Raumtrockner gegen feuchte Keller
Feuchter Keller - Gebäude kaufen oder besser nicht? 07.04.08 Wir interessieren uns für ein altes Mehrfamilienhaus (Baujahr 1896) in städtischer Hanglage (Stuttgart). Grundfläche ca. 15x11m. Die besagte Kellerfläche besteht zu einem Drittel aus einem Gewölbekeller (ca. 3m unter Gelände) und zu zwei Drittel aus ehemals als Büro genutzen Räumen im Souterrain (ca. 1,7m unter Gelände). Dass der Gewölbekeller feucht ist, fiel uns sofort auf, mittlerweile haben wir aber auch bemerkt, dass auch im höher gelegenen Souterain Modergeruch besteht. Bis zu einer Höhe von ca. 40 cm über Boden gibt es punktuell Feuchtigkeitsflecken auf dem Putz. Ferner lösen sich an ein paar Stellen im Treppenhaus in etwa derselben Höhe Kacheln von der Wand. Die Feuchtigkeitsmerkmale sind aber scheinbar nicht in allen (auch genauso tiefen) Bereichen des Kellers gleich ausgeprägt. Aufbau Gewölbekeller: Sandsteinmauer bis 1,6m Höhe ab Fußboden (Mauern beginnen ca. 70cm unter FB), oberhalb Vollziegel, Mauerstärke jeweils 65cm., Ziegelboden, alter Putz am Gewölbe bröselt ab, teilweise Salzausblühungen ca. 1cm dick, alte Lattenverschläge wurden ersatzlos entfernt, Schacht neueren Datums mit automatischer Tauchpumpe (z. Z. leer), ca. 120 qm Hofraum oberhalb des Gewölbekellers zum Hang hin mit defektem Betonboden, ungünstigem Gefälle und alter Hausentwässerung. Aufbau Souterrain: 65cm Vollziegel, unter Fußboden noch ca. 70cm tiefer, Fußbodenaufbau über Erdreich unbekannt. Ich weiß, eine Ferndiagnose ist sicher nicht möglich, nur was können wir als Kaufinteressent tun um einzugrenzen, ob es sich bei diesem Objekt um ein potentielles Groschengrab handelt. Auf die Trockenlegung des Gewölbekeller legen wir keinen Wert solange keine Substanzgefährdung existiert, wohl aber auf eine sinnvolle Nutzung des Souterrains, zumindest als vollwertigen Abstellraumbereich. Auch müsste gewährleistet sein, dass die über dem Souterrain gelegenen Holzdecken nicht geschädigt werden und keine Feuchtigkeit im Parterre ankommt. Subjektiv ist letzteres nicht der Fall. Insgesamt sehen wir uns mangels sicherer Diagnose des Kellers nicht ausreichend in der Lage, das Kaufrisiko/Kaufpreis des Objekts sicher für uns zu bewerten. Vielleicht hat jemand einen Rat oder eine Empfehlung. Gruss Christoph Name: Christoph
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