Bauplanung / Baugenehmigung

Probleme mit dem Bauamt

Hallöchen, mein Freund und ich haben ein Problem bei dem wir dringend Hilfe brauchen. Wir haben 2 aneinandergrenzende Grundstücke in zweiter Reihe die zum Außenbereich gehören. (in Mecklenburg-Vorpommern)Auf dem einen Grundstück steht das ehemalige Pumpenhaus des Ortes. An dieses Pumpenhaus möchten wir demnächst unser Wohnhaus anbauen. Die nötigen Bauvoranfragen wurden in den letzten Jahren immer wieder ohne Bedenken verlängert. Nun haben wir uns entschlossen erst einen Stall mit Garage und Heulager zu bauen um unsere Tiere vernünftig unter zu bringen. Diesen Stall haben wir nur genehmigt bekommen wenn wir an den Plänen über das Wohnhaus festhalten und der Stall an das Grundstück des Pumpenhauses angrenzt. An die Baugenehmigung wurde uns ein Infoblatt über Tierschutzbestimmungen angeheftet, da wir den Stall zu klein geplant und beantragt haben. Daraufhin haben wir nach mündlicher Absprache mit dem Bauamt den Bau um 5m verlängert, um den Bestimmungen gerecht zu werden. Diese Verlängerung sollten wir dann ohne Bauzeichnung als Erweiterung beantragen. Soweit so gut. Dann kam die Kreisgebietsreform und jemand anderes ist nun für unser Gebiet zuständig. Darüberhinaus haben wir über die Bauarbeiten vergessen die Erweiterung zu beantragen. Jetzt möchte der zuständige Bauamtsmitarbeiter unsere Bauvoranfrage für das Wohnhaus nicht verlängern, da sein Vorgesetzter sowas nicht befürwortet. Und von der Erweiterung des Stalls weiß er auch noch nichts. Also haben wir momentan einen fast fertigen Schwarzbau.

Wir wissen nicht was wir machen sollen:

  • Ist es besser sich selbst anzuzeigen wegen dem Schwarzbau?
  • Sollen wir ins Bauamt fahren und persönlich mit ihm sprechen?
  • Sollen wir die Erweiterung einfach ohne was zu sagen Nachbeantragen?
  • Wie ist die Lage wenn sich das Bauamt wegen dem Wohnhaus querstellt und wir bei der Gemeinde versuchen unser Grundstück in den B-PlanA zu bekommen?
  • Wie ist die (Geld-)Strafe für Schwarzbauten? Wir haben Angst davor das wir das Stück was zu viel ist wieder abreißen müssen.

Hoffendlich kann uns jemand helfen.

Schon mal ganz lieben Dank an jeden der Sich Gedanken um unser Problem macht.

Name:

  • Frau Söder
  1. Grundsatz: keine mündliche Absprachen mit dem Bauamt

    Wer baut sollte Pläne haben mit grünem Stempel des zuständigen Bauamtes und exaktem Genehmigungsdatum. Wenn Sie davon abweichen sind Sie denen ausgeliefert. Gehen Sie davon aus, die hassen alle die bauen denn Bauherren machen Arbeit, sind selten belehrbar und haben Geld. Sie haben noch schlimmeres gemacht: Sie haben eigenständig in den Verwaltungsapparat eingegriffen und hoheitliche Rechte verletzt. Dann behaupten Sie noch mündliche Absprachen, das darf sowieso kein Beamter. Folglich müssen Sie bei denen Vorsprechen und Demut zeigen und Besserung geloben. Wenn die Gültigkeit der Voranfrage nicht verlängert wird, müssen Sie wohl oder übel schnell die Baugenehmigung beantragen, dann haben Sie nochmal 3 Jahre Zeit. Gruß

    Name:

    • Herr Kla-2930-Kir

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