontalsperre (HSP) und keine ausreichende vertikale Abdichtung – sie ist bei direktem Erdkontakt und ständiger Feuchtebelastung technisch unzureichend.
➕ Ergänzung: Gemäß DIN 18195-4 und DIN 4095 ist ein Mindestabstand von 15–20 cm zwischen Geländeoberkante (hier: Schotteroberkante) und der untersten Bauteiloberkante (z. B. Fensterbank, Sockelabschluss) zwingend vorgeschrieben – hier ist dieser Abstand massiv unterschritten.
➕ Ergänzung: Der "Drainagering" aus verdichtetem Schotter ist bei fehlender Entwässerung nach außen kontraproduktiv: Verdichteter Schotter leitet Wasser nicht ab, sondern speichert es – eine funktionierende Drainage erfordert durchlässige Schüttung, Filtervlies und Anschluss an ein Ablaufsystem.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie umgehend einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18069) die Sockelkonstruktion, Abdichtung und Entwässerungssituation vor Ort begutachten – eine nachträgliche Korrektur ist technisch aufwändig, aber unverzichtbar, um langfristige Bauschäden zu vermeiden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die fehlende Freiluftzone und den zu geringen Abstand zur Hauswand als kritisch.
- Alle fordern eine fachgerechte vertikale Abdichtung nach DIN-Norm (z. B. DIN 18533), keines akzeptiert oberflächliche Behandlungen wie Farbe oder wasserabweisende Anstriche.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer funktionierenden Drainage – inkl. Filtervlies, durchlässiger Schüttung und Zielableitung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 30 cm als idealen Abstand, Qwen verweist auf DIN 18195-4/DIN 4095 mit 15–20 cm als Mindestabstand – DeepSeek spricht nicht explizit von Zahlen, aber bestätigt die Notwendigkeit eines „ausreichenden“ Abstands. Der strengere Wert (30 cm) wird im Konsens priorisiert.
- GoogleAI nennt die Südseite als „Wetterseite“; DeepSeek korrigiert dies mit dem Hinweis, dass auch Südseite stark beansprucht ist – Qwen thematisiert Richtung nicht, aber betont Frost- und Temperaturrisiken. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek) wird übernommen.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert konkrete Normen (DIN 18195-4, DIN 4095, DIN 18069) und hebt die Gefahr des kapillaren Aufstiegs sowie Frostschäden bei verdichtetem Schotter hervor.
- DeepSeek ergänzt die Anforderung an die „Schwarze Wanne“ sowie die Notwendigkeit einer dokumentierten Ausführung.
- GoogleAI betont zusätzlich die Verwendung wasserdurchlässiger Terrassenmaterialien – dies wird als unterstützende Maßnahme gewertet, aber nicht als Ersatz für Abdichtung/Drainage.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI spricht von „Spritzwasser“ als Hauptgefahr, besonders an der Wetterseite. Qwen und DeepSeek relativieren dies: Qwen betont kapillaren Aufstieg und Frost, DeepSeek weist auf Sickerwasser und Temperaturbelastung hin – kein Modell sieht Spritzwasser als einzige oder dominante Gefahr. Der KI-Konsens priorisiert die sicherere, differenziertere Sicht (Qwen & DeepSeek).
- Qwen und DeepSeek widersprechen der Annahme, ein „Drainagering aus verdichtetem Schotter“ sei wirksam – GoogleAI nennt Drainage als wichtig, konkretisiert aber nicht die Gefahr der Verdichtung. Die Warnung vor verdichtetem Schotter wird als verbindlich übernommen.
👉 Empfehlung:
- Beauftragung eines zertifizierten Bausachverständigen nach DIN 18069 oder Bauingenieurs für Feuchteschäden – gemeinsam von GoogleAI, DeepSeek und Qwen gefordert und im Konsens als dringlichste Maßnahme bestätigt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Mindestabstand Hauswand – Terrassenoberkante ✅ Konsens 30 cm Abstand ist technisch sicherer Standard; DIN-Anforderung (15–20 cm) wird unterschritten – dringender Handlungsbedarf. Vertikale Wandabdichtung ✅ Konsens Muss nach DIN 18533 erfolgen; Farbe/Anstrich reichen nicht aus; „Schwarze Wanne“ oder gleichwertig erforderlich. Drainagekonzept ✅ Konsens Verdichteter Schotter ist kontraproduktiv; erforderlich: durchlässige Schüttung + Filtervlies + gezielte Ableitung. Gefälle der Terrassenoberfläche ⚠️ Abwägung Alle Modelle fordern Gefälle vom Haus weg; GoogleAI und DeepSeek nennen 2 %, Qwen impliziert es – wird als verbindlich übernommen. Risikoquelle (Spritzwasser vs. Kapillarität/Frost) ❌ Widerspruch GoogleAI priorisiert Spritzwasser; Qwen & DeepSeek identifizieren kapillaren Aufstieg, Frostexpansion und Sickerwasser als dominierende Risiken – sicherere Einschätzung wird gewählt. 👉 Handlungsempfehlung: Unverzügliche Vor-Ort-Begutachtung durch einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden oder Bauwerksabdichtung (DIN 18069 / DIN 18533), um Abstand, Abdichtung und Drainage nach Normen zu validieren und gegebenenfalls nachzubessern.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Feuchteeintrag durch kapillaren Aufstieg im Sockelbereich Langfristige Zerstörung des Mauerwerks, Salzausblühungen, Putzabplatzungen 🔴 Risiko Frostschäden durch Wasserstau im verdichteten Schotter Sprengung des Sockels, Rissbildung, Verformung der Fassade 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Horizontalsperre (HSP) Feuchteübertragung in die oberen Geschosse, Schimmelbildung im Innenbereich 🔴 Risiko Verdichteter Schotter als Wassertank statt Drainage Dauerfeuchte am Wandfuß, Verstärkung aller feuchtebedingten Schäden 🔴 Risiko Fehlende Freiluftzone (kein Lüftungsspiegel) Keine Trocknungsmöglichkeit, erhöhte Korrosions- und Fäulnisgefahr an Anschlusspunkten ✅ Chance Nachträgliche fachgerechte Abdichtung nach DIN 18533 Langfristige Schadensvermeidung, Wertstabilisierung des Gebäudes ✅ Chance Ersatz der Aufschüttung durch funktionierendes Drainagesystem Dauerhafte Entwässerung, Reduktion von Frost- und Salzschäden ✅ Chance Einbau einer kontrollierten Lüftungsöffnung (Lüftungsspiegel) Verbesserte Trocknung des Sockelbereichs, höhere Lebensdauer der Bauteile ✅ Chance Dokumentation durch Sachverständigen mit Befundbericht Rechtssicherheit bei späteren Schäden oder Immobilienverkauf ✅ Chance Integration von wasserdurchlässigem Pflaster oder Permeablem Belag Verringerung von Oberflächenabfluss, Verbesserung der lokalen Wasserrückhaltung Orientierungshilfen
- Sofortige Sachverständigenbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen nach DIN 18069 oder einen Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung (DIN 18533) – mit ausdrücklichem Auftrag zur Prüfung von Abstand, Abdichtung und Drainage.
- Abstand messen und dokumentieren: Bestimmen Sie den exakten Abstand zwischen Terrassenoberkante und Unterkante der Hauswand – dokumentieren Sie mit Foto und Maßangabe für den Sachverständigen.
- Drainage vor Ort überprüfen lassen: Fordern Sie vom Sachverständigen eine Prüfung der Schotterschüttung auf Durchlässigkeit, Vorhandensein eines Filtervlieses und Anschluss an ein funktionierendes Ablaufsystem.
- Abdichtungsnachweis einfordern: Verlangen Sie schriftlich den Nachweis, ob und in welchem Umfang eine vertikale Abdichtung nach DIN 18533 vorhanden ist – inkl. Dokumentation des Abschlussniveaus (mind. 30 cm über Terrassenoberkante).
- Sockelbereich visuell prüfen: Untersuchen Sie selbst auf Putzrisse, Salzausblühungen, dunkle Flecken oder Ablösungen im Sockelbereich – dokumentieren Sie Befunde vor dem Sachverständigentermin.
- Lüftungsspiegel prüfen lassen: Lassen Sie klären, ob an mindestens einer Stelle im Sockelbereich ein lüftbarer Spalt (mind. 2 cm Höhe) vorhanden ist – falls nicht, gehört dieser nachträglich umgesetzt.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Sockel
- Der Sockel ist der untere Teil einer Außenwand, der sich unmittelbar über dem Gelände befindet. Er ist besonders anfällig für Feuchtigkeit und Beschädigungen durch Spritzwasser. Eine gute Abdichtung und ein geeigneter Schutzanstrich sind wichtig, um den Sockel vor Schäden zu bewahren.
Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Abdichtung, Spritzwasserschutz - Drainage
- Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, um Staunässe zu vermeiden. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren, die in einer Kiesschicht verlegt werden. Das Wasser wird dann zu einem Sammelpunkt oder in die Kanalisation abgeleitet.
Verwandte Begriffe: Dränage, Sickerleitung, Entwässerung - Abdichtung
- Die Abdichtung dient dazu, Bauteile vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von Abdichtungen, z.B. Bitumenbahnen, Dichtungsschlämmen oder Folien. Die Wahl der geeigneten Abdichtung hängt von der Art der Belastung und den Eigenschaften des Bauteils ab.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitssperre, Wasserdichtigkeit - Perimeterdämmung
- Die Perimeterdämmung ist eine spezielle Dämmung, die im Erdreich angebracht wird, um die Außenwände des Hauses vor Wärmeverlusten zu schützen. Sie besteht aus wasserabweisenden Dämmstoffen wie extrudiertem Polystyrol (XPS) oder Schaumglas.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Außendämmung, Erdberührte Bauteile - Spritzwasser
- Spritzwasser entsteht, wenn Regentropfen auf den Boden oder andere Oberflächen treffen und hochspritzen. Es kann die Fassade verschmutzen und beschädigen. Eine Kiesschüttung oder eine Drainage entlang der Hauswand kann das Spritzwasser ableiten.
Verwandte Begriffe: Fassadenschutz, Wetterschutz, Schlagregen - Bausachverständiger
- Ein Bausachverständiger ist ein Experte für Bauwesen, der über spezielle Kenntnisse und Erfahrung in der Beurteilung von Bauschäden und Baumängeln verfügt. Er kann die Ursachen von Schäden ermitteln und Sanierungsempfehlungen geben.
Verwandte Begriffe: Gutachter, Baugutachten, Schadensanalyse - DIN 18533
- Die DIN 18533 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von erdberührten Bauteilen regelt. Sie legt fest, welche Abdichtungsmaßnahmen bei verschiedenen Wassereinwirkungsklassen erforderlich sind.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Normen im Bauwesen
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist eine Terrassenaufschüttung an der Hauswand problematisch?
Eine Aufschüttung kann Feuchtigkeit an die Hauswand bringen, was zu Schimmelbildung, Bauschäden und einer Beeinträchtigung der Dämmwirkung führen kann. Spritzwasser kann die Fassade beschädigen und in die Bausubstanz eindringen. Eine fehlende oder mangelhafte Abdichtung verstärkt diese Probleme. - Welche Materialien sind für eine Terrassenaufschüttung geeignet?
Ich empfehle wasserdurchlässige Materialien wie Kies, Schotter oder Splitt. Diese Materialien ermöglichen eine gute Drainage und verhindern Staunässe. Vermeiden Sie undurchlässige Materialien wie Beton oder Asphalt, da diese das Wasser an der Hauswand stauen können. - Wie kann ich meine Hauswand vor Spritzwasser schützen?
Ein ausreichend breiter Dachüberstand kann die Hauswand vor direktem Regen schützen. Eine Kiesschüttung oder eine Drainage entlang der Hauswand kann das Spritzwasser ableiten. Eine wasserabweisende Beschichtung der Fassade kann ebenfalls helfen. - Was ist eine Perimeterdämmung und wozu dient sie?
Die Perimeterdämmung ist eine spezielle Dämmung, die im Erdreich angebracht wird, um die Außenwände des Hauses vor Wärmeverlusten zu schützen. Sie ist besonders wichtig bei Häusern ohne Keller, da sie den Übergang zwischen Erdreich und Wohnraum thermisch trennt und somit Kondenswasserbildung und Schimmelbildung verhindert. - Wie finde ich einen geeigneten Bausachverständigen?
Ich empfehle, sich bei der Architektenkammer oder Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes nach zertifizierten Bausachverständigen zu erkundigen. Achten Sie auf eine Spezialisierung im Bereich Feuchtigkeitsschäden und Bausanierung. Lassen Sie sich Referenzen zeigen und holen Sie mehrere Angebote ein. - Welche Normen sind bei der Abdichtung von erdberührten Bauteilen zu beachten?
Die Abdichtung von erdberührten Bauteilen ist in der DIN 18533 geregelt. Diese Norm legt die Anforderungen an die Abdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten und anderen Bauteilen fest, die mit Erdreich in Berührung kommen. Die Norm unterscheidet verschiedene Wassereinwirkungsklassen und legt die entsprechenden Abdichtungsmaßnahmen fest. - Was ist der Unterschied zwischen Drainage und Dränage?
Beide Begriffe bezeichnen dasselbe: die Ableitung von Wasser. 'Dränage' ist die ältere Schreibweise, während 'Drainage' die modernere und international gebräuchlichere Variante ist. Beide Begriffe werden synonym verwendet. - Kann ich die Terrassenaufschüttung selbst abdichten?
Ich rate davon ab, die Abdichtung selbst durchzuführen, da dies spezielle Kenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehler bei der Abdichtung können zu schwerwiegenden Feuchtigkeitsschäden führen. Beauftragen Sie stattdessen einen Fachbetrieb mit der Ausführung der Arbeiten.
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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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