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Bausparen - die Krankenversicherung für die Immobilie

Bausparen - die Krankenversicherung für die Immobilie

Auch wenn Bausparen theoretisch eine typisch deutsche Form des Sparens sein könnte, handelt es sich doch vielmehr um eine weltweit verbreitete Form der Immobilienfinanzierung. Während die einen Bausparen lediglich für die Anlage ihrer vermögenswirksamen Leistungen nutzen, integrieren andere ganz bewusst einen Bausparvertrag in die Finanzierung ihrer Immobilie. Der etwas höheren monatlichen Belastung durch den höheren Tilgungsanteil steht eine recht schnelle Tilgung des Gesamtdarlehens gegenüber. Gerade in Zeiten höherer Zinsen erfreut sich Bausparen im Rahmen einer Finanzierung einer recht hohen Beliebtheit. Bei extrem niedrigen Bauzinsen entscheiden sich allerdings viele Immobilienkäufer eher für ein Annuitätendarlehen mit einer anfänglichen Tilgung, die deutlich über dem klassischen einen Prozent liegt. Aber auch wenn die Finanzierung über ein Annuitätendarlehen erfolgt oder vielleicht erfreulicherweise schon abgeschlossen ist, empfiehlt es sich immer, einen kleinen Bausparvertrag in der Hinterhand zu halten.

Heizkessel halten nicht ewig

Wer bereits eine Immobilie besitzt, weiß, dass diese auch einmal „krank“ wird. Gerade, wenn das Objekt schon einige Jahre steht, kommt es immer wieder einmal zu Reparaturen. Fallen diese klein aus, lässt sich das aus dem Tagesgeld bezahlen. Kritischer wird es allerdings, wenn das Dach neu eingedeckt werden muss, oder der Wasserkessel der Heizung defekt. Hier kommen Kosten auf die Hauseigentümer zu, die nur in den seltensten Fällen aus der Portokasse entnommen werden können. Glücklich sind in diesem Moment diejenigen, die auf einen kleinen Bausparvertrag zurückgreifen können. Eine Aufstockung des laufenden Immobiliendarlehens wäre unter Umständen mit einer erneuten Grundschuldbestellung verbunden, kritisch ist es, wenn der Beleihungsrahmen ausgereizt ist. Natürlich gibt es auch noch andere Wege, Rücklagen zu bilden. Die Überlegung, Geld anzusparen, ist so falsch nicht, allerdings passieren Dinge wie ein defekter Heizkessel nicht mit Ankündigung, sondern eher überraschend. Der Bausparvertrag besitzt in diesem Moment den Vorteil, dass eine Zwischenfinanzierung bis zur Zuteilung möglich ist.

Bausparprämie – wer Anspruch hat, profitiert doppelt

Nach wie vor bietet der Gesetzgeber die Möglichkeit der Bausparprämie. Diese setzt allerdings voraus, dass bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden und der Bausparvertrag am Ende wohnwirtschaftlich verwendet wird. Ausnahme ist, wenn es der erste Vertrag ist und der Sparer bei Abschluss unter 25 Jahren. Zugegeben, Bausparen ist, wenn es nicht für die Wohnung oder das Haus verwendet wird, keine sonderlich aufregende oder spannende Anlageform. Wer danach auf der Suche ist, sollte sein Glück einmal im Devisen- oder Forexhandel versuchen. Einsteiger finden alle notwendigen Informationen auf den unterschiedlichsten Fachportalen, beispielsweise forexhandel.org. Dazu zählt auch eine umfangreiche Vorstellung der Broker einschließlich einer ausführlichen Analyse der Anbieter.