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Wohnen in Berlin - Weiterhin attraktiv trotz steigender Preise

Wohnen in Berlin - Weiterhin attraktiv trotz steigender Preise

Immobilien in Berlin sind begehrt wie selten zuvor. Auch ausländische Investoren zieht es vermehrt an die Spree, was ein weiterer Grund für einen enormen Preisanstieg selbst bei noch unfertigen Projekten ist. Viele aktuelle Bauvorhaben verändern zudem die bestehende Wohnkultur – was allerdings nicht immer schlecht sein muss.

Das gute Image der Stadt Berlin hat mittlerweile starke Auswirkungen auf den dortigen Immobilienmarkt. In der deutschen Hauptstadt präsent zu sein ist für viele internationale Unternehmen ebenso Pflicht, wie für Kreative und Kulturschaffende. Während die deutsche Medienlandschaft sich immer mehr in Richtung Spree orientiert, setzt beispielsweise auch die Musikindustrie verstärkt auf den "Faktor Berlin". Dementsprechend ist auch für viele Privatleute die Attraktivität der Stadt gestiegen.

Veränderte Wohnkultur

Die Immobilienpreise klettern seit Jahren, eine Beruhigung des Marktes ist aber dennoch nicht absehbar. Neue Bauprojekte zielen auf den hochpreisigen Sektor und verändern damit die bestehende Wohnkultur in einigen Stadtteilen. In einigen Fällen ist dieses allerdings nicht unbedingt ein Nachteil für Anwohner und "Neuankömmlinge".

Trotz des regelrechten "Booms" der Stadt in vielen Bereichen gibt es auch mehr als zwanzig Jahren nach dem Mauerfall immer noch Areale, die selbst in guter Lage ein eher trauriges Dasein fristen. Selbst in beliebten Szene-Bezirken wie Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Friedrichshain gibt es Immobilien mit mehr oder weniger dringendem Renovierungs- oder gar Sanierungsbedarf. Auch freie Bauflächen sind vereinzelt noch zu finden.

Preisniveau im Vergleich noch moderat

Bauprojekte wie beispielsweise in der Friedrichshainer Fanny-Zobel-Straße (mehr Informationen finden Sie hier) sind zwar in Teilen der Bevölkerung umstritten, füllen aber eine bislang ungenutzte Lücke in beliebten Wohngegenden, die nach Fertigstellung auch für eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen können. Die Fassadenarbeiten beim Altbaubestand werten zudem die Wohngegenden auf, treiben die Preise aber dennoch nicht in Regionen von beispielsweise München oder gar London und Paris. Trotz der Anstiege ist Berlin von der europäischen Spitze noch weit entfernt.

Wie lange dieses so bleibt, ist allerdings ungewiss, denn selbst aus den krisengeschüttelten Euro-Ländern gibt es inzwischen zahlreiche Investoren, die Immobilien in der deutschen Hauptstadt für eine Investition suchen. Gezahlt wird teilweise sogar in bar.

Für eine eigene Investition ist nach wie vor ein guter Zeitpunkt, auch wenn die Preise derzeit steigen. Dass das Preisniveau der anderen europäischen Top-Metropolen irgendwann erreicht wird, ist klar – doch wann das sein wird, ist noch ungewiss.