Mit Sparplänen das Eigenkapital aufbauen

Mit Sparplänen das Eigenkapital aufbauen

Traumhaft niedrige Bauzinsen lassen bei vielen Mietern den Wunsch beständig anwachsen, den Traum von den eigenen vier Wänden endlich zu realisieren. Der Dreh- und Angelpunkt für eine Baufinanzierung stellt jedoch das Eigenkapital dar. Vom Eigenkapital hängt es ab, wie viel Immobilie sich ein Käufer leisten kann. Darüber hinaus sollten bei einer Finanzierung Eigenmittel in Höhe von 20 Prozent des Kaufpreises zuzüglich der Erwerbsnebenkosten zur Verfügung stehen. Als Eigenmittel zählen dabei weit mehr Positionen als nur das Geld auf dem Konto. Wertpapiere, beleihungsfähige Lebensversicherungen oder Arbeitgeberdarlehen helfen, den Beleihungsrahmen des Objektes nach unten zu drücken. Darüber hinaus sparen die Erwerber nicht nur, weil der Kredit niedriger ausfällt. Banken unterscheiden bei der Höhe der Zinsen auch, ob der Beleihungsrahmen, also das Darlehen, mehr als 60 Prozent oder sogar mehr als 80 Prozent ausmacht.

Zinsen bleiben niedrig

Stand Januar 2015 ist für längere Zeit mit keiner Erhöhung des Zinsniveaus zu rechnen. Wer also noch nicht jetzt, sondern erst in mittelfristiger Zukunft den Immobilienerwerb anstrebt, hat durchaus noch Zeit, die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Sparbücher oder Tagesgelder sind in diesem Zusammenhang allerdings wenig hilfreich. Der Fokus sollte vielmehr auf Wertpapiersparplänen liegen. Banken und Sparkassen erheben für die Ausgabe von Fondsanteilen jedoch einen Ausgabeaufschlag, der wiederum zulasten der Rendite geht. Deutlich günstigere Konditionen bietet eine Anlage in sogenannten ETFs, Exchange Trading Funds. Dabei handelt es sich um börsengehandelte Fonds, die in der Regel einen Aktienindex nachbilden. Da es sich um keine aktiv gemanagten Fonds handelt, fällt auch die Managementgebühr deutlich günstiger aus. Es bleibt natürlich die Frage, wie die Fondsanlage darüber hinaus so günstig wie möglich gestaltet werden kann.

Depotvergleiche weisen die preiswertesten Anbieter aus

Der einfachste Schritt ist die Nutzung eines Depotvergleichs, beispielsweise aktienkaufen.com. Bei einem solchen Vergleich wird auf einen Blick ersichtlich, welche Banken und Onlinebroker für die Depotverwaltung keine Gebühren erheben. Dies ist ein wichtiger Punkt. Der Nächste bezieht sich auf die Höhe der Ordergebühren. Auch bei Sparplänen fallen diese unter Umständen an. Je niedriger die Ordergebühr ausfällt, um so höher fällt zwangsläufig am Ende die Rendite der Anlage aus. Darüber hinaus bietet nicht jede Bank jeden ETF als Sparplan an. Es wäre müßig, im Internet jeden einzelnen Anbieter aufzurufen, sich die in die Konditionen einzulesen und zu prüfen, welches Institut welche Sparpläne zur Verfügung stellt. Deutlich schneller findet sich diese Übersicht in einem Depotvergleich. Schließlich will man als angehender Immobilienerwerber seine Zeit mit der Planung und Ausgestaltung der eigenen vier Wände verbringen und nicht mit mühsamer Bankrecherche.