Leichte Trennwände

  • Konstruktion

    Leichte Trennwände bestehen aus einer Unterkonstruktion (Ständerwerk) aus Metall und beidseitig aufgeschraubten Beplankungen aus Gipskartonplatten. Die Beplankungen können ein- bis dreilagig sein.

    Das Ständerwerk wird umlaufend mit den angrenzenden Bauteilen verbunden und ist die tragende Konstruktion für die Beplankungen.

    Im Wandhohlraum können Dämmstoffe bei Schall-, Wärme- und Feuerschutz-Anforderungen sowie Installationen (Elektro, Sanitär...) eingebaut werden.

    Bewegungsfugen des Rohbaus sind in die Konstruktion der Ständerwände zu übernehmen.
    Bei durchlaufenden Wänden sind im Abstand von ca. 15 m Bewegungsfugen erforderlich.

  • Montage

    Profile für Anschluß an flankierende Bauteile rückseitig mit Trennwandkitt oder Dichtungsband versehen.
    Bei zu erwartenden Deckendurchbiegungen > 10 mm gleitende Anschlüsse ausbilden.
    Rand-Profile an den flankierenden Bauteilen befestigen.

    Umlaufende Randprofile sind an der Decke zu befestigen.
    Im Achsabstand von 62,5 cm sind auf Länge gerichtete Ständerprofile in die Boden- und Wandprofile einzustellen und auszurichten.
    Die Wandanschlußständer sind mit den flankierenden Wänden zu verbinden.

    Das Ständerwerk ist mit senkrecht angeordneten raumhohen Gipskartonplatten mit ca. 1 cm Abstand vom Rohboden zu beplanken.
    Auf Türständerprofilen die Gipskartonplatten nicht stoßen.
    Der Schraubenabstand beträgt 25 cm und kann bei doppelter Beplankung in der ersten Lage auf 75 cm erhöht werden.
    In den Wandhohlraum sind Dämmstoffe und Installationen einzubauen.
    Längsstöße sind versetzt anzuordnen.

  • Fugentechnik

    Geschnitttene Kanten sind mit Papierfugendeckstreifen zu spachteln.
    Bei mehrlagiger Beplankung sind die Fugen der unteren Lagen zu füllen, die Fugen der äußeren Lage zu spachteln.
    Sichtbare Schraubenköpfe sind ebenfalls zu verspachteln.
    Zur Regulierung des Saugverhaltens und zur optischen Vereinheitlichung ist eine Spezialgrundierung aufzutragen.

    Verspachtelt werden darf erst, wenn keine größeren Längenänderungen infolge von Klimaänderungen auftreten.
    Beim Verspachteln darf die Raumtemperatur 10 Grad nicht unterschreiten.
    Bei Gußasphalt-Estrich die Gipskartonplatten erst nach Estrichverlegung spachteln.

    Die nachfolgende Übersicht soll einen Einblick über die verschiedenen Arten sowie die Konstruktionsweise von leichten Trennwänden geben.

    Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.knauf.de bzw. http://www.rigips.de

  • Dynamische Alumni-Linkpartnerschaft / Dynamic Alumni Link Exchange

    1. Alumni - Jahrgang 2002: Das Macher-Team
      Sebastian Böheim - Uferstreifen an Fließgewässern - Gestaltung und Entwicklung
    2. Alumni - Jahrgang 2003: Das Freude-am-Feiern-Team
      Daniel Steinbauer - Belebungsverfahren mit Klärschlammstabilisierung - Belebungsteil
    3. Alumni - Jahrgang 2001: Number-One-Team
      Bettina Fenzl - Studienarbeit aus Wasserbau - Überschwemmungsgebiete