Raumtrockner gegen feuchte Keller
noch ein feuchter Keller 14.08.06 Sehr geehrte Fachleute, mal wieder das alte Thema feuchter Keller ... bei einem Bekannten von mir sind im Keller (Mehrfamilienhaus, Baujahr ca. 1910) sämtliche Außen- und Innenwände bis zur Decke völlig nass. Einige Dinge sind klar: an der Hofseite war das Fallrohr im Erdreich komplett kaputt, so dass alles Wasser dort an der Hauswand versickert ist und es dort klitschnass war ? Außenwandabdichtung gab es nicht bzw. war nicht festzustellen. Die Wände sind sämtlich Vollziegelwände ? Außenwände 65 cm, Innenwände 25 und 51 cm. Stahlträgerdecke, wenn sie inzwischen noch nicht völlig durchkorrodiert ist. Feuchtigkeit wurde erst elektrisch gemessen, dann mit Darrproben. Untersuchung auf hygroskopische Salze verlief positiv, aber es waren solche Salze nur in relativ geringer Menge vorhanden. Bei einem Wiederbefeuchtungsversuch legten die entnommenen Proben 10-20 Prozent des zuvor verlorenen Wassers wieder auf, wobei natürlich auch die normale Ausgleichsfeuchte des Ziegels bei hoher Umgebungsfeuchte höher ist. Aufsteigende Feuchtigkeit kann ja bekanntlich immer nur bis zur ersten Lagerfuge aufsteigen, weil danach der Kapillartransport unterbrochen ist. Von außen eindringende Feuchtigkeit kommt nur an den Außenwänden infrage. Die Wasser- und Abwasserleitungen verlaufen meist offen vor den Wänden und sind dicht. Heizungsleitungen gibt es nicht (elektrische Heizungen). Ich habe jetzt erst mal den Putz abgeschlagen, weil teilweise im unteren Bereich Zementputz auf den Wänden war, und der lässt ja nichts austrocknen. Aber das war nicht überall drauf und nur Abschlagen des Putzes ist wohl nicht die alleinige Lösung. Wer hat Tipps zu Ursache und/oder Sanierung? (Außer Dichtungsschlämme und Sanierputz drauf und schnell verkaufen, bevor es wieder runterkommt). Vielen Dank! stuby Name: stuby
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