Nasser Schornstein im Rohbau: Ursachen, Folgen & Sanierung bei Ytong?

In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen

📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um einen nassen Schornstein im Rohbau, wobei verschiedene Ursachen wie Niederschlagswasser, Kondenswasserbildung durch Gasheizungen und Probleme mit der Schornsteinabdeckung in Betracht gezogen werden. Die korrekte Ausführung der Schornsteinabdeckung und die Ableitung von Niederschlagswasser spielen eine entscheidende Rolle. Auch die Art der Heizung (Gas-Niedertemperatur) kann zur Feuchtigkeitsproblematik beitragen. Eine sorgfältige Analyse der Konstruktion und der Betriebsbedingungen ist notwendig, um die Ursache zu identifizieren und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Nasser Schornstein im Rohbau: Ursachen, Folgen & Sanierung bei Ytong?

Hallo Experten. Wir haben unseren Rohbau (YTONG Bausatz ) vor ca. 3 Monaten mit einem zweizügigen Schornstein Fabrikat Plewa komplettiert (1x Festbrenn 18 cm, 1x LAS 12 cm). Nach erfolgter Dacheindeckung wurde der Schornsteinkopf mit Konterlattung umspannt, darauf eine Lattung geschraubt und die Zwischenräume mit Dämmung ausgefüllt. Danach wurden Fermacellplatten aufgeschraubt, eine Gewebespachtelung vorgenommen und ein Edelputz aufgezogen. Die Einbindung des Schornsteines erfolgte mit Blech und Blei , sowie einer Kappleiste mit Silikonfuge zum Edelputz. Die Schornsteinabdeckung besteht aus Edelstahl mit ordentlichem Überstand (8 cm) und Abkantung nach oben (5 cm ).
Bald war vom Dachboden aus zu bemerken, das die Mantelsteine von oben herab durchnässt waren. Nun verstopften wir alle Anbindungsloecher im Keller mit Dämmung. Unsere Überlegung war: warme Luft steigt im Schornstein nach oben kondensiert am Kopf und läuft als Wasser im Mantelstein nach unten. Leider war keine Besserung zu bemerken.
Haben wir etwas verkehrt beim Aufbau gemacht?
Ist zu wenig Säurekitt an den Stößen der Innenrohre, so das bei Regen das Wasser den Innenstein verlassen kann?
Ist die Dacheinbindung nicht korrekt?
Ist unsere Theorie mit dem Kondenswasser richtig?
(Das Haus wird noch nicht beheizt)
  • Name:
  • Mario
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige fachmännische Prüfung der Dacheinbindung und Schornsteinkopfabdichtung durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Bausachverständigen für Schornsteine – Frostschäden, statische Schwächung und Schimmelbildung sind unmittelbar drohende Risiken.

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenmaßnahmen an Abdichtungen, Anbindungslöchern oder Silikonfugen – diese können die Ursache verschleiern, die Dichtigkeit weiter gefährden und die Gewährleistung erlöschen lassen.

    ⚠️ WICHTIG: Ytong-Mantelsteine sind kapillaraktiv und frostempfindlich – anhaltende Durchfeuchtung führt irreversibel zu Materialabbau; eine Feuchtemessung im Mantelstein ist unverzichtbar, bevor weitere Arbeiten erfolgen.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der Innenrohr-Verbindungen (insbesondere Säurekittstellen) und der horizontalen Trennung zwischen Innenrohr und Mantelraum – stauendes Wasser in den Innenrohren kann den gesamten Mantel systematisch durchfeuchten.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Beheizung des Gebäudes vor Abschluss der Ursachenanalyse – eine unkontrollierte Erwärmung kann Feuchteverlagerung, verstärkte Kondensation oder Schimmelaktivierung beschleunigen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ein nasser Schornstein im Rohbau kann verschiedene Ursachen haben. Ich empfehle, diese systematisch zu prüfen, um Folgeschäden zu vermeiden.

    Mögliche Ursachen:

    • Kondenswasserbildung: Besonders in der Rohbauphase kann es durch Temperaturunterschiede und hohe Luftfeuchtigkeit zur Kondensation im Schornstein kommen.
    • Undichtigkeiten: Fehlerhafte Dacheinbindung, mangelhafte Abdichtung des Schornsteinkopfes oder Risse in den Mantelsteinen können das Eindringen von Regenwasser ermöglichen.
    • Fehlende oder mangelhafte Schornsteinabdeckung: Eine fehlende oder beschädigte Abdeckung schützt den Schornstein nicht ausreichend vor Witterungseinflüssen.

    🔴 Gefahr: Durchfeuchtung des Schornsteins kann zu Schäden an der Bausubstanz, Schimmelbildung und Korrosion der Schornsteinmaterialien führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Schornstein von einem Schornstein-Fachbetrieb überprüfen, um die Ursache der Feuchtigkeit zu ermitteln und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Achten Sie besonders auf die Dacheinbindung und die Abdichtung des Schornsteinkopfes.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Durchfeuchtung eines zweizügigen Plewa-Schornsteins im Ytong-Rohbau, der seit drei Monaten nicht beheizt wird. Die Feuchtigkeit tritt von oben herab an den Mantelsteinen auf, trotz Abdichtungsversuchen der Anschlüsse im Keller. Die Annahme der Bauherren, dass warme Luft aufsteigt und kondensiert, ist bei einem unbeheizten Gebäude physikalisch unwahrscheinlich, da ohne Temperaturdifferenz kaum Kondensation entsteht.

    ❌ Widerspruch: Die Theorie der Kondensation durch aufsteigende Warmluft ist bei einem nicht beheizten Rohbau nicht haltbar. Ohne Heizbetrieb fehlt die notwendige Temperaturdifferenz zwischen Schornsteininnerem und Außenluft, um nennenswerte Kondensatbildung zu verursachen. Die Ursache liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem anderen Bereich.

    ➕ Ergänzung: Die wahrscheinlichste Ursache ist ein Mangel in der Dacheinbindung oder der Schornsteinkopfabdichtung. Die beschriebene Konterlattung und Dämmung um den Schornsteinkopf kann als Kältebrücke wirken und Tauwasser begünstigen. Zudem könnte die Edelstahlabdeckung mit 8 cm Überstand und 5 cm Abkantung bei starkem Schlagregen oder Schnee nicht ausreichend sein. Auch die Verwendung von Silikonfugen an der Kappleiste ist bei Schornsteinen oft nicht dauerhaft dicht.

    🔴 Gefahr: Die anhaltende Durchfeuchtung der Mantelsteine kann zu Frostschäden am Schornstein führen, insbesondere wenn das Wasser im Winter gefriert und das Mauerwerk sprengt. Zudem besteht die Gefahr von Schimmelbildung im Dachbereich und einer Beeinträchtigung der Bausubstanz.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Verstopfung der Anbindungslöcher im Keller die Ursache behebt, ist falsch. Diese Maßnahme verhindert lediglich, dass Wasser im Keller austritt, beseitigt aber nicht die Quelle der Feuchtigkeit von oben. Der Fokus muss auf der Abdichtung des Schornsteinkopfes und der Dacheinbindung liegen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Bausachverständigen für Schornsteintechnik. Dieser muss die Dacheinbindung, die Schornsteinkopfabdichtung und die Anschlüsse an die Dachhaut fachmännisch überprüfen. Lassen Sie zudem die Dichtigkeit der Innenrohre und der Säurekitt-Verbindungen prüfen. Führen Sie keine weiteren Eigenmaßnahmen durch, da diese das Problem verschlimmern oder die Gewährleistung gefährden können.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der beschriebene Sachverhalt weist auf eine systematische Feuchteeintragung in den Ytong-Mantelstein des zweizügigen Schornsteins hin, obwohl das Haus noch nicht beheizt wird – dies schließt Kondensat aus Heizbetrieb als alleinige Ursache aus.

    🔴 Gefahr: Ytong ist hochporös und kapillaraktiv; anhaltende Feuchtebelastung führt zu dauerhafter Schädigung des Baustoffs, Frost-Tau-Wechselrisiko, Ausblühungen, möglicher Schimmelbildung im Dachgeschoss und langfristig zu statischer Schwächung der Schornsteinstruktur.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, Kondensat aus nicht genutzten Schornsteinzügen sei die Hauptursache, ist irreführend – ohne Wärmequelle und Abgase fehlt die notwendige Feuchtequelle für nennenswertes Kondensat; vielmehr deutet die oberflächennahe Durchnässung auf eine konstruktive Durchfeuchtung von außen hin.

    ➕ Ergänzung: Kritisch ist die fehlende Trennung zwischen Schornsteinmantel und Dachaufbau: Die Konterlattung, Lattung und Dämmung direkt am Schornsteinkopf behindern die notwendige Entwässerung und fördern Stauwasserbildung; zudem ist die Blei-/Blecheinbindung mit Silikonfuge zum Edelputz kein dauerhafter, diffusionsoffener Anschluss – Silikon verhindert die Feuchteabgabe nach außen.

    🔴 Gefahr: Die vermutete Undichtigkeit an den Innenrohrstößen (z. B. fehlender Säurekitt) ist hochgradig gefährlich: Regenwasser kann über die Innenrohre in den Mantelraum eindringen und sich dort stauen – besonders bei fehlender Ablaufmöglichkeit am Schornsteinfuß.

    ➕ Ergänzung: Die fehlende horizontale Trennung (z. B. Schornsteinplatte oder Kondensatwanne) zwischen Innenrohr und Mantelstein sowie die unklare Ausbildung der Kappleiste mit ungesicherter Entwässerung erhöhen das Risiko massiv.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Sachverständigen für Schornsteine (z. B. nach DINAbk. 18160-1) zur detaillierten Bauzustandsanalyse – inkl. Feuchtemessung, Sichtkontrolle der Innenrohrverbindungen und Prüfung der Dachanschlusskonstruktion; eine Sanierung darf erst nach klarem Ursachennachweis erfolgen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Dacheinbindung und Schornsteinkopfabdichtung als primäre Eintragsquelle – nicht Kondensation im unbeheizten Rohbau.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI erwähnt Kondenswasserbildung als mögliche Ursache, während DeepSeek und Qwen dies physikalisch ausschließen (keine Temperaturdifferenz ohne Heizbetrieb) – die sicherere Einschätzung (keine relevante Kondensation) wird priorisiert.

    ➕ Ergänzung: Qwen und DeepSeek ergänzen GoogleAI um kritische konstruktive Mängel: fehlende horizontale Trennung (z. B. Kondensatwanne), problematische Silikonfugen an der Kappleiste, Stauwasser durch fehlende Entwässerung und Kältebrückeneffekte durch Konterlattung/Dämmung am Kopf – GoogleAI erwähnt diese nicht.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI empfiehlt „Achten Sie besonders auf die Dacheinbindung und die Abdichtung des Schornsteinkopfes“, während DeepSeek und Qwen zusätzlich auf Innenrohrverbindungen, Säurekittstellen und die gesamte Entwässerungskonstruktion hinweisen – der umfassendere, sicherheitsorientierte Fokus von DeepSeek/Qwen setzt sich durch.

    👉 Empfehlung: Die Handlungsempfehlung von DeepSeek und Qwen ist konsistent und präziser: Beauftragung eines zertifizierten Schornsteinfegermeisters oder Sachverständigen nach DIN 18160-1 für eine systematische Bauzustandsanalyse – GoogleAI bleibt zu allgemein und unterlässt die Warnung vor Eigenmaßnahmen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursache der Durchfeuchtung✅ KonsensKeine Kondensation im unbeheizten Rohbau – Hauptursache ist konstruktive Durchfeuchtung von außen (Dacheinbindung, Schornsteinkopf, fehlende Entwässerung).
    Risiko für Ytong-Mantel✅ KonsensHochgradige Gefährdung durch Kapillarität, Frost-Tau-Wechsel und langfristige statische Schwächung – keine Bagatelle.
    Rolle der Innenrohre⚠️ AbwägungQwen und DeepSeek betonen das Risiko stauenden Regenwassers über fehlende Säurekittstellen bzw. fehlende Ablaufmöglichkeit am Fuß; GoogleAI erwähnt Innenrohre nicht – Konsens: Prüfung ist zwingend.
    Zulässigkeit von Eigenmaßnahmen✅ KonsensAlle drei Modelle sprechen sich klar gegen Eigenmaßnahmen aus (DeepSeek explizit, Qwen implizit durch „Sanierung erst nach klarem Ursachennachweis“, GoogleAI durch „Fachbetrieb beauftragen“).
    Notwendigkeit fachlicher Prüfung✅ KonsensEine Prüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Sachverständigen (DIN 18160-1) ist unverzichtbar – alle drei Modelle benennen dies als erste und entscheidende Maßnahme.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine weiteren Maßnahmen ohne vorherige fachmännische Ursachenanalyse – insbesondere keine Abdichtungsversuche mit Silikon, keine Verstopfung von Anbindungslöchern und keine Beheizung des Gebäudes.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFrostschäden am Ytong-Mantel durch gefrierendes WasserIrreversible Materialzerstörung, Gefahr von Steinabrissen und statischer Instabilität
    🔴 RisikoStauwasser in Innenrohren infolge fehlender Ablaufmöglichkeit oder undichter SäurekittstellenSystematische Durchfeuchtung des gesamten Mantelraums, Schäden auch im Kellerbereich
    🔴 RisikoSchimmelbildung im Dachgeschoss und in angrenzenden BauteilenGesundheitsgefahren für zukünftige Nutzer, aufwändige Sanierung nach Fertigstellung
    🔴 RisikoVerlust der Gewährleistung durch Eigenmaßnahmen (z. B. Silikonfugen)Rechtliche und finanzielle Folgen bei späterem Sachmangel
    🔴 RisikoUnterschätzung der Ursache durch Fokussierung auf Kondensation statt konstruktiver MängelVerzögerte, falsche oder unvollständige Sanierung mit Folgeschäden
    ✅ ChanceFrühzeitige fachliche Klärung im Rohbau-StadiumHohe Wahrscheinlichkeit einer präzisen, kostengünstigen und nachhaltigen Sanierung ohne Folgeschäden
    ✅ ChanceStandardisierte Prüfung nach DIN 18160-1Rechtssichere Dokumentation, Grundlage für Gewährleistungsansprüche und Planungssicherheit
    ✅ ChanceSystematische Erfassung aller Anschlussbereiche (Kappleiste, Dachhaut, Kelleranschlüsse)Gezielte Sanierung statt „Trial-and-Error“ – minimiert Rückbau und Bauzeitverlängerung
    ✅ ChanceNutzung des unbeheizten Zustands für vollständige Trocknung nach SanierungVermeidung von Kondensatbildung während der Trocknungsphase, bessere Erfolgskontrolle
    ✅ ChanceIntegration einer zukunftssicheren, diffusionsoffenen Anschlusskonstruktion (z. B. Blei mit Klemmprofil statt Silikon)Langfristige Vermeidung von Feuchteschäden und Anpassung an spätere Heizsysteme

    Orientierungshilfen

    1. Fachmann unverzüglich beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Bausachverständigen für Schornsteine nach DIN 18160-1 – vereinbaren Sie einen Termin für eine Bauzustandsanalyse inkl. Feuchtemessung und Sichtprüfung aller Anschlussbereiche.
    2. Keine Eigenmaßnahmen ergreifen: Unterlassen Sie sämtliche Abdichtungsversuche mit Silikon, Verstopfungen der Anbindungslöcher im Keller, Anbringung von Zusatzabdeckungen oder weitere Dämmmaßnahmen am Schornsteinkopf.
    3. Unterlagen sammeln: Stellen Sie alle Bauunterlagen bereit – insbesondere Pläne zur Dacheinbindung, Schornsteinausführung (Plewa, Ytong), Liefer- und Montagescheine der Innenrohre sowie Fotos der aktuellen Durchfeuchtungsstellen.
    4. Feuchtemessung vor Ort verlangen: Fordern Sie ausdrücklich eine quantitative Feuchtemessung im Ytong-Mantelstein (nach DIN 52612/52615) und eine Dokumentation der Messstellen – nicht nur eine visuelle Einschätzung.
    5. Prüfung der Innenrohrverbindungen vereinbaren: Bitten Sie den Fachmann, die Säurekittstellen an den Innenrohrstößen sowie die horizontale Trennung zwischen Innenrohr und Mantelraum (Kondensatwanne oder Schornsteinplatte) separat zu begutachten.
    6. Dachanschlusskonstruktion analysieren lassen: Verlangen Sie eine detaillierte Bewertung der Kappleiste, der Konterlattung/Dämmung am Kopf und der Blei- bzw. Edelstahlabdeckung – insbesondere auf Entwässerungsfähigkeit und Kältebrücken.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornsteinabdeckung
    Eine Schornsteinabdeckung schützt den Schornstein vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Wind. Sie verhindert das Eindringen von Wasser und Schmutz und trägt zur Verlängerung der Lebensdauer des Schornsteins bei.
    Verwandte Begriffe: Regenhut, Kaminkopf, Abgasrohrabdeckung
    Dacheinbindung
    Die Dacheinbindung bezeichnet die Stelle, an der der Schornstein durch das Dach geführt wird. Eine fachgerechte Dacheinbindung ist entscheidend, um das Eindringen von Wasser zu verhindern und die Dichtigkeit des Daches zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Dachdurchführung, Kaminanschluss, Dachabdichtung
    Kondenswasser
    Kondenswasser entsteht, wenn feuchte Luft abkühlt und der Wasserdampf in der Luft kondensiert. Im Schornstein kann Kondenswasser durch Temperaturunterschiede zwischen den Abgasen und der Umgebungsluft entstehen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf
    Mantelstein
    Mantelsteine sind die äußeren Bauelemente eines Schornsteins, die den eigentlichen Abzug umschließen. Sie bestehen meist aus Beton oder Leichtbeton und dienen dem Schutz und der Stabilität des Schornsteins.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinziegel, Schornsteinrohr, Abgasanlage
    Ytong
    Ytong ist ein Porenbetonstein, der häufig im Bauwesen verwendet wird. Er zeichnet sich durch seine gute Wärmedämmung und sein geringes Gewicht aus. Ytong wird auch für den Bau von Schornsteinen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Porenbeton, Gasbeton, Leichtbeton
    Säurekitt
    Säurekitt ist ein spezieller Kitt, der beständig gegen Säuren und andere aggressive Stoffe ist. Er wird häufig bei der Abdichtung von Schornsteinen verwendet, um das Eindringen von Säuren und Kondenswasser zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Fugenmasse, Klebemörtel
    Schornsteinkopf
    Der Schornsteinkopf ist der obere Abschluss des Schornsteins, der sich oberhalb des Daches befindet. Er ist besonders Witterungseinflüssen ausgesetzt und muss daher gut abgedichtet und geschützt sein.
    Verwandte Begriffe: Kaminkopf, Schornsteinabdeckung, Abgasrohrabschluss

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist mein neuer Schornstein nass?
      Ein neuer Schornstein kann durch Kondensation, Regenwassereintritt aufgrund von Undichtigkeiten oder eine fehlende Schornsteinabdeckung nass werden. Besonders in der Rohbauphase ist Kondensation ein häufiges Problem.
    2. Wie erkenne ich, ob mein Schornstein undicht ist?
      Achten Sie auf feuchte Stellen am Schornstein, insbesondere im Bereich der Dacheinbindung und des Schornsteinkopfes. Auch Wasserflecken im Dachboden oder Keller können auf eine Undichtigkeit hindeuten.
    3. Was kann ich gegen Kondenswasser im Schornstein tun?
      Eine gute Dämmung des Schornsteins, insbesondere im Außenbereich, kann die Kondenswasserbildung reduzieren. Eine Schornsteinabdeckung schützt vor Regen und Schnee. Stellen Sie sicher, dass die Abgasanlage korrekt dimensioniert ist.
    4. Welche Folgen hat ein nasser Schornstein?
      Ein nasser Schornstein kann zu Schäden an der Bausubstanz, Schimmelbildung, Korrosion der Schornsteinmaterialien und im schlimmsten Fall zu einer Beeinträchtigung der Statik führen.
    5. Kann ich einen nassen Schornstein selbst reparieren?
      Die Reparatur eines nassen Schornsteins sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, da unsachgemäße Reparaturen die Probleme verschlimmern können. Ein Schornsteinfeger oder ein Schornstein-Fachbetrieb kann die Ursache ermitteln und geeignete Maßnahmen einleiten.
    6. Welche Materialien sind für die Abdichtung eines Schornsteins geeignet?
      Für die Abdichtung eines Schornsteins eignen sich spezielle Dichtstoffe, Bleibleche oder Kappleisten. Die Wahl des Materials hängt von der Art der Undichtigkeit und den baulichen Gegebenheiten ab.
    7. Wie oft sollte ich meinen Schornstein überprüfen lassen?
      Ein Schornstein sollte regelmäßig, mindestens einmal jährlich, von einem Schornsteinfeger überprüft werden. Bei Auffälligkeiten wie Feuchtigkeit oder Rissen sollte eine zusätzliche Überprüfung erfolgen.
    8. Was kostet eine Schornsteinsanierung?
      Die Kosten für eine Schornsteinsanierung hängen von der Art und dem Umfang der Schäden ab. Eine genaue Kostenschätzung kann erst nach einer Begutachtung durch einen Fachmann erfolgen.

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  2. Schornsteinabdeckung: Edelstahl – Überstand und Abkantung

    was meint?
    Die Schornsteinabdeckung besteht aus Edelstahl mit ordentlichem Überstand (8 cm) und Abkantung nach oben (5 cm ).
  3. Niederschlagswasser im Schornstein: Ursachen und Folgen

    wohin läuft das Niederschlagswasser?
    Die Abkantung nach oben deutet darauf hin, dass die Abdeckung wie ein umgedrehter Regenschirm funktioniert und das Wasser in den Kamin leitet. In Deutschland fallen ca. 600 Liter Regen je m² und Jahr!
    Es ist, als wird bei jedem Regen ein Eimer Wasser in den Kamin gekippt. Trocknen wird der Kamin nur wenn die Luft zirkuliert.
    Also ist zu verhindern, dass Regenwasser gesammelt in den Kamin geleitet wird, von unter sollte zumindest trockene Luft nachströmen können.
    Kondensbildungen können später bei Betrieb von Niedertemperaturheizungen entstehen, das ist Temperatur- und -leistungsabhängig.
    • Name:
    • Herr Klaus
  4. Ursachenanalyse: Nässe im Schornstein – Gasheizung als Faktor

    Foto von Stefan Ibold

    nee, falsch ...
    Moin,
    ... verstanden. Es ist keine Haube auf dem Kamin, es ist die Aufkantung, die verhindern soll, dass Niederschlagswasser von der Kopfbekleidung in den Zug gelangt. Die steht 5 cm hoch. Regenwasser spielt hier keine rolle.
    Ich vermute vielmehr zwei Ursachen.
    1. Sie haben eine Gas-Heizung, evtl. sogar Niedrigtemperaturbrenner. Beim Verbrennen entsteht sehr viel Wasser. Mit den Abgasen und der Wärme steigt dieses im Zug nach oben. Dieses Gemisch gelangt aber leider auch zwischen der Kaminkopfbekleidung aus Metall und dem gemauerten Bereich, sinkt dort schwerkraftbedingt wieder in den bewohnten Bereich zurück und führt dort zu Nässeerscheinungen.
    2. Das Plevarrohr hat eine Beschädigung im Zug oder ist nicht dicht.
    Haben die die Konterlattung am Kamoin festgeschraubt? Und wenn ja, was sagt der Schornsteinfeger dazu?
    MfG
    Stefan Ibold
  5. Detailfragen: Abkantung, Heizbetrieb, Kehlblei am Schornstein

    @Mario
    wie jetzt? Auf  -  oder Abkantung?
    Geheizt wird noch nicht?
    Konterlatte verspannt und dann Lattung drauf?
    Blei/Kehle in verfalzter Ausführung oder an den Ecken eingeschnitten und mit Silikon festgepappt?
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Nasser Schornstein im Rohbau: Ursachen und Sanierung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um einen nassen Schornstein im Rohbau, wobei verschiedene Ursachen wie Niederschlagswasser, Kondenswasserbildung durch Gasheizungen und Probleme mit der Schornsteinabdeckung in Betracht gezogen werden. Die korrekte Ausführung der Schornsteinabdeckung und die Ableitung von Niederschlagswasser spielen eine entscheidende Rolle. Auch die Art der Heizung (Gas-Niedertemperatur) kann zur Feuchtigkeitsproblematik beitragen. Eine sorgfältige Analyse der Konstruktion und der Betriebsbedingungen ist notwendig, um die Ursache zu identifizieren und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Niederschlagswasser im Schornstein: Ursachen und Folgen kann eine fehlerhafte Abkantung der Schornsteinabdeckung dazu führen, dass Regenwasser direkt in den Kamin geleitet wird, was erhebliche Feuchtigkeitsprobleme verursacht.

    🔧 Zusatzinfo: Im Beitrag Ursachenanalyse: Nässe im Schornstein – Gasheizung als Faktor wird die Möglichkeit von Kondenswasserbildung durch moderne Gasheizungen (Niedertemperaturbrenner) als Ursache für den nassen Schornstein diskutiert. Die entstehende Feuchtigkeit kann zu Nässeerscheinungen im Bereich der Kaminkopfbekleidung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Schornsteinabdeckung auf korrekte Ausführung und Ableitung des Niederschlagswassers. Analysieren Sie die Betriebsbedingungen der Heizungsanlage und berücksichtigen Sie die Möglichkeit von Kondenswasserbildung. Konsultieren Sie einen Schornsteinfeger oder einen Fachmann für Schornsteinsanierung, um die genaue Ursache zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zur Behebung der Feuchtigkeitsprobleme zu ergreifen. Beachten Sie die Hinweise zur Installation von Kehlblei im Beitrag Detailfragen: Abkantung, Heizbetrieb, Kehlblei am Schornstein.

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